Europäische Medien: Russland ist die letzte Hoffnung des Westens (Sputniknews)

Viktor Murachowski 14.05.2018

Selbst in Übersee scheint man einzusehen, dass die Hegemonie der USA so gut wie vorbei ist – allerdings verstehen das noch nicht alle.

Die Zeitung „Washington Post“ schreibt beispielsweise: „Es wird noch einige Zeit dauern, bis Europa die US-Sanktionen gegen den Iran umgehen wird. Es wird noch einige Zeit dauern, bis arabische Länder verstehen, dass sie sich nicht von den USA beraten lassen müssen, bevor sie in einen neuen Krieg ziehen. Es wird noch einige Zeit dauern, bis die US-Wirtschaftspolitik so erratisch wird, dass andere Länder auf den Dollar als Reservewährung verzichten … Aber früher oder später wird dieser Augenblick kommen.“

Die Autorin des Beitrags, die „Veteranin“ des Informationskriegs und Pulitzer-Preisträgerin Anne Applebaum, stellte fest, dass die globale Hegemonie der Vereinigten Staaten im historischen Maßstab relativ kurz gewesen sei: Sie habe nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 begonnen und ihren Höhepunkt 2001 erreicht. Dann aber, unter Präsident George Bush Jr. und auch Barack Obama, sei es nur noch abwärts gegangen. Warum das so passiert ist? Weil die Amerikaner in ihre globale Herrschaft „viel zu wenig investiert“ haben. Sie hätten nicht oft genug in anderen Ländern interveniert, haben ihre Anhänger in verschiedenen Ländern mangelhaft unterstützt und zu wenig in die Verwaltung Europas investiert.

Hier weiterlesen: https://de.sputniknews.com/kommentare/20180514320710460-europa-verlaesst-usa-fuer-russland/

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