Kuba äußerte sich am Mittwoch besorgt über die Vertreibung von mehr als 150 russischen Diplomaten durch die USA und mehrere Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und der Nordatlantikpakt-Organisation (NATO) und hat die Ausweisung der russischen Diplomaten formell verurteilt.
„Wir nehmen mit Besorgnis die Ausweisung einer großen Gruppe russischer Diplomaten durch die Vereinigten Staaten und die NATO-Mitgliedstaaten zur Kenntnis“, sagte das kubanische Außenministerium in einer Erklärung auf seiner Website. Laut der Pressemitteilung aus Havanna wird diese einseitige Maßnahme tief greifende Auswirkungen auf die internationale Stabilität haben.
Laut Erklärung des kubanischen Außenministerium wurden die Maßnahmen ergriffen „ohne das Ergebnis der Ermittlungen der Umstände des Verbrechens“ abzuwarten.
Weiter hiess es man „dies sei nicht zu vereinbaren mit den Möglichkeiten von Dialog, Verständnis und Zusammenarbeit, etwas das in den internationalen Beziehungen vorherrschen sollte als eine Möglichkeit, jede Kontroverse zu lösen.“