CO-OP NEWS

Die Heuchelei der britischen Premierministerin Theresa May

„Wir können nicht zulassen, dass der Einsatz von Chemiewaffen normal wird – in Syrien, auf den Strassen in Großbritannien oder irgendwo anders in unserer Welt“, so rechtfertigte die britische Premierministerin ihre Raketen auf Damaskus..

https://de.sputniknews.com/politik/20180414320336197-brief-mangel-beweise-geheimdienste-verwicklung/14.04.2018
Britischer Brief an Nato offenbart Mangel an Beweisen im Fall Skripal
Der Brief des Sicherheitsberaters der britischen Premierministerin Theresa May, Mark Sedwill, an den Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg demonstriert den Mangel an Beweisen für die Verwicklung Russlands in den Vorfall in Salisbury. Dies wird im diesbezüglichen Kommentar der russischen Botschaft im Vereinigten Königreich festgestellt.
Zuvor hatten die britischen Medien Auszüge aus dem Brief von Sedwill an Stoltenberg veröffentlicht, woraus ersichtlich war, dass die russischen Geheimdienste angeblich den Ex-Oberst von GRU, Sergej Skripal, im Focus gehabt hätten. Sedwill zufolge sollen die russischen Geheimdienste einige Überläufer als Mordziele betrachten.
„Wir haben den Brief des Beraters für nationale Sicherheit an den Nato-Generalsekretär zur Kenntnis genommen, der am 13. April veröffentlicht wurde. Er ist eine weitere Demonstration für den Mangel an jeglichen Beweisen für die Verwicklung Russlands in den Vorfall in Salisbury. Der ganze ‚Fall‘ gegen Russland baut auf drei Elementen auf: Identifizierung der chemischen Substanz, künstliche Schlussfolgerungen (…) und  ‚geheimdienstliche Information, die nicht geprüft werden kann‘“, heißt es in dem Kommentar der Botschaft.
Die Diplomaten betonen, dass Großbritannien, indem es sich von der Beteiligung Russlands am „Fall Skripal“ überzeugt zeigt, praktisch keinen einzigen Beweis dafür vorgelegt hatte.
„Im Ganzen bedeutet selbst die Tatsache dieses Briefes, dass Großbritannien seinen Nato-Verbündeten keine inhaltsreiche Information außer dieser Pathetik vorgelegt hatte. Da ist es kaum verwunderlich, dass viele von ihnen (Nato-Mitgliedern – Anm. d. Red.) die eilige Entscheidung, russische Diplomaten aus fehlerhaft verstandener Solidarität auszuweisen, bereits in Zweifel stellen“,  heißt es weiter in der Erklärung.

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/68298-russisches-militaer-grossbritannien-inszenierte-ueber-weisshelme-duma-angriff/13.04.2018
Russland: Großbritannien inszenierte mit den Weißhelmen einen False-Flag-Chemieangriff in Syrien
Das russische Verteidigungsministerium hat Beweise vorgelegt, dass der gemeldete Chemiewaffenangriff in Syrien inszeniert wurde. Außerdem warf Russland der britischen Regierung vor, die Täter unter Druck gesetzt zu haben, um die „Provokation“ zu beschleunigen.

Während eines Pressebriefings am Freitag zeigte das russische Ministerium Interviews mit zwei Personen, die, so heißt es, im einzigen Krankenhaus von Duma arbeiten, einem Vorort der syrischen Hauptstadt Damaskus.
In den veröffentlichten Interviews berichteten die beiden Männer, wie Aufnahmen von Menschen gemacht wurden, die sich gegenseitig mit Wasser übergießen und Kinder behandeln. Diese Aufnahmen sollen angeblich die Folgen eines Chemiewaffenangriffs der syrischen Armee vom 7. April zeigen. Die Patienten im Video litten unter einer Rauchvergiftung. Das Wasser allerdings sei erst nach der falschen Behauptung von ihren Verwandten über sie gegossen worden, dass chemische Waffen verwendet worden seien, erklärte das Ministerium.

„Bitte beachten Sie: Diese Leute verstecken ihre Namen nicht. Das sind keine gesichtslosen Behauptungen anonymer Aktivisten in den sozialen Medien. Sie nahmen an den Aufnahmen teil“, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow. „Das russische Verteidigungsministerium hat auch Beweise dafür, dass Großbritannien direkt an der Organisierung dieser Provokation in Ost-Ghuta beteiligt war“, fügte der General hinzu und verwies auf das Gebiet, dem der Vorort Duma angegliedert ist. „Wir wissen mit Sicherheit, dass die sogenannten Weißhelme zwischen dem 3. und 6. April aus London unter Druck gesetzt wurden, um die Provokation, die sie vorbereiteten, zu beschleunigen.“

Laut Konaschenkow wurde die Gruppe, die eine Hauptquelle für Fotos und Filmmaterial des angeblichen chemischen Angriffs war, über einen großangelegten Artillerieangriff auf Damaskus informiert, der von der islamistischen Gruppe „Armee des Islams“ geplant war, die damals Duma kontrollierte. Die Weißhelme seien angewiesen worden, die Provokation nach den vorhersehbaren Vergeltungsschlägen der syrischen Regierungstruppen zu arrangieren, sagte der russische Militärbeamte.

Russland hoffe, so Konaschenkow weiter, dass internationale Beobachter der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), die die Umstände des Vorfalls untersuchen soll, helfen mögen, die Wahrheit herauszufinden. Er fügte hinzu, dass Ost-Ghuta derzeit versuche, zu einem friedlichen Leben zurückzukehren, nachdem es von den syrischen Regierungstruppen befreit worden sei. Er rief andere Nationen und internationale Organisationen auf, humanitäre Hilfe zu leisten, die in der Region dringend benötigt wird. Russland liefere bereits Lebensmittel, Medikamente, Baumaterialien und andere lebenswichtige Güter in die Region, sagte er.

Bewohner der Nachbarschaft, die zuvor vor Gewalt geflohen sind, seien in ihre Häuser zurückgekehrt, nachdem das Gebiet gesichert worden sei, sagte der russische Beamte. Die jüngsten Berichte von Quellen am Boden besagen, dass etwa 63.000 Menschen zurückgekehrt seien, dies sei mehr als die Hälfte der Vertriebenen, fügte er hinzu.

Der vermeintliche Chemiewaffenangriff eskalierte den Konflikt um Syrien gerade zu dem Zeitpunkt, als Damaskus im Begriff war, die volle Kontrolle über Ost-Ghuta zu erlangen. Die USA und deren Verbündete wie das Vereinigte Königreich und Frankreich drohten mit einer Militäroperation als Reaktion auf das, was sie als eine von der syrischen Regierung begangene Gräueltat bezeichnen. Russland besteht darauf, dass der Vorfall inszeniert wurde, und sagte, dass es sich das Recht vorbehalte, sich gegen jeden Angriff in Syrien zu verteidigen.