Archive for Mai 8th, 2018

8. Mai 2018

„Unsterbliches Regiment“ in Russland: Frankreichs Linken-Chef Jean-Luc Mélenchon will dabei sein

https://de.sputniknews.com/politik/20180506320601095-regiment-russland-chef-linkspartei-frankreich-gedenkaktion/06.05.2018

Der Chef der französischen Linkspartei, Jean-Luc Mélenchon, will am Mittwoch, dem 9. Mai, an der Gedenkaktion „Unsterbliches Regiment“ in Russland teilnehmen. Das teilte der Sender RTL mit.

Er komme am 73. Jahrestag des Sieges der Roten Armee über die Nazis nach Russland, sagte der Chef der Linkspartei „La France Insoumise“ („Unbeugsames Frankreich“) und Ex-Präsidentenkandidat in einem Gespräch mit Journalisten. „Wie mir scheint, ist jetzt der richtige Moment, um dem russischen Volk – und nicht der Regierung – mein Brudergefühl, meine Anteilnahme und große Sympathie auszudrücken“, so Mélenchon.

Er finde die Gedenkaktion „großartig und rührend“, beabsichtige jedoch nicht, der Militärparade am Roten Platz beizuwohnen, sagte der Abgeordnete.

Er wolle mit seinem Besuch in Russland die Notwendigkeit demonstrieren, „mit der Atmosphäre des Kalten Krieges Schluss zu machen“. Heute, wo es zu erbitterten Auseinandersetzungen zwischen dem Iran, Israel, Saudi-Arabien und der Türkei komme, „gilt es zu zeigen, dass die Welt nicht schwarz-weiß ist“, so Mélenchon. „Die Russen sind unsere Freunde, unsere Partner.“ Der französische Politiker räumte zugleich ein, dass es auch nicht wenige Streitgründe zwischen beiden Ländern gebe.

Auf seinem Aufenthaltsprogramm in Russland stehe unter anderem ein Treffen mit dem Vorsitzenden der russischen Bewegung „Linke Front“, Sergej Udalzow, so Mélenchon weiter. Er ziehe es aber vor, sich von der Protestaktion zu distanzieren, die Udalzow am Montag, vor der festlichen Amtseinführung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, durchführen wolle, so der französische Politiker.

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8. Mai 2018

Russlands Qual der Wahl: Iran oder Israel? (Sputniknews)

Am 9. Mai empfängt der russische Präsident Wladimir Putins den israelischen Premier Netanjahu zu Gesprächen. Dieser hatte zuvor erklärt, sie seien besonders wichtig im Hinblick auf die immer intensiveren Bemühungen des Irans um die Bildung seiner Militärstützpunkte in Syrien, die gegen Israel gerichtet seien. Netanjahu ergänzte, dass die Iraner in den letzten Monaten ihre neuesten Waffen nach Syrien verlegen, darunter Boden-Boden-Raketen und Flak-Systeme, die die israelische Luftwaffe gefährden. Dem israelischen Premier zufolge (…) ist sein Land entschlossen, ‚die iranische Aggression gegen uns zu stoppen, selbst wenn das zu Kriegshandlungen führen sollte‘.“

Experten des Telegram-Kanals „Rotes Sion“ führten ihrerseits wichtige Gründe an, warum Moskau eine Anspannung der Beziehungen mit Tel Aviv vermeiden sollte:

„Es ist klar, dass Netanjahu am 9. Mai mit nur einem Ziel nach Russland reist: über die Entfernung der iranischen Militärs aus Syrien zu verhandeln. Russland wird sich früher oder später (…) entscheiden müssen: entweder Iran oder Israel – einer der wenigen Staaten der Ersten Welt, der mit uns nach wie vor freundschaftliche Beziehungen pflegt.“

den ganzen Artikel hier lesen

https://de.sputniknews.com/zeitungen/20180508320619652-russland-waehlt-zwischen-iran-israel/

8. Mai 2018

Webseite des Vatikans berichtet erneut über geplante Preisverleihung an Russlands Präsident Putin durch Papst Franziskus

Andrea Gagliarducci. Autor für die Catholic News Agency schreibt bei mondayvatican.com

Nach den im März erfolgten Luftangriffen der USA, Grossbritanniens und Frankreichs gegen Syrien ergriff Patriarch Kirill die Initiative, und wandte sich an alle orthodoxen Bischöfe des Nahen Ostens und an Papst Franziskus. Danach gab das Moskauer Patriarchat eine gemeinsame Erklärung ab.

 

Es wird vermutet, dass Papst Franziskus noch vor Ende des Jahres nach Assisi kommen wird. Zu diesem Anlass – es wäre das vierte Mal, dass der Papst die Stadt des hl. Franziskus besucht – könnte es auch ein zweites Treffen mit Patriarch Kirill geben.

Die Stadt erwartet dann auch den russischen Präsidenten Putin, der mit dem Assisi Pax, einem Preis für Friedensbemühungen, ausgezeichnet wird.

Die lokale Presse in Assisi berichtet, dass eine Delegation aus Assisi vor kurzem den russischen Metropolit Hilarion besuchte, um ihm eine Einladung an Patriarch Kirill zu übermitteln, Assisi anlässlich der Preisverleihung an den russischen Präsidenten Putin zu besuchen. Lokale Quellen gehen ausserdem davon aus, dass das Treffen einen spirituellen Charakter haben soll, verstärkt durch die Anwesenheit der höchsten spirituellen Autoritäten der beiden Konfessionen. Genauer gesagt, dem Papst Franziskus und Patriarch Kirill.

Präsident Putin, der sich bereits zweimal mit Papst Franziskus getroffen hat, unterstützt das Treffen, um die Grundlage für den ersten Besuch eines Papstes in Moskau zu schaffen. Die Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und Russland sind gut und wurden durch den Besuch des Kardinals Parolin im September 2016 in Russland noch verbessert.

Assisi könnte dann das Szenario sein, das die Nähe von Papst Franziskus zum Moskauer Patriarchat sichtbar macht und gleichzeitig die Einladung zu Bartholomäus und anderen östlichen Patriarchen ausgleicht.

http://www.mondayvatican.com/vatican/pope-francis-and-eastern-churches-the-ecumenism-of-the-equal-closeness

8. Mai 2018

Top 100 Reasons Not to Bomb Iran – by David Swanson (World Beyond War)

There are over 80 million men, women, and children in Iran. Bombing them would be mass-murder…

and 99 more reasons NOT TO BOMB IRAN

http://bit.do/efMmD

 

8. Mai 2018

Erfolg für Hisbollah. Schiitische Partei siegt bei Parlamentswahl in Libanon. Premier Hariri kann eigene Anhänger nicht mobilisieren – von Karin Leukefeld, (junge Welt)

 
Offizielle Ergebnisse liegen für die Parlamentswahlen im Libanon zwar noch nicht vor. Doch gehen örtliche Medien nach ersten Meldungen von einem klaren Sieg der Hisbollah, der Amal-Bewegung und ihren Verbündeten aus. Sie dürften bis zu 60 Sitze im neuen Parlament erhalten.
 
weiter
https://www.jungewelt.de/artikel/332119.erfolg-f%C3%BCr-hisbollah.html
8. Mai 2018

Brasilien: Ein Putsch im Putsch. Neue fremdenfeindliche Rechte, die militärische Partei und düstere Zukunft (amerika21)

Brasilien, das wichtigste Land Südamerikas, die sechstgrößte Wirtschaft der Welt, wird bis in seine Grundfesten erschüttert. Der zweimalige Präsident Luis Inácio Lula da Silva, 72 Jahre alt, ringt in einer schwierigen juristischen Schlacht um seine Präsidentschaftskandidatur und seine Freiheit. Heute besteht kein Zweifel mehr: das letztendliche Ziel des Putsches gegen Dilma Rousseff im Jahr 2016 war, denjenigen von der politischen Bühne zu beseitigen, der für die am 7. Oktober stattfindenden Präsidentschaftswahlen in der Wählergunst deutlich vorne liegt.

weiter hier:

https://amerika21.de/analyse/200430/brasilien-putsch-putsch

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