Ex-Aussenminister Gabriel kritisiert neue Bundesregierung: „Ich rate uns aber, als Deutsche oder Europäer, uns nicht hineintreiben zu lassen, in eine immer schriller werdende Diskussion. Jemand ist so lange unschuldig, bis jemand das Gegenteil erwiesen hat.“

Der ehemalige deutsche Aussenminister Sigmar Gabriel fühlt sich an „ganz schlechte James-Bond-Filme erinnert“ und kritisiert die neue Regierung von Angela Merkel heftig.
Die derzeitige Form der Eskalation hält Gabriel für völlig überzogen. „Ich rate uns aber, als Deutsche oder Europäer, uns nicht hineintreiben zu lassen, in eine immer schriller werdende Diskussion. Jemand ist so lange unschuldig, bis jemand das Gegenteil erwiesen hat.“

Sigmar Gabriel empfiehlt, eine Organisation der Vereinten Nationen mit der Prüfung zu beauftragen. „Um nach der Untersuchung festzustellen, welche Schlüsse wir daraus ziehen und nicht vorher.“ Zur Zeit ist es als ob man sich an „ganz schlechte James-Bond-Filme erinnert“, erklärte er. Wo nämlich beide Seiten sich in „skurrilsten Verdächtigungen“ ergingen und „den eigenen Verschwörungstheorien nachgehen“.

„Wir müssen eine Haltung einnehmen, dass wir nie naiv sind, aber auch nicht zu ängstlich, dem Partner auf der anderen Seite immer wieder Dialog, Rüstungskontrolle, Abrüstungsbereitschaft anzubieten. Die Stimme Deutschland muss immer die Stimme der Vernunft sein.“

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