https://de.sputniknews.com/politik/20180503320568782-usa-john-mccain-cyberangriff-russland/
3. Mai 2018
McCain fordert USA zu Cyber-Attacke auf Russland auf
Der Chef des Ausschusses für Streitkräfte im US-Senat, Republikaner John McCain, hat in seinem neuen Buch den Vereinigten Staaten empfohlen, einen Cyber-Angriff auf Russland in Betracht zu ziehen. Dies berichtete das Magazin „Defense News“.
(…) Außerdem habe der Senator in seinem Buch „The Restless Wave“ (dt.: „Die rastlose Welle“), das am 22. Mai vorgestellt werden soll, die Russlandpolitik von Donald Trump negativ bewertet, so „Defense News“. Das amerikanische Staatsoberhaupt lege Naivität und mangelnde Ernsthaftigkeit an den Tag, indem es Putin für einen möglichen Verbündeten der USA halte, soll McCain geschrieben haben: „Putin war nie unser Partner, ist es auch jetzt nicht und wird es niemals sein“, meinte er. (…)
von den Transatlantikern noch im Februar geehrt:
18. Februar 2018
Sicherheitskonferenz ehrt McCain: Auszeichnung eines Trump-Antipoden
Die Münchner Sicherheitskonferenz hat in diesem Jahr den US-Senator John McCain mit ihrem Ewald-von-Kleist-Preis ausgezeichnet.
(…) Einer der größten Konfliktpunkte zwischen Trump und dem Senator ist die Russland-Politik. Während der Präsident sich mit Kritik an Wladimir Putin bis heute auffällig zurückhält, nennt McCain den russischen Staatschef einen „Verbrecher“ und „Mörder“. Auch Trumps Attacken gegen die US-Justiz wegen der Ermittlungen zu möglichen illegalen Moskau-Kontakten seines Wahlkampfteams missbilligt der Senator. Diese dienten „lediglich dem Interesse Putins“, sagte er kürzlich.
In McCain ehrt die Münchner Sicherheitskonferenz einen Querdenker, der allerdings auch für die Europäer ein oft unbequemer Partner gewesen ist. Als außenpolitischer Falke lag er wiederholt mit der Bundesregierung über Kreuz.
So warf er etwa Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor einigen Jahren ein zu sanftes Auftreten gegenüber Putin im Ukraine-Konflikt vor. Dabei zog er sogar Parallelen zur sogenannten Appeasement-Politik gegenüber Hitler vor dem Zweiten Weltkrieg. Ischinger, früher Botschafter in Washington, nennt McCain in diplomatischer Umschreibung einen „Mann von angenehmer Klarheit“. (…)