Syrien: Russische Antwort / May will Beweise, Blair den Krieg / Saudi Arabien mit Macron / Medien wie immer / Nächstes Ziel: Syrien, übernächstes: Iran

https://de.sputniknews.com/politik/20180411320282132-usa-angriff-syrien-russland-attacke-raketen/11.04.2018
Bei US-Angriff in Syrien: Russland wird Raketen abfangen und Feuerquellen attackieren
Russland wird sich das Recht vorbehalten, alle Raketen sowie Feuerquellen im Fall einer US-Aggression gegen Syrien zu vernichten. Dies sagte der russische Botschafter im Libanon, Alexander Sassypkin, gegenüber dem TV-Sender „Al-Manar“.
„Russland wird laut Aussagen des Botschafters Russlands im Libanon, Alexander Sassypkin, gegenüber dem TV-Sender ,Al-Manarʻ die Erklärung seines Präsidenten erfüllen, die mit jeglicher Aggression der USA gegen Syrien verbunden ist, wobei es amerikanische Raketen abschießen und Feuerquellen angreifen wird“, so zitieren russische Medien den TV-Sender.

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https://de.sputniknews.com/politik/20180411320281808-london-may-trump-militaer-schlag-syrien/11.04.2018
„London braucht Beweise“: May lehnt Militärschlag gegen Syrien ab – Times
Die britische Premierministerin Theresa May hat nach Informationen der Zeitung „Times“ den Vorschlag des US-Präsidenten Donald Trump, sich an einem möglichen Militärschlag gegen Syrien nach der angeblichen C-Waffen-Attacke zu beteiligen, vorerst abgelehnt. Sie soll das mit dem Mangel an Beweisen begründet haben.
„Theresa May hat gestern dem Präsidenten Trump gesagt, dass Großbritannien mehr Beweise für eine mutmaßliche C-Waffen-Attacke durch Assads Regime brauche, ehe es sich einem Militärschlag gegen Syrien anschließen könne“, so „Times“.
May wolle laut dem Blatt an einer „schnellen Vergeltung“ nicht teilnehmen. Die britische Regierungschefin wolle vorerst die Ermittlungsergebnisse der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) abwarten, deren Vertreter die syrische Stadt Duma in Kürze besuchen sollen.
Interessanterweise wollte May im Fall des Anfang März vergifteten russischen Ex-Spions Sergej Skripal und seiner Tochter Julia keine konkreten Beweise abwarten und machte sofort Moskau für den Nervengiftanschlag verantwortlich. Sie ordnete daraufhin die Ausweisung von 23 russischen Diplomaten an. Später verwiesen zahlreiche westliche Länder „aus Solidarität mit London“ mehrere russische Diplomaten des Landes.

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Blair wirbt für Krieg: „Premierministerin braucht für Syrien keine parlamentarische Zustimmung“
Tony Blair, einer der Hauptarchitekten des Irakkrieges, scheint eine weitere militärische Intervention im Nahen Osten zu unterstützen. Er erklärte, dass Theresa May für Luftangriffe auf Syrien keine parlamentarische Rückendeckung brauche.
Hier weiter: https://deutsch.rt.com/international/68132-blair-wirbt-fuer-krieg-in-syrien/

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https://de.sputniknews.com/politik/20180410320279335-macron-syrien-chemiewaffenangriff-militaerische-antwort-ziel/10.04.2018
Angebliche C-Waffen-Attacke in Syrien: Macron zu Ziel möglicher militärischer Antwort
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat am Dienstag das Ziel einer möglichen militärischen Antwort auf den angeblichen Chemiewaffeneinsatz in der syrischen Stadt Duma genannt. Laut Macron werden „chemische Objekte des syrischen Regimes“ das Ziel eines möglichen Angriffs. „Wir werden weiter strategische und technische Informationen mit unseren Partnern austauschen, unter anderem mit Großbritannien und den USA. In den kommenden Tagen werden wir unsere Entscheidung mitteilen“, sagte der französische Präsident. Macron betonte, die Entscheidung, die getroffen werden solle, werde auf keinen Fall „die Verbündeten des Regimes“ betreffen.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/04/10/saudi-arabien-erklaert-bereitschaft-zum-angriff-auf-syrien/
Unterstützung für Macron: Saudi-Arabien erklärt Bereitschaft zum Angriff auf Syrien
Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman hat laut Reuters eine Beteiligung seines Landes an einer etwaigen US-Militäraktion gegen Syrien ins Spiel gebracht. Dies könnte geschehen, wenn die Umstände es erforderten, sagte Salman in Paris. Sein Gastgeber Präsident Emmanuel Macron erklärte, über einen Angriff auf die syrischen Chemiewaffen-Anlagen werde nach weiteren Beratungen mit den USA und Großbritannien entschieden. Saudi-Arabien sieht in einem Angriff auf Syrien die Gelegenheit, dem Iran zu schaden, der in Syrien mit Russland und der syrischen Armee kämpft. Saudi-Arabien finanziert seit Jahren verschiedene islamistische Söldner-Trupps, die in Syrien gegen die Regierung von Präsident Baschar al-Assad kämpfen.
Frankreich hat vor einigen Tagen mit einer Offensive von Spezialkräften in Nordsyrien begonnen.

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Medien zum Syrienkrieg: Das Kartenhaus der Giftgas-Propaganda
Für die Urheberschaft angeblicher Giftgas-Angriffe in Syrien gibt es keine Beweise. Um diesen Mangel zu kaschieren, verweisen viele Medien nun auf ein „Muster“ von Verfehlungen der syrischen Regierung. Doch schon dieses „Muster“ beruht nur auf Behauptungen.
Siehe: https://deutsch.rt.com/international/68123-medien-zum-syrienkrieg-giftgas-und-propaganda/

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(NATO-Strichjunge) Maas: Unhaltbarer Zustand, dass niemand wegen Giftgasangriffs zur Rechenschaft gezogen wird
https://deutsch.rt.com/kurzclips/68148-maas-unhaltbarer-zustand-giftgas-russland/

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Ron Paul ist nicht der Einzige, der annimmt, dass der beabsichtigte Angriff auf Syrien einen Krieg gegen den Iran vorbereiten soll:

https://www.rt.com/news/423655-syria-assad-no-motive-douma-attack/10 Apr, 2018

Assad had no reason to launch chem attack, unlike those who want US involvement – Ron Paul

Washington and the US media seem to have no doubts about the Syrian government’s complicity in the Douma incident despite the fact that those who want America to stay in Syria have far more solid motives, Ron Paul told RT.

The assertion by White House Press Secretary Sarah Huckabee Sanders that Washington is „confident“ that Syrian President Bashar Assad is culpable for the alleged chemical attack on the Damascus suburb of Douma does not stand up to scrutiny, Ron Paul, former congressman and founder of the Ron Paul Institute for Peace and Prosperity, told RT. „I don’t know what they are confident about. They are confident in telling lies and hope people will believe it,“ he said. Mainstream American media don’t seem to need facts to back the White House’s claims, either. „Most of the time when a crime is committed in this country, the stations, when they are not sure, they carefully say: ‚this is allegedly‘ – but they never do this under these circumstances and they have zero bits of information,“ Paul pointed out.

While there are few questions in the US media over who is to blame for the alleged incident, the former congressman argues that Assad is the last person to suspect. „I think that least likely it would be Assad,“ he said, noting that the same goes for Moscow. „I cannot see any reason why Assad would do this, there’s no reason for Russians to have done that.“ Unlike Russia and Syria, the forces who want to see the US staying in Syria have a clear motive, Paul said. „There are so many who want to stir up trouble, and the people who want us to stay there,“ he said, suggesting that Trump’s recent promise to leave Syria „very soon“ might have prompted war hawks to take action. „I think the policy makers here did not want us to leave and somebody does it for them,“ he argued, stressing that „this whole idea that, all of a sudden, Assad is gassing his own people, is a total nonsense.“

Speaking about what drives the US to keep entrenching in Syria, Paul argued that the „ulterior goal“ here is to contain Iran. „It’s been Iran for a long time, and it has a lot to do with Saudi Arabia and Iran. I think that’s the number one,“ he said, adding that tensions between Sunnis and Shia are part of the conflict. „And then, there are neocons in this country who have their agenda – perpetual war for perpetual profits – and the military industry complex. And they all come together and then you throw in oil, and guess what, it’s bipartisan,“ Paul said of internal US motives that feed into the protracted conflict in war-ravaged Syria.

Speaking about Trump’s foreign-policy strategy in a broad terms, Paul noted that what should be taken into account is not the US president’s often self-contradictory statements, but his appointments that „got worse“ with John Bolton as part of his „war cabinet.“ „All of a sudden, neocons run the show. Therefore, that is what really counts. Now, John Bolton, he is really going to help us out on a sensible foreign policy!“ Paul said sarcastically, recalling Bolton’s hawkish record of preaching war in Iraq.

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