Archive for März 2nd, 2018

2. März 2018

Mexikanisierung oder schleichende Diktatur in Brasilien? Das Spiel hinter den Kulissen der Militär-Intervention in Rio de Janeiro (Nachdenkseiten)

Nach Karnevals-Umzügen, deren Bilder beißender Sozialkritik und Verspottung der de-facto-Regierung Michel Temer um die Welt gingen, erwachte Rio de Janeiro Mitte Februar wie heimgesucht von einem Aschermittwochs-Kater. Panzerfahrzeuge, aus der Luft von Hubschraubern eskortiert, rollten von den Kasernen rund um die 6-Millionen-Metropole in Richtung Innenstadt; tausende schwerbewaffnete Soldaten des Heeres gingen in Stellung mit Straßenblockaden und Haussuchungen in einschlägigen Favelas, die als Hochburgen der Drogenbanden bekannt sind. Ein Bericht von Frederico Füllgraf.

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http://www.nachdenkseiten.de/?p=42669

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2. März 2018

Hillary Clinton: „Die Russen kommen immer noch – und Trump kapituliert“ / US-General „Russland bedroht unsere Fähigkeit zur Dominanz im Nahen Osten“

US-General vor Kongress: Russland bedroht unsere Fähigkeit zur Dominanz im Nahen Osten

Siehe: https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/65937-russland-bedroht-unsere-fahigkeit-zu-dominieren-us-general/

(…) Die USA haben den Globus in sechs Kombattantenkommandos aufgeteilt. (…)

Hillary Clinton: „Die Russen kommen immer noch – und Trump kapituliert“

Siehe https://deutsch.rt.com/international/65968-hillary-clinton-russen-kommen-immernoch/

2. März 2018

Snowden des Tages: Der Cyberrusse – Es reicht, in Moskauer Ortszeit zu programmieren und kyrillische Buchstaben im Code zu verstecken. »Russe« kann heute jedes Script-Kid werden (junge Welt)

Schauen Sie: Da ist er schon. Erst stellt Putin seine neue Weltvernichtungsmaschine vor, dann ziehen sibirische Kaltwinde über die BRD hinweg, schließlich hackt sich der Erzschurke in das Netzwerk der Bundesministerien. Das heißt: Vermutlich war er es. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Ohne jeden Zweifel. Ganz bestimmt.

den ganze Artikel hier lesen

https://www.jungewelt.de/artikel/328236.snowden-des-tages-der-cyberrusse.html

 

2. März 2018

Berlin Opfer russischer Hacker-Offensive? Was bislang bekannt ist (Sputniknews)

2. März 2018

Der kommende Gaskrieg zwischen den USA und Russland (Nachdenkseiten)

2017 war das Jahr der amerikanischen Gasexporteure. Dank neuer Terminals in Großbritannien und Polen konnten die USA ihren Marktanteil auf dem EU-Gasmarkt von 0,6% auf mehr als 5% erhöhen. Und das war nur der Anfang. In den nächsten zwei Jahren werden in den USA Exportterminals in Betrieb genommen, mit denen theoretisch rund ein Viertel des EU-Marktes beliefert werden könnte. Und wenn 2030 in den USA die volle Kapazität zur Verfügung steht, könnten die US-Exporteure mehr als die Hälfte der EU-Gasimporte abdecken und damit die russischen Gaslieferungen voll substituieren. Wer denkt, es ginge bei den Sanktionen gegen Russland um die Krim, der sollte einen Blick auf den Gasmarkt werfen. Wenn deutsche Parlamentarier in der FAZ nun die geplante Pipeline Nord Stream 2 kritisieren und an die „Solidarität“ mit Polen und der Ukraine appellieren, so geht es letztlich doch nur um Marktanteile und viele Milliarden Euro, die gänzlich unsolidarisch von den europäischen Gaskunden aufgebracht und künftig nicht mehr nach Moskau, sondern an die Wall Street fließen sollen.

Von Jens Berger.
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2. März 2018

Zweite Münchner Rede – Putin vor Föderaler Versammlung – Von Arnold Schölzel (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/328235.zweite-m%C3%BCnchner-rede.html

Ein Kommentator der Moskauer Nowaja Gaseta bezeichnete am Donnerstag die Ansprache Wladimir Putins vor der Föderalen Versammlung Russlands als »wesentlich schroffere Münchner Rede«. Der Vergleich ist angebracht. 2007 wies der russische Präsident auf der Münchner »Sicherheitskonferenz« darauf hin, dass die Träume von einer absoluten Vormacht der USA und ihrer Verbündeten zerplatzt seien. Statt der unipolaren »Neuen Weltordnung« mit einer einzigen Weltmacht, wie sie nach dem Ende der Sowjetunion verkündet worden sei, bilde sich vielmehr Multipolarität heraus. Die Antwort auf diese Rede im Westen bestand aus zweierlei: zum einen permanente mediale Dämonisierung Russlands, zum anderen ein Aufrüstungsexzess nach dem anderen sowie verstärkte militärische Einkreisung. Putin fasste das sinngemäß am Donnerstag so zusammen: Der Westen hoffe darauf, dass die Russische Föderation eine Antwort auf die Bedrohung und gleichzeitig soziale Stabilisierung nicht schaffen werde. Darum geht es allerdings im Kern. Russland bzw. die Sowjetunion zur Produktion von »Kanonen statt Butter« zu zwingen, war spätestens seit den 1930er Jahren das Konzept der Westmächte zur Destabilisierung und schließlichen Beseitigung des Sozialismus. Von den ungeheuren Verlusten und Zerstörungen durch den Überfall des faschistischen Deutschland konnte sich das Land nach dem Zweiten Weltkrieg nie erholen. Das führte schließlich zum Zusammenbruch.

Putin hat den Fehdehandschuh aufgenommen. Nach seinen Worten ist das heutige Russland in der Lage, diese Strategie der USA und deren Verbündeter zu durchkreuzen. Die Hälfte seiner Ansprache war der Armutsbekämpfung, der Erhöhung der Lebenserwartung, der Festigung rechtsstaatlicher Prinzipien, der Modernisierung der Infrastruktur, dem Wohnungsbau usw. gewidmet. Manche Prognose, manches Versprechen mag dem bevorstehenden Termin der Präsidentschaftswahl geschuldet sein, vieles klingt aber erreichbar.

Die neuen Waffen, die Putin vorgestellt hat, sind so gesehen ein zusätzliches, allerdings wesentliches »Argument«. Er referierte in seiner Rede noch einmal die verlogene Hinhaltetaktik der USA und ihrer Partner auf dem Gebiet der Raketenabwehr. Es waren die Vereinigten Staaten, die 2002 den 1972 abgeschlossenen Vertrag zur Begrenzung von Raketenabwehrsystemen einseitig kündigten. Es sind die USA, die in diesem Jahr in Polen entsprechende Anlagen stationieren wollen und den INF-Vertrag von 1987 über das Verbot landgestützter Kurz- und Mittelstreckenraketen unterlaufen. Und: Putin hat bereits 2004 die neuen russischen Waffen angekündigt und damit auf den Verhandlungstisch gelegt, wie er formulierte. Im Westen glaubte ihm keiner, Gespräche wurden verweigert. Am Donnerstag kam darauf die russische Antwort in der zweiten »Münchner Rede«. Ob sich daraus endlich, wie von Moskau seit fast 20 Jahren angeboten, Abrüstungsverhandlungen ergeben, hängt allein vom Westen ab.

Ein Kommentator der Moskauer Nowaja Gaseta bezeichnete am Donnerstag die Ansprache Wladimir Putins vor der Föderalen Versammlung Russlands als »wesentlich schroffere Münchner Rede«. Der Vergleich ist angebracht. 2007 wies der russische Präsident auf der Münchner »Sicherheitskonferenz« darauf hin, dass die Träume von einer absoluten Vormacht der USA und ihrer Verbündeten zerplatzt seien. Statt der unipolaren »Neuen Weltordnung« mit einer einzigen Weltmacht, wie sie nach dem Ende der Sowjetunion verkündet worden sei, bilde sich vielmehr Multipolarität heraus. Die Antwort auf diese Rede im Westen bestand aus zweierlei: zum einen permanente mediale Dämonisierung Russlands, zum anderen ein Aufrüstungsexzess nach dem anderen sowie verstärkte militärische Einkreisung. Putin fasste das sinngemäß am Donnerstag so zusammen: Der Westen hoffe darauf, dass die Russische Föderation eine Antwort auf die Bedrohung und gleichzeitig soziale Stabilisierung nicht schaffen werde. Darum geht es allerdings im Kern. Russland bzw. die Sowjetunion zur Produktion von »Kanonen statt Butter« zu zwingen, war spätestens seit den 1930er Jahren das Konzept der Westmächte zur Destabilisierung und schließlichen Beseitigung des Sozialismus. Von den ungeheuren Verlusten und Zerstörungen durch den Überfall des faschistischen Deutschland konnte sich das Land nach dem Zweiten Weltkrieg nie erholen. Das führte schließlich zum Zusammenbruch.

Putin hat den Fehdehandschuh aufgenommen. Nach seinen Worten ist das heutige Russland in der Lage, diese Strategie der USA und deren Verbündeter zu durchkreuzen. Die Hälfte seiner Ansprache war der Armutsbekämpfung, der Erhöhung der Lebenserwartung, der Festigung rechtsstaatlicher Prinzipien, der Modernisierung der Infrastruktur, dem Wohnungsbau usw. gewidmet. Manche Prognose, manches Versprechen mag dem bevorstehenden Termin der Präsidentschaftswahl geschuldet sein, vieles klingt aber erreichbar.

Die neuen Waffen, die Putin vorgestellt hat, sind so gesehen ein zusätzliches, allerdings wesentliches »Argument«. Er referierte in seiner Rede noch einmal die verlogene Hinhaltetaktik der USA und ihrer Partner auf dem Gebiet der Raketenabwehr. Es waren die Vereinigten Staaten, die 2002 den 1972 abgeschlossenen Vertrag zur Begrenzung von Raketenabwehrsystemen einseitig kündigten. Es sind die USA, die in diesem Jahr in Polen entsprechende Anlagen stationieren wollen und den INF-Vertrag von 1987 über das Verbot landgestützter Kurz- und Mittelstreckenraketen unterlaufen. Und: Putin hat bereits 2004 die neuen russischen Waffen angekündigt und damit auf den Verhandlungstisch gelegt, wie er formulierte. Im Westen glaubte ihm keiner, Gespräche wurden verweigert. Am Donnerstag kam darauf die russische Antwort in der zweiten »Münchner Rede«. Ob sich daraus endlich, wie von Moskau seit fast 20 Jahren angeboten, Abrüstungsverhandlungen ergeben, hängt allein vom Westen ab.

2. März 2018

Rede zur Lage der Nation: Wie Putin den Westen wieder an den Verhandlungstisch bringen will – von Ulrich Heyden, Moskau (RT Deutsch)

Ulrich Heyden: Sollte in westlichen Ländern eine mächtige Friedensbewegung entstehen, welche die Bedrohungspolitik gegenüber Russland kritisiert und die westlichen Regierungen an den Verhandlungstisch zwingt, könnte das die Rüstungsspirale stoppen.

https://deutsch.rt.com/russland/65993-wie-putin-westen-wieder-an/

von Ulrich Heyden, Moskau

(…) Kann man Wladimir Putin vorwerfen, dass er leichtfertig mit den neuen Waffen droht? Nein, denn der russische Präsident hat den Westen mehrmals vorgewarnt, was passiert, wenn dieser versucht, Russland militärisch zur Verteidigung unfähig zu machen.
In seiner gestrigen Rede erklärte der russische Präsident, er habe die USA 2004 gewarnt. Wenn der Westen aufrüste, werde auch Russland neue Waffen entwickeln. Die jetzt entwickelten Waffen habe der Westen nicht. Putin beendete seine Ausführung zu den neuen Waffen mit den Worten:

„Wir wollten unsere Partner zu Verhandlungen bewegen, aber niemand will mit uns reden und uns zuhören. Hören sie uns jetzt zu!“

Zum ganzen Bericht von Ulrich Heyden: https://deutsch.rt.com/russland/65993-wie-putin-westen-wieder-an/

2. März 2018

Eastern Ghouta: Muslim Terrorists Dig in for SAA Assault, Hide Behind Human Shields and Hostages

2. März 2018

‚Conversando con Correa‘: Noam Chomsky

2. März 2018

Why is Kiev Hindering the Investigation of the Maidan snipers? People Deserve to Know the Truth

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