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Ostermarsch in Berlin für Entspannung mit Russland und Ende der Aufrüstungspolitik

Der Theologe Eugen Drewermann: „Fangt an, Euch zu verständigen“, forderte er von den Politikern. Diese sollten statt der „Signale der Bedrohung auf dem Niveau der Tierpsychologie“ mit der anderen Seite reden, ohne dieser die eigenen Interessen zu diktieren. „Redet im Respekt vor der Angst und den Interessen Eures Partners.“

Ostermarsch in Berlin für Entspannung mit Russland und Ende der Aufrüstungspolitik

31.03.2018 Tilo Gräser

Mehrere tausend Menschen haben in Berlin am Samstag gegen Kriege und die westliche Politik gegenüber Russland demonstriert. Deutliche Kritik an der neuen Bundesregierung hat dabei ein Bundestagsabgeordneter geübt. Ein Schauspieler hat ein anderes Verhältnis zu Russland gefordert und ein Theologe der kriegsfördernden Politik widersprochen.

Raus aus der Nato, Abzug der US-Atomwaffen aus der Bundesrepublik, Ende des Drohnenkrieges über die US-Basis Ramstein sowie ein Ende der fortgesetzten Militarisierung der Politik – das forderte der Theologe und Kirchenkritiker Eugen Drewermann am Samstag in Berlin. Er sprach beim diesjährigen Ostermarsch in der bundesdeutschen Hauptstadt.

Dabei wurde auf Transparenten und in Reden immer wieder ebenso gefordert, die Konfrontation gegenüber Russland zu beenden. Mehrere tausend Menschen nahmen trotz schlechten Wetters an der traditionellen Demonstration im Berliner Stadtbezirk Moabit teil. An diesem Wochenende gibt es im gesamten Bundesgebiet Ostermärsche der Friedensbewegung.

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