USA Nordkorea / USA Russland

https://de.sputniknews.com/politik/20180407320228492-treffen-trump-kim-jong-un-geheim/ 07.04.2018

Vor Treffen zwischen Trump und Kim: USA und Nordkorea führen Geheimverhandlungen

Im Vorfeld des geplanten Treffens zwischen dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un und US-Präsidenten Donald Trump finden anscheinend Geheimverhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und Nordkorea statt. Nach Angaben des US-Senders CNN werden die Gespräche über die Kontaktlinie des US-Geheimdienstes CIA geführt.

Demnach sollen sich amerikanische und nordkoreanische Vertreter in einem dritten Land getroffen haben, um die Modalitäten der geplanten Gespräche zwischen den beiden Staatsschefs zu besprechen. Als mögliche Orte für das Trump-Kim-Treffen sollen sowohl die nordkoreanische Hauptstadt Pjöngjang als auch Ulan Bator, die Hauptstadt der Mongolei, in Betracht gezogen worden sein. Der CNN bezieht sich dabei auf nicht näher genannte Quellen in der Administration des Weißen Hauses.

Die Geheimverhandlungen würden dabei über die CIA unter der Leitung von Mike Pompeo geführt werden. Dieser ist seit dem 23. Januar 2017 der Direktor des Geheimdienstes. Nach der Entlassung von Rex Tillerson als US-Außenminister am 13. März 2018 wurde Pompeo zudem als dessen Nachfolger von Trump vorgeschlagen. Ein CIA-Vertreter wollte diese Meldungen gegenüber Sputnik allerdings nicht kommentieren.

https://de.sputniknews.com/politik/20180406320222153-moskau-verspricht-antwort-auf-sanktionen/06.04.2018

„Sich von Illusionen verabschieden“: Moskau verspricht Washington harte Antwort

Russland wird die neuen US-Sanktionen nicht unbeantwortet lassen. Das russische Außenministerium fordert Washington in einer Erklärung am Freitag auf, endlich auf die Illusion zu verzichten, dass mit Moskau die „Sanktionssprache“ gesprochen werden dürfe.

„Wir haben mehrmals betont, dass Druckmaßnahmen Russland nicht von der gewählten Richtung abwenden werden. Sie zeigen nur die Unfähigkeit der USA, die gestellten Ziele zu erreichen, und bringen die russische Gesellschaft noch enger zusammen“, heißt es in Mitteilung. „Natürlich lassen wir die aktuellen und jede neuen antirussischen Ausfälle nicht unbeantwortet. Allerdings möchten wir Washington vor allem raten, möglichst schnell die Illusion loszuwerden, dass mit uns die Sanktionssprache gesprochen werden darf.“

Dutzende Druckversuche

Wie das Ministerium ferner mitteilt, sind die heute verhängten US-Sanktionen gegen russische Unternehmer, Politiker und Betriebe schon der 50. Versuch Washingtons seit 2011, mittels Strafmaßnahmen Druck auf Moskau auszuüben. Darüber hinaus drohe Washington, die russischen Staatsaktiva einzufrieren, und vergesse dabei, dass die Entwendung von privatem Eigentum oder fremden Geldern Diebstahl genannt werde.

Nachdem die US-Sanktionen bisher erfolglos geblieben seien, versuchen die Amerikaner nun „unseren Unternehmen einen Schlag zu versetzen, die seit Langem Geschäftskontakte zu den USA pflegen, von denen Tausende Arbeitsplätze abhängen“, heißt es weiter.

Sie zielen also gegen einfache US-Bürger ab, ihre eigenen Wähler, und zerstören die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu ihren Ungunsten. Mit den neuen Sanktionen zeige sich Washington „praktisch als Gegner der Marktwirtschaft und der freien fairen Konkurrenz“.

Die amerikanische Demokratie degradiere eindeutig, so das Außenministerium. Es bleibe nur der Wunsch, mit jeglichen Mitteln eine globale Hegemonie der USA zu gewährleisten.

Am Freitag haben die USA ihre Anti-Russland-Sanktionen um 38 russische Unternehmer, Politiker und Unternehmen erweitert. Formell begründete die US-Administration die neuen Sanktionen mit einem „destabilisierenden Verhalten“ Russlands und angeblichen Versuchen, die „westliche Demokratie zu untergraben“.