Die Situation um den Nervengiftanschlag auf den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal muss laut der offiziellen Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Hua Chunying, zwischen Moskau und London auf Basis konkreter Fakten geklärt werden.
„Wir treten entschieden gegen jegliche Anwendung von chemischen Waffen auf, aber wir sind nach wie vor der Ansicht, dass dieses Problem zwischen Russland und Großbritannien sachgemäß auf Grundlage von Tatsachen gelöst werden soll“, zitiert „Daily Express“ die Diplomatin.
Sie betonte, dass in dieser Situation alle Konfliktseiten das Völkerrecht einhalten und paradoxe Handlungen unterlassen sollen. Ferner rief sie auf, in diesem Zusammenhang auf Konfrontation und die Denkweise des Kalten Krieges zu verzichten.
Zuvor hatten 18 EU-Länder sowie die USA, Kanada, die Ukraine, Albanien, Mazedonien und Norwegen im Zusammenhang mit dem „Fall Skripal“ die Ausweisung russischer Diplomaten beschlossen. Am Dienstag schloss sich Australien als 25. Land an. (…)
