Am 17. Februar fanden in München die Proteste gegen die 54. Münchner Sicherheitskonferenz (AntiSIKO) unter dem Motto “Frieden Statt Aufrüstung! Nein zum Krieg!” statt. Laut Organisator_innen steht diese Konferenz nicht für Sicherheit, sondern für eine Aufrüstungs- und Kriegspolitik der NATO-Staaten. Mehr als 100 bundesweite & internationale Organisationen nahmen teil.
Bei dichtem Schneetreiben umzingelten rund 4 000 Menschen den hermetisch abgeriegelten Tagungsort der NATO-Kriegsstrategen „Bayerischer Hof“. 3 600 beteiligten sich an der großen Demonstration und noch einmal 300 an der Protestkette durch die Münchner Fußgängerzone. Wie so oft wurde die Teilnehmerzahl von der Polizei auf 2200 heruntergerechnet, was dann von den meisten Medien übernommen wurde.
Unsere Demonstration richtete sich gegen die im Bayerischen Hof versammelten Machteliten und gegen ihre Interventionskriege, gegen die Hauptverantwortlichen für weltweite Armut, die Zerstörung der Umwelt, in deren Folge Millionen von Flüchtlingen aus ihren Heimatländern vertrieben werden. Im Zentrum der Proteste standen die
Aufrüstungspläne Deutschlands und der EU, die weiter ansteigenden Rüstungsexporte, die nukleare Komplizenschaft Deutschlands mit den USA.