„Angespanntes“ Gespräch Trumps mit Netanyahu über Pläne zum Verlassen Syriens. Netanjahu war dagegen, dass die Vereinigten Staaten von Amerika aus Syrien abziehen – Jason Ditz (antikrieg.com)

 Ein Telefonat am Mittwoch zwischen Präsident Trump und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu war laut US-Beamten, die mit der Situation vertraut sind, ziemlich angespannt. Netanyahu hatte sich lautstark gegen Trumps Rede vom Abzug der US-Truppen aus Syrien ausgesprochen.

Netanyahu hat sich gegen den Abzug der US-Truppen aus Syrien ausgesprochen und argumentiert, dass das das Land dem Iran überlassen würde. Die US-Militäroperation in Syrien zielt jedoch nicht in erster Linie auf den Kampf gegen den Iran ab, sondern auf den Kampf gegen ISIS.

Beamte deuteten an, dass es Trumps Plan war, alle US-Streitkräfte innerhalb von sechs Monaten aus Syrien heraus zu haben, ein Detail, das sie vorher nicht mitgeteilt hatten. Das Weiße Haus hat seitdem darauf hingewiesen, dass der Abzug nicht stattfindet, und Netanyahu hat Trump für sein „Engagement für die Sicherheit Israels“ gelobt.

Zusätzlich zu seiner eigenen Regierung, die sich seinem Impuls widersetzt, sich aus Syrien zurückzuziehen, scheint Trump mit dem Widerstand ausländischer Verbündeter konfrontiert zu sein. Neben Netanyahu sprach sich auch der saudische Kronprinz gegen die Beendigung des Krieges aus.

http://www.antikrieg.com/aktuell/2018_04_06_angespanntes.htm