Archive for März 31st, 2018

31. März 2018

Mordsache Skripal: London im Besitz der Tatwaffe, des chemischen Giftes A-234 „Nowitschok“

Die Tatspur (auf die Skirpals ausgebrachtes Nervengift) wurde mit vorhandenen Chemiewaffen-Beständen (Vergleichsproben) abgeglichen. Das bedeutet für den Ermittler: Der Täterkreis ist zwingend zu erweitern – und zwar auf Großbritannien und die Vereinigten Staaten von Amerika, auf Personen beider Länder, Wissenschaftler, Geheimdienstler etc. pp, die Zugang zu den Vergleichsproben „russisches Nowitschok“ im Labor in Porton Down haben. Dieses Zentrum der britischen Chemie- und Biowaffenforschung wird vom britischen Verteidigungsministerium und dem Pentagon finanziert und genutzt.

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https://deutsch.rt.com/meinung/67569-mordsache-skripal-london-im-besitz/

31. März 2018

Hoffnung auf Neuanfang. Zu Tausenden verlassen Zivilisten die Ostghuta, wo sie von Islamisten als Geiseln festgehalten worden. Nun werden sie medizinisch versorgt – Von Karin Leukefeld (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/330003.hoffnung-auf-neuanfang.html

Hoffnung auf Neuanfang

Zu Tausenden verlassen Zivilisten die Ostghuta, wo sie von Islamisten als Geiseln festgehalten worden. Nun werden sie medizinisch versorgt

Von Karin Leukefeld, Al-Wafidin

Die Evakuierung von Zivilisten aus der Ostghuta geht weiter. Tausende Kämpfer verschiedener bewaffneter Gruppen sind mit Angehörigen in Idlib eingetroffen. Nur die »Islamische Armee« in Duma, dem einstigen Verwaltungszentrum der Region, zeigt sich weiterhin kompromisslos.

Vier Busse warten am Mittwoch am Ortsrand von Al-Wafidin. In den Bussen sitzen und stehen dicht gedrängt Hunderte Bewohner der östlichen Vororte von Damaskus, die in eines von fünf Auffangzentren der syrischen Regierung gebracht werden sollen. Am Morgen erst waren diese Menschen durch den humanitären Korridor gekommen, der – im Rahmen des vom UN-Sicherheitsrat angeordneten Waffenstillstands – Ende Februar bei Al-Wafidin eingerichtet worden war.

Tagelang waren Zivilisten von den Kampfgruppen zunächst daran gehindert worden, die Ostghuta zu verlassen. Seit aber Anfang März mit Hilfe des russischen »Zentrums für die Versöhnung« Vereinbarungen über ihren Abzug getroffen wurden, strömen die blassen und erschöpften Menschen aus dem Gebiet.

»In den ersten Tagen kamen weit mehr Menschen, als wir erwartet hatten«, berichtet ein Offizier der syrischen Armee. Mal seien 5.000, dann wieder 6.500 gekommen. Heute seien bisher 1.000 Zivilisten gekommen, sagt er: »Frauen, Kinder, alte Menschen. Männer hält man dort zurück. Als Geiseln.«

Auf einem Schulhof werden die Menschen versammelt, bevor sie in dem Schulgebäude auf ihre Identität überprüft werden. Viele haben ihre syrischen Papiere nicht mehr bei sich. Unter den Kampfgruppen war eine halbstaatliche Verwaltung mit eigenen Geburts- und Heiratsurkunden sowie Ausweisen installiert worden. Wer noch im Besitz offizieller Dokumente war, wurde verdächtigt, Agent zu sein, und lief Gefahr, verhaftet oder getötet zu werden.

Viele wollen nicht mit ausländischen Journalisten reden. Frauen ziehen ihre Kopftücher fest und wenden sich scheu ab. Abu Khalid lächelt freundlich und erklärt sich bereit, auf Englisch Fragen zu beantworten. Er ist auf zwei Krücken gestützt, sein elfjähriger Sohn Khalid steht neben ihm und hält einen Mantel fest umschlungen.

Vor fünf Jahren habe er bei einem Unfall sein Bein gebrochen, erzählt Abu Khalid. Weil es keine medizinische Versorgung gab, habe der Bruch sich entzündet, und er könne nur mit Krücken laufen. »Ich bin sehr froh, dass wir Duma verlassen konnten«, sagt er und legt seinen Arm um die Schulter des Sohnes. Er, seine Frau und drei Kinder konnten gehen. Die Tochter ist zwölf, das jüngste Kind wurde ein Jahr vor Beginn des Krieges geboren und wird bald acht.

Früher habe er Hühner gezüchtet und verkauft, erzählt Abu Khalid. Ihr Leben sei gut gewesen. Auf dem Weg durch den Korridor habe er zum ersten Mal seit 2011 sein Geschäft wiedergesehen. Nun hofft er, ein neues Leben aufbauen zu können: »Ich muss gesund werden, Arbeit und eine Wohnung finden.« Die Tochter kommt, um den Vater zu holen, und kurz darauf ist die Familie in dem Schulgebäude verschwunden.

Von der Schule zur Frontlinie nach Duma sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Eine andere Gruppe hat den Weg durch den Korridor sicher hinter sich gebracht. Müde laufen die Menschen an den Kameras der Journalisten vorbei. Manche lächeln, Kinder lachen, winken. Spezialkräfte der syrischen Armee begleiteten die Gruppe von rund 200 Menschen, dann übernehmen die Freiwilligen des Syrischen Arabischen Roten Halbmonds (SARH).

Rund 300 medizinische Notfälle seien von diesem Ankunftspunkt bisher in Kliniken in Damaskus untergebracht worden, sagt der SARH-Verantwortliche Abu Samir: »Kinder, die Arme oder Beine verloren haben und dringend versorgt werden müssen. Nieren- und Krebskranke, die spezielle Medikamente brauchen.« Die aber sind – wegen der von der Europäischen Union verhängten Wirtschaftssanktionen gegen Syrien – auch in Damaskus kaum zu finden.

31. März 2018

Boliviens Präsident Evo Morales unterstützt Moskau – „Diese repressiven Maßnahmen richten sich gegen den Weltfrieden „

Der bolivianische Präsident Evo Morales brachte am Samstag seine Unterstützung für Moskau zum Ausdruck im Zusammenhang mit den Ausweisungen russischer Diplomaten wegen der angeblichen Beteiligung Russlands an der Vergiftung des ehemaligen Doppelspions Sergei Skripal und seiner Tochter in der britischen Stadt Salisbury.

„Unsere Solidarität ist mit dem brüderlichen russischen Volk und Präsident Wladimir Putin inmitten der Ausweisungen russischer Diplomaten aus den Vereinigten Staaten und einigen europäischen Ländern. Russland wird die Verantwortung für die Vergiftung von Sergei Skripal und seiner Tochter auf Russland vorgeworfen. „Diese repressiven Maßnahmen richten sich gegen den Weltfrieden „, schrieb Morales auf Twitter.

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