Archive for April 17th, 2018

17. April 2018

Trump’s Advisors Are the Problem – Want to Bomb the World Into Submission (Russian TV)

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17. April 2018

Berlin Fr. 20.April: Zum Tschernobyltag erinnert das Uranium Film Festival an atomare Gefahren – Filme und Diskussion mit MdB Klaus Mindrup (SPD)

frei02 Apr. 17

Zum Tschernobyltag erinnert das Uranium Film Festival an atomare Gefahren in Berlin

Kommenden April jährt sich der Supergau von Tschernobyl, der so wie der Reaktorunfall von Fukushima bis heute noch nicht überwunden ist, zum 32. Mal. In Erinnerung daran präsentiert das Internationale Uranium Film Festival in Berlin im Zeiss-Großplanetarium am Freitag, den 20. April um 19. 30 Uhr zwei außergewöhnliche Dokumentarfilme über Atomkraft und nukleare Gefahren. Mit dabei Klaus Mindrup, Schirmherr des Internationalen Uranium Film Festivals und Mitglied des Deutschen Bundestages und Prof. Manfred Mohr, Sprecher von ICBUW Deutschland.

FILMPROGRAMM

NUCLEAR ZEN(link is external) – Deutschland, Japan, Chile, 2016, Regie Michael Saup, Produktion Andreas Erhart, Dokumentarfilm, 20 min.

„Nuclear Zen“ dokumentiert ein Gespräch mit dem japanischen Kulturanthropologen und Bestsellerautor Keibo Oiwa. Er spricht über die Wurzeln der nuklearen Kultur, das Versagen der Politik und die Evolution nuklearer Krisen: „Etwas Positives in etwas sehr Schlechtem zu finden, ist die schwierigste, am meisten herausfordernde Art der Kritik.“ Filminfo: http://1001suns.com/nuclear-zen/(link is external)

LIEBESGRÜßE AUS MURUROA (BONS BAISERS DE MORUROA)(link is external) – Algerien, Frankreich, 2016, Regie Larbi Benchiha, Aligal production & France Télévisions, Dokumentarfilm, 52 min, Französisch mit deutschen Untertiteln. Ausgezeichnet mit mehreren internationalen Filmpreisen, bester Dokumentarfilm des Uranium Film Festivals 2017.

Der preisgekrönte Dokumentarfilm handelt von den Folgen der Atombombentests Frankreichs im Südpazifik. Filmemacher Larbi Benchiha lässt die überlebenden Veteranen der Atomtests zu Wort kommen, die sich und ihre Familien unwissentlich radioaktiv verstrahlten. „Mein größtes Bedauern ist, dass ich meine Familie kontaminiert habe“, sagt Florence Bourel, deren Tochter heute an Krebs and anderen radioaktiven Folgekrankheiten leidet. Florence war stolz darauf, für das Wohl Frankreichs zu arbeiten, doch über die tatsächlichen radioaktiven Gefahren wurde sie nicht informiert. Larbi Benchihas Liebesgrüße aus Mururoa ist ein Film, den man gesehen haben muss, egal ob man für oder gegen Atomkraft und atomare Waffen ist. Trailer: www.youtube.com/watch?v=o42VnV8qYEQ(link is external)

TICKET-HOTLINE: Tel. 030-421845-10 (Mo.-Fr. 9-15 Uhr)

Kassenöffnungszeiten: Di. 9-17 Uhr, Mi., Do. 9-20 Uhr, Fr. 9-21.30 Uhr, Sa. 13-21 Uhr, So. 11.30-18.30 Uhr, Eintrittspreis 8 Euro/ ermäßigt 6 Euro

Barrierefreiheit: Das Zeiss-Großplanetarium ist rollstuhlgeeignet. Induktionsschleife für Hörgeräte ist verfügbar. Anfahrt zum Zeiss-Großplanetarium in der Prenzlauer Allee 80, 10405 Berlin: S-Bahn S41, S42, S8, S85, S9 bis S-Bahnhof Prenzlauer Allee, Tram M2 bis Fröbelstraße, Tram M10 bis Prenzlauer Allee/Danziger Straße, Bus 156 bis S-Bahnhof Prenzlauer Allee (hält in der Grellstraße).

DAS URANIUM FILM FESTIVAL BITTET UM IHRE UNTERSTÜTZUNG

Eintrittsgelder decken nur einen geringen Teil der Kosten eines Festivals. Um erfolgreich weiter machen zu können, braucht das Uranium Film Festival deshalb Sponsoren und Unterstützung. Jede Spende ist willkommen. http://uraniumfilmfestival.org/de/das-festival-braucht-ihre-unterstutzung

KONTAKT UND WEITERE INFORMATIONEN

International Uranium Film Festival in Berlin
Jutta Wunderlich
Telefon: 0172-8927879
uraniumfilmfestivalberlin@gmx.de(link sends e-mail)
info@uraniumfilmfestival.org(link sends e-mail)
www.uraniumfilmfestival.org 
17. April 2018

Angeblicher Gasangriff in Duma bei Damaskus: Analyse des langjährigen Kriegsberichterstatters und Nahostkorrespondenten Robert Fisk

Reporterlegende Robert Fisk, der seit 1976 als Nahostkorrespondent tätig ist – zur Zeit für den angesehenen britischen Independent. Fisk war in Duma vor Ort und fand interessanterweise niemanden, der sich an einen Gasangriff erinnern konnte. Dafür sprach er mit einem Oberarzt, der eine ganz andere Version zu berichten weiß und die Zweifel an der „Gas-Geschichte“ verstärkt. Jens Berger hat für die NachDenkSeiten eine gestern Abend veröffentlichte Reportage von Robert Fisk aus dem Englischen übertragen. Beachten Sie dabei bitte, dass auch Fisk sich nicht vollkommen sicher ist und diese Variante auch nur eine mögliche Version der Geschehnisse schildert. Wichtig ist jedoch, dass Fisk mit der Interpretation aufräumt, die auch die Bundesregierung übernommen hat, und nach der es keine Zweifel gibt. Denn Zweifel gibt es … und zwar begründete.

den ganzen Artikel hier lesen:

https://www.nachdenkseiten.de/?p=43542 17. April 2018

17. April 2018

Wer Frieden will, findet keinen Rückhalt mehr bei Regierung und Medien (Nachdenkseiten)

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Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch

Aus nachdenkseiten.de vom 17. April 2018 um 12:27 Uhr | Verantwortlich: Albrecht Müller

„Die Mehrheit der Deutschen gegen Luftschläge der westlichen Allianz“. Das ergab eine Umfrage von SPON. „Demnach lehnen 59,9 Prozent das Vorgehen der amerikanischen, britischen und französischen Regierungen ab.“ Tun wir etwas dafür, dass dies so bleibt! Deshalb rufen wir die in und um Berlin lebenden Leser/innen der NachDenkSeiten dazu auf, an der morgigen Demonstration am Brandenburger Tor teilzunehmen.

Wir wollen keinen Krieg. Wir wollen mit allen Nachbarn in Frieden leben. Wir halten Militärschläge nicht für die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Wir sind entschieden gegen die westlichen Interventionskriege und willkürliche Entscheidungen, Regierungen in anderen Ländern “abzuschießen”. Die Bundesregierung und die Mehrheit der deutschen Medien sind anderer Meinung. Sie vertreten nicht mehr die Interessen der Mehrheit unseres Volkes. Albrecht Müller.

Wie kommt es, dass sich Regierung und Medien so von den Wünschen der Mehrheit entfernt haben und das in dieser friedensentscheidenden Frage?

Unter normalen Umständen würde man ja sagen: eine parlamentarische Demokratie müsse eine solche Konstellation sogar möglich machen, die Regierenden und die Medien verfügten über mehr Informationen und mehr Sachverstand.

Hier ist die Sachlage jedoch auf brutale Weise anders: die Mehrheit der Menschen hat sich noch ein Wissen und die Alten haben sich auch eine gewisse Erinnerung daran bewahrt, was Kriege bedeuten. Diese Einsicht könnten die Regierenden und die Medien auch haben. Aber sie sind offensichtlich in den Einflussbereich von Interessen geraten, die Kriege als möglich und als gewinnbringend erscheinen lassen.

Offen formuliert:

  • Die Rüstungswirtschaft kann einzelne Mitglieder des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung kaufen oder auf andere Weise beeinflussen, die Mehrheit unseres Volkes nicht.
  • Die Geheimdienste der westlichen Führungsmacht USA und Großbritanniens können einzelne Journalisten bestechen oder freundlich pflegen, die mit ihnen verbundenen Institutionen können einladen zu den Tagungen der verschiedenen Vorfeldorganisationen wie Atlantikbrücke, Aspen Institute, German Marshall Fund, zur Sicherheitskonferenz in München oder zur Tagung in Davos oder zu interessanten Treffen von NGOs. Sie können diese Lobbyarbeit aber nicht auf das ganze Volk ausdehnen.

Über die Wirkung der Einflussarbeit von Rüstungswirtschaft, Geheimdiensten und Vorfeldorganisation hat die „ZDF-Anstalt“ in einer Sendung schon am 29. April 2014 berichtet, also vor genau vier Jahren. Siehe hier Minute 37:30. An diesem damals anschaulich beschriebenen Zustand hat sich nichts geändert. Einflussreiche Medienmacher und einflussreiche Politiker sind auf Linie gebracht. Das ist unser großes, weil die Demokratie zerstörendes Problem. Vorschlag: Schauen Sie sich diese Sendung zusammen mit Freunden und Bekannten (nochmals) an. Siehe zum Thema auch hier: Anne Will: „Objektiver“ Journalismus von der Atlantik-Brücke.

Natürlich werden Regierung und Medien versuchen, die am vergangenen Wochenende gemessene Mehrheit gegen Militärschläge zum Schmelzen zu bringen. So verstehen diese Kräfte ihren Job.

Wir müssen dagegen angehen.

Deshalb der Aufruf, die morgige Demonstration zu besuchen und auch vor Ort mit dabei zu sein, wenn in Ihrer Gemeinde oder in Ihrer Region sich Menschen treffen, um gegen die Militarisierung der Politik und gegen das Spiel mit dem Krieg zu demonstrieren.

Bitte nutzen Sie die Informationen, die die NachDenkSeiten nahezu täglich bringen, um in Ihrem Umfeld und in Ihrer Familie Menschen zu überzeugen, dass es an der Zeit ist, sich um Politik zu kümmern. Es geht um Frieden – oder um Krieg.

Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, haben in dieser Phase eine wichtige Aufgabe: der Krieg wird wie immer mit Propaganda vorbereitet. Wir erleben, dass schlimme Vorgänge extra inszeniert werden, um darauf die Propaganda aufzubauen. Es wird gelogen und betrogen. Siehe dazu z.B. unseren Beitrag vom 12.4.2018.

Noch eine Anregung: Sie werden wie wir auch immer wieder feststellen, dass die Glaubwürdigkeit einiger Medien wie zum Beispiel der Tagesschau immer noch enorm hoch ist. Viele Menschen beziehen ihre Informationen aus dem täglichen Fernsehen, oder aus der Bild-Zeitung oder aus ihrer örtlichen oder regionalen Tageszeitung. Hier haben wir alle eine wichtige Bildungsarbeit vor uns. Wir müssen die Glaubwürdigkeit dieser Medien erschüttern. Natürlich dann nicht, wenn sie wahres berichten und kommentieren. Aber dann sehr wohl, wenn sie erkennbar in Kampagnen eingebaut sind und – wenn dies Krieg oder Frieden betrifft – ganz besonders.

Deshalb die Anregung, mit Menschen in ihrem Umfeld konkret über erkennbare und belegbare Täuschungen und Manipulationen zu sprechen. Dass Manipulationen üblich geworden sind, ist ein wichtiges Lernziel. Dieses kann nur vermittelt werden, wenn Sie sich als Multiplikator verstehen und sich engagieren.

17. April 2018

Aufruf für Internationale Solidarität mit Russland und Syrien sowie allen Ländern die für Frieden und Diplomatie eintreten.

Die Welt steht an einem kritischen und gefährlichen Wendepunkt. Die zerstörerische Politik der einseitigen militärischen Interventionen und des illegalen Regimewechsels, die von den USA, der NATO und ihren Verbündeten gefördert und praktiziert wird, hat zur Möglichkeit einer militärischen Konfrontation zwischen atomar bewaffneten Staaten geführt, die einen neuen Weltkrieg auslösen könnte.

Dies ist ein dringender Aufruf, der sich an alle Nationen, Organisationen, Bewegungen und Einzelpersonen weltweit richtet, die Prinzipien von Frieden und Souveränität zu unterstützen. Wir müssen uns zu einem internationalen Netzwerk zusammenschließen, das durch die Stärkung multipolarer Kooperation, durch Diplomatie, Rechtsstaatlichkeit und durch Ehrlichkeit in den Medien eine Katastrophe abzuwenden sucht – in kategorischer Ablehnung von Interventionismus und einseitiger Aggression.

Wir bitten darum sich uns anzuschliessen und den nachfolgenden Aufruf  zu unterzeichnen, der inzwischen von eintausendmal unterzeichnet wurde.

Aufruf für internationale Solidarität mit Russland, Syrien,
Iran, China, Venezuela, Kuba, Bolivien, Palästina
und allen Ländern die für Frieden und Diplomatie eintreten.

http://multipolare-welt-gegen-krieg.org

 

 

17. April 2018

US-Raketenangriff als Ablenkungsmanöver? Ein Blick auf die Geschichte zeigt Parallelen auf 

US-Präsident Trump feierte den Raketenangriff in Syrien als „perfekt ausgeführt“, aber man könnte auch argumentieren, dass er stattdessen perfekt getimed war – und es hat schon einmal für ihn funktioniert. Immer wenn Trump Syrien bombt, klatscht das Establishment.
Vor einem Jahr haben die Medien Trump als „Russlands Marionette“ gebrandmarkt. Das Abschütteln eines Rufes erfordert drastische Maßnahmen, und 59 Tomahawk-Cruise-Missiles, die auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt abgefeuert wurden, haben genau das bewirkt. Doch das war nicht das einzige Mal in der Geschichte der USA.
Siehe Video (in Deutsch): https://deutsch.rt.com/international/68505-us-raketenangriff-als-ablenkungsmanover/

17. April 2018

Washington Post über Trump, seine Top-Berater und Russland (in Englisch)

Die Washington Post (WP) veröffentlichte gestern (15. April 2018) einen interessanten Artikel, geschrieben von den WP-Reportern zuständig für Nationale Sicherheit, Greg Jaffe und John Hudson und dem Chefredakteur des WP-Büros im Weißen Haus, Philip Rucker.

Der Artikel gibt Details über das Tauziehen zwischen dem Präsidenten und seinen Top-Beratern seine angestrebten besseren Beziehungen zu Russland betreffend.

Für alle die Englisch lesen, ein kleiner Blick hinter den Schleier der Widersprüche, den man selten bekommt.

Trump, a reluctant hawk, has battled his top aides on Russia and lost

(Trump, ein Falke wider Willen, hat seine Top-Berater wegen Russland bekämpft und verloren.)

Im Anhang der Text in Englisch….

oder direkt über diesen Link: https://www.washingtonpost.com/world/national-security/trump-a-reluctant-hawk-has-battled-his-top-aides-on-russia-and-lost/2018/04/15/a91e850a-3f1b-11e8-974f-aacd97698cef_story.html

17. April 2018

Der Militärschlag spaltet die EU – Krisentreffen in Luxemburg (heise.de)


17. April 2018 Eric Bonse
Die Außenminister lehnen es bei einem Krisentreffen in Luxemburg ab, den Einsatz in Syrien nachträglich gutzuheißen. Sie wollen eine Eskalation vermeiden und eine „diplomatische Lösung“ suchen. EU-Ratspräsident Donald Tusk meldete sich als Erster zu Wort. Die EU stehe geschlossen hinter den westlichen Militärschlägen in Syrien, verkündete der liberale polnische Politiker bereits am Samstagmorgen in Brüssel. „Die Angriffe der USA, Frankreichs und Großbritanniens machen deutlich, dass das syrische Regime zusammen mit Russland und dem Iran nicht mit dieser menschlichen Tragödie fortfahren kann, zumindest nicht ohne Folgen“, teilte Tusk per Twitter mit. „Die EU wird mit ihren Verbündeten auf der Seite der Gerechtigkeit stehen.“

Zwei Tage später stellt sich heraus: Tusks Statement war irreführend und sachlich falsch. Denn die EU steht keineswegs wie ein Mann hinter der Militäraktion.

weiter hier

https://www.heise.de/tp/features/Der-Militaerschlag-spaltet-die-EU-4025369.html

 

17. April 2018

Regimewechsel in Damaskus weiter Ziel für Berlin – Bericht von Tilo Gräser über die Bundespressekonferenz

Regimewechsel in Damaskus weiter Ziel für Berlin
Die Bundesregierung weiß, was Syrien und seine Bevölkerung brauchen: Eine Zukunft ohne Präsident Assad. Das haben Regierungssprecher am Montag nach dem westlichen Angriff auf Syrien vom Wochenende klargestellt. Der Regimewechsel ist nach ihren Worten das langfristige Ziel der nun von Paris und Berlin angekündigten politischen Initiativen.
Hier zum Bericht von Tilo Gräser über die Pressekonferenzhttps://de.sputniknews.com/politik/20180416320360755-regime-assad-raketenschlag/

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