Archive for Mai 14th, 2018

14. Mai 2018

NOTICIAS DE AMERICA LATINA Y EL MUNDO, 13 de Mayo 2018

Coordinador Alemania PCChile

Chile- Freundschaftsgesellschaft Salvador Allende e. V

http://bit.do/egk5R

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14. Mai 2018

Europäische Medien: Russland ist die letzte Hoffnung des Westens (Sputniknews)

Viktor Murachowski 14.05.2018

Selbst in Übersee scheint man einzusehen, dass die Hegemonie der USA so gut wie vorbei ist – allerdings verstehen das noch nicht alle.

Die Zeitung „Washington Post“ schreibt beispielsweise: „Es wird noch einige Zeit dauern, bis Europa die US-Sanktionen gegen den Iran umgehen wird. Es wird noch einige Zeit dauern, bis arabische Länder verstehen, dass sie sich nicht von den USA beraten lassen müssen, bevor sie in einen neuen Krieg ziehen. Es wird noch einige Zeit dauern, bis die US-Wirtschaftspolitik so erratisch wird, dass andere Länder auf den Dollar als Reservewährung verzichten … Aber früher oder später wird dieser Augenblick kommen.“

Die Autorin des Beitrags, die „Veteranin“ des Informationskriegs und Pulitzer-Preisträgerin Anne Applebaum, stellte fest, dass die globale Hegemonie der Vereinigten Staaten im historischen Maßstab relativ kurz gewesen sei: Sie habe nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 begonnen und ihren Höhepunkt 2001 erreicht. Dann aber, unter Präsident George Bush Jr. und auch Barack Obama, sei es nur noch abwärts gegangen. Warum das so passiert ist? Weil die Amerikaner in ihre globale Herrschaft „viel zu wenig investiert“ haben. Sie hätten nicht oft genug in anderen Ländern interveniert, haben ihre Anhänger in verschiedenen Ländern mangelhaft unterstützt und zu wenig in die Verwaltung Europas investiert.

Hier weiterlesen: https://de.sputniknews.com/kommentare/20180514320710460-europa-verlaesst-usa-fuer-russland/

14. Mai 2018

Iran-Deal: Legitime Interessen aller Teilnehmer müssen behauptet werden – Lawrow (Sputniknews)


Russland hat ebenso wie andere Länder legitime Interessen im Atom-Deal mit dem Iran, daher ist laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow deren gemeinsamer Schutz erforderlich.
„Sowohl Russland als auch andere Teilnehmer dieses Deals, auch die Europäer, haben legitime Interessen, die in dieser Vereinbarung verankert und vom UN-Sicherheitsrat gebilligt worden sind. Deswegen müssen wir gemeinsam die legitimen Interessen der jeweiligen Seite schützen“, sagte Lawrow am Montag bei einem Treffen mit seinen iranischen Amtskollegen Mohammed Dschawad Sarif in Moskau. (https://de.sputniknews.com/politik/20180514320705491-russland-iran-deal-interessen/)

14. Mai 2018

Zukunft des Atomabkommens: Iran setzt der EU Frist von 60 Tagen (RT Deutsch)


Der Iran hat der Europäischen Union (EU) eine Frist von 60 Tagen gesetzt, um die Umsetzung des Atomabkommens auch nach dem Ausstieg der USA zu garantieren. Das sei bei einem Treffen am Sonntag festgelegt worden, an dem der iranische Vizeaußenminister Abbas Araghchi teilgenommen hat, berichtete das Internetportal des Parlaments in Teheran. Nach Informationen aus Teheran verlangt das EU-Trio Deutschland, Frankreich und Großbritannien aber 90 Tage. Das Thema solle deshalb beim Treffen der Außenminister am Dienstag in Brüssel erörtert werden.
Hier: https://deutsch.rt.com/international/69800-zukunft-atomabkommens-iran-setzt-eu-frist/

14. Mai 2018

Trumps Sicherheitsberater Bolton: Machtwechsel im Iran ist nicht das Ziel (Frankfurter Rundschau)

Die USA streben nach den Worten des Nationalen Sicherheitsberaters John Bolton nach dem Ausstieg aus dem Atomabkommen keinen Machtwechsel im Iran an.
„Das ist nicht die Politik der Regierung“, sagte Bolton in einem Interview

„Jetzt bin ich Nationaler Sicherheitsberater des Präsidenten. Ich bin nicht der Nationale Sicherheitsentscheider“, sagte er auf CNN. (…)

http://www.fr.de/politik/sicherheitsberater-john-bolton-machtwechsel-im-iran-ist-nicht-das-ziel-a-1504940

14. Mai 2018

Regimewechsel nun auch in Nordkorea und Iran? Trumps Vertraute haben Antwort (sputniknews)

https://de.sputniknews.com/politik/20180513320702751-regimewechsel-vereinbarungen-aenderungen-kompromisse-atom-deal-sanktionen/13.05.2018

Mit welchem Ziel hat Donald Trump den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran angekündigt? Und was strebt der Präsident in Bezug auf Nordkorea an? Antworten auf diese Fragen lieferten der US-Außenminister Mike Pompeo und der nationale Sicherheitsberater John Bolton in Gesprächen mit US-Medien.
Wie Pompeo in einem Interview mit dem Sender Fox News sagte, strebt der US-Präsident „langfristige Vereinbarungen“ mit Nordkorea und keinen Regimewechsel in diesem Land an.
„Wir hoffen, dass Kim (Jong-un – Anm. d. Red.) strategische Veränderungen will, und Präsident Trump ist bereit, dabei zu helfen“, so Pompeo, der unlängst bereits zum zweiten Mal Nordkorea besucht hatte.
Dabei würden sowohl Washington als auch Pjöngjang Kompromisse eingehen müssen, um „diese Vereinbarung realistisch machen zu können“.
Wie zuvor bekannt geworden war, werden sich der US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un am 12. Juni in Singapur treffen, um die nukleare Abrüstung Nordkoreas zu besprechen.

Indes hatte der Sicherheitsberater des US-Präsidenten, John Bolton, gegenüber dem TV-Sender ABC erklärt, dass die US-Regierung auch gegenüber dem Iran keinen Machtwechsel anstrebe. Es solle stattdessen sichergestellt werden, dass der Iran niemals in die Lage versetzt werde, Atomwaffen abzuschießen. „Die Politik der US-Administration besteht darin, dass der Iran niemals an Atomwaffen und ihre Liefermittel herankommt“, so Bolton. Noch im Januar hatte er sich in einem Gespräch mit Fox News für einen Machtwechsel im Iran stark gemacht.

14. Mai 2018

„Sie stehlen Müll – von Lumpensammlern zu Recyclern“ Gaby Webers neuster Dokumentarfilm über eine weltweit einzigartige soziale wie ökologische Erfahrung in Argentinien

Es geht um eine Erfahrung, wie die Ärmsten Argentiniens sich einen Raum in der Müllwirtschaft erkämpft haben, eine weltweit einzigartige soziale wie ökologische Erfahrung.

Früher nannte man sie “cirujas”, Lumpensammler, schmutzige Streuner, die im Slum wohnen und im Müll von Buenos Aires rumwühlten. Heute sind sie Recycler. Sie bevölkern die Straßen von Buenos Aires, holen Pappe, Papier, Metalle, Glas und Plastik aus den Müllcontainern oder vom Bürgersteig und liefern es in den „grünen Zentren“ ab. Dort wird das Material sortiert und als Rohstoff zur Wiederverwertung verkauft. Jetzt protestieren sie gegen einen Gesetzesvorschlag der konservativen Regierung von Mauricio Macri, teure Müllverbrennungsanlagen im Ausland einzukaufen, statt Abfall wiederzuverwerten.

Vor zehn Jahren, als Macri Bürgermeister von Buenos Aires war, wollte er die „cirujas“ ins Gefängnis sperren, weil sie „Müll stehlen“. Heute sind diese Worte nur noch peinlich, weil die cartoneros in das städtische Abfall-System fest eingebunden sind. Sie bekommen einen festen Lohn, Uniformen und Krankenversicherung.

14. Mai 2018

Skripal traf sich insgeheim mit estnischen Geheimdiensten


Der russisch-britische Ex-Doppelagent Sergej Skripal ist 2016 nach Estland gereist, wo er ein geheimes Treffen mit den estnischen Geheimdiensten hatte. Darüber berichtet die Zeitung „New York Times“ unter Berufung auf einen informierten hochrangigen europäischen Beamten.
Wie der Beamte der Zeitung mitteilte, sei unbekannt, was Skripal mit den Geheimdienstlern besprochen habe. Das Treffen sollen britische Geheimdienste gefördert haben. Die Quellen erzählen laut der Zeitung sehr vorsichtig über diese Reise. Das sei eine „äußerst wichtige Information“.
Die Zeitung bestätigte außerdem die Angaben des tschechischen Wochenmagazins „Respekt“ über Skripals Treffen mit den tschechischen Geheimdiensten 2012 in Prag. Mindestens einmal sei er mit ihnen auch in Großbritannien zusammengekommen, hieß es.
Laut „Respekt“ wohnte Skripal nach der Auslieferung aus Russland in Großbritannien. Dort kooperierte er mit MI6 und half dem britischen Geheimdienst bei der Aufdeckung russischer Auslandsagenten. Skripals Verbleiben sei für die britische Seite nützlich gewesen. Dabei verbindet Prag diese Tatsachen nicht mit der Vergiftung Skripals im März dieses Jahres.

https://de.sputniknews.com/politik/20180514320705286-skripal-geheimes-treffen-estland-mi6-spionage/14.05.2018

14. Mai 2018

MI5-Chef warnt Russland vor Isolation (sputniknews)

https://de.sputniknews.com/politik/20180514320704077-mi5-chef-russland-isolation-skripal/14.05.2018

Der Chef des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5, Andrew Parker, plant, am Montag bei seiner Rede vor europäischen Kollegen in Berlin mit einer Isolation Russlands zu drohen. Dies berichtet die Agentur Bloomberg unter Berufung auf den Entwurf seiner Rede.
In dieser Rede beabsichtigt Parker laut Bloomberg, die Vergiftung des Ex-Doppelagenten Sergej Skripal als „bewusste und gezielte Aktivität“ zu bezeichnen. Diese Handlungen würden demnach für Russland bedeuten, dass es ein „isolierterer Außenseiter“ in der internationalen Gemeinschaft sein werde.
Parker wolle die russische Regierung für „eine grobe Verletzung“ des internationalen Rechtes beschuldigen. Darüber hinaus werde er auf das „präzedenzlose Niveau“ von Russlands Desinformation verweisen, die mit dem „Fall Skripal“ verbunden sei.

14. Mai 2018

Die Israel-Lobby in den USA – Ein Schlüsselthema für Nahost

Zu diesem Thema hielt der US-Amerikaner und emeritierte Professor für US-Geschichte an der Universität Venedig, Malcolm Sylvers,
am 29. April 2009 auf Einladung des Nahostkomitees der Berliner Friedenskoordination einen Vortrag im Haus der Demokratie in Berlin.

Wie aktuell dieses Thema auch heute noch ist, zeigen
– die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem,
– der Rückzug der US-Regierung aus dem Nuklear-Abkommen mit dem Iran.
– wie auch die beabsichtigte Verabschiedung eines Gesetzes des US-Kongresses, das eine jährliche Unterstützung der israelischen Streitkräfte mit Waffen in Höhe von 3,8 Milliarden US-Dollar vorsieht.

Hier der Link zur schriftlichen Version seines Vortrages: http://www.frikoberlin.de/nahost/sylvers_israel.pdf

und hier zum Video: http://www.frikoberlin.de/nahost/sylvers_israel.pdf

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Neben zahlreichen anderen Veröffentlichungen erschien von Prof. Malcolm Sylvers 2002 bei Papyrossa „Die USA – Anatomie einer Weltmacht“
und 2014 zusammen mit Brigitte Domurath-Sylvers „Mythen und Kritik in der Ideengeschichte der USA“ im Metropolis-Verlag.)

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