Prof. Dr. Wolfram Elsner ist Makroökonom mit den Schwerpunkten Evolutionäre und Institutionelle Ökonomik und einer der wenigen linken Ökonomen mit intensiven Beziehungen zu dortigen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern. Er war im September 2017 zu einem Studienaufenthalt an den Universitäten in Peking, Tianjin und Changchun und war eingeladen, bei der feierlichen Eröffnungsveranstaltung des neuen Center for Socialist Political Economy an der renommierten Jilin Universität zu sprechen.
Im Interview – Teil II – werden viele Themen berührt.
Es ist aufgeteilt in die folgenden Themen:
E-Mobilität, Verkehrspolitik, „agile Industriepolitik“
Umweltpolitik, saubere Luft in Peking
„Bäume, Bäume, Bäume“, Aufforstung und Naturschutzgebiete
Geopolitik, Seidenstraße, Verhältnis zu den USA
Vorläufiger Versuch einer Gesamteinschätzung oder „den Tiger reiten“
Der Westen wird seinen möglichen Machtverlust durch eine multipolare Weltordnung nicht ohne Widerstand hinnehmen. Davor hat der Bundestagsabgeordnete Alexander Neu in einer russisch-deutschen Video-Konferenz gewarnt. Diese hat die Münchner Sicherheitskonferenz 2018 ausgewertet. Es droht kein großer Weltkrieg, meint der Politologe Lutz Kleinwächter.
Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSK) am vergangenen Wochenende hat offenbart, worum es der westlichen Politik geht. So schätzte Alexander Neu, Bundestagsabgeordneter der Linkspartei, am Montag die hochrangige Veranstaltung ein, an der er selbst teilnahm. (…)
(…) Die Konferenz in München habe kein konstruktives Klima gehabt, bedauerte Neu. „Egal, was von den USA oder den Transatlantikern dort formuliert wurde“, es habe hohen Applaus bekommen. „Die russische oder die chinesische oder die iranische Delegation haben dort natürlich keine Chance, ernstgenommen zu werden mit ihren Positionen.“ Die westliche Sichtweise sei als „einzig gültige“ verkauft worden – „als die einzig sinnvolle und vernünftige“. „Alle anderen Sichtweisen und Interessen gelten als unvernünftig und irrational und sollten sich unterordnen.“ Es sei in diesem Jahr deutlich geworden, dass der Westen „nicht im Traum daran denkt, Machtpolitik mit anderen auf Augenhöhe zu betreiben“.
Warum rafft sich die außenpolitisch so geltungsbedürftige EU nicht zum diplomatischen Minimum auf, indem sie in Damaskus sondiert statt um Damaskus herum? Lieber wird angeregt zugeschaut, wenn Syrien systematisch zerstört wird, sein staatliches Existenzrecht nur noch eine Farce und zu fürchten ist, dass dem Nahen Osten der nächste failed state winkt.
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Kommentare deaktiviert für Den Krieg aus dem Dreck ziehen Syrien. Assads Gegner wie die USA und Israel stecken die Claims ab, um das Projekt „regime change“ nicht ganz abschreiben zu müssen (Der Freitag)
Prof. Dr. Wolfram Elsner ist Makroökonom mit den Schwerpunkten Evolutionäre und Institutionelle Ökonomik und einer der wenigen linken Ökonomen mit intensiven Beziehungen zu dortigen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern. Er war im September 2017 zu einem Studienaufenthalt an den Universitäten in Peking, Tianjin und Changchun und war eingeladen, bei der feierlichen Eröffnungsveranstaltung des neuen Center for Socialist Political Economy an der renommierten Jilin Universität zu sprechen.
Im Interview werden viele Themen berührt.
1. Aufenthalt in Peking, Tianjin und Changchun
2. die neue Binnenmarktorientierung
3. Technische Innovationen im chinesischen Alltag
4. High Tech, big data, Erkennungssysteme, Verhaltentssteuerung
5. Einkommensrückverteilung. Der Gini-Koeffizient
La Paz/Bogotá/Lima/Caracas. Boliviens Präsident Evo Morales hat die Union südamerikanischer Nationen (Unasur) aufgefordert, sich auf einem Dringlichkeitsgipfel mit den Drohungen der USA gegenüber Venezuela zu befassen. Einen Tag zuvor hatte sich der venezolanische Generalstaatsanwalt Tarek William Saab zu Wort gemeldet und von einer geplanten US-Militärintervention gegen Venezuela gesprochen. Diese sei vom Nachbarland Kolumbien aus geplant. Kolumbien hingegen wies dies zurück.
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Kommentare deaktiviert für US-Außenminister Tillerson schmiedet Allianzen gegen die sozialistische Führung in Caracas. Kritik aus Bolivien und Kuba (amerika21)
Neues Jahr, neue Fronten: Syrien kommt auch 2018 nicht zur Ruhe. Ganz im Gegenteil, der UN-Sondervermittler für Syrien, Staffan de Mistura, warnte diese Woche in New York gar vor einer militärischen Eskalation in einigen Teilen des Landes. Es bestehe »die klare Gefahr einer regionalen Ausweitung mit unvorhersehbaren Konsequenzen«.
Brandt hatte in den 90er Jahren die Neonazi-Kameradschaft «Thüringer Heimatschutz» aufgebaut, in der sich auch das NSU-Trio Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe bewegte. Zugleich war er jahrelang V-Mann (Verbindungsmann) des Thüringer Verfassungsschutzes.
Der Spiegel fragte den türkischen Außenminister Cavusoglu bei der Münchner Sicherheitskonferenz: Würde sich für die Türkei etwas ändern würde, wenn das syrische Regime im Rahmen eines Abkommens Soldaten in Afrin stationiere?
Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu antwortete: Die YPG sei auch für das syrische Regime ein Problem, weil sie das Land spalten wolle, aber manchmal würden auch verfeindete Gruppen vorübergehende Bündnisse schließen. „Deshalb können wir nicht sicher sein, dass die Bedrohung auch wirklich besiegt ist, wenn das Regime in Afrin präsent ist.“
Immer skeptischer wird auch der ukrainische Präsident Petro Poroschenko von seinen westlichen Kollegen betrachtet. Die Vorwürfe über ausufernde Korruption und Reformstau bei der ukrainischen Regierung häufen sich.
Umso überraschender kam nun die Erklärung von Poroschenko, die Ereignisse auf dem Maidan im Jahr 2014 gerichtlich aufzuarbeiten und persönlich an den Untersuchungen teilzunehmen.
China und Russland bedrohen die liberale Weltordnung.
Trumps nationaler Sicherheitsberater H. R. McMaster:
„Wir werden Russland nicht erlauben, europäische Bevölkerungen zur Geisel zu nehmen.“
Keine Schwermetallle, ist sehr schnell ladbar, biegsam und sehr langlebig. „Wir können unsere Batterie in drei Minuten laden und entladen – und das 10.000 Mal hintereinander, bei nur 7 Prozent Verlust. Ein normaler Handy-Akku lässt nach 1000-2000 Zyklen schon deutlich nach.“
Schriftliche Zeugenaussagen von Scharfschützen, Flugtickets und die Aussage eines georgischen Generals deuten auf Komplott gegen die damalige ukrainische Regierung
Die überstürzte Verhaftung und Abschiebung des ehemaligen georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili aus Kiew nach Warschau am Montag (Saakaschwili gibt nicht auf) hatte offenbar noch einen zweiten Grund. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko wollte nicht nur einen Widersacher loswerden. Am Dienstag sollte der ehemalige georgische Präsident vor einem Kiewer Gericht als Zeuge zu den 100 Toten auf dem Maidan im Februar 2014 aussagen.
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Kommentare deaktiviert für Immer erdrückendere Beweise zu Maidan-Scharfschützen-Einsatz im Februar 2014 – von Ulrich Heyden (Heise.de)
„Die syrische Regierung hat ein Abkommen mit kurdischen YPG-Truppen im Nordwesten Syriens getroffen, um die Afrin-Region zu betreten und zu verteidigen, in der sich türkischen Streitkräfte zusammen mit einigen syrischen Oppositionsgruppen aufhalten. Die berichtet Al Mayadeen, ein pan-arabischer, pro-Damaskus-Satellitenfernsehsender mit Sitz in Libanon .
Rudaw, eine Mediengruppe aus dem irakischen Kurdistan, gab ebenfalls bekannt, dass die syrischen Truppen am Montag, dem 19. Februar, nach Afrin vorrücken würden.
Eine andere kurdische Nachrichtenagentur, ANF, berichtete ebenfalls von diesen Nachrichten. Die kurdische Nachrichtengruppe berichtete, dass eine Einigung zwischen der syrischen Regierung und kurdischen Quellen erzielt worden sei. Laut ANF-Quellen beinhaltete das Abkommen die Verweigerung des Luftraums für türkische Streitkräfte. “
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Kommentare deaktiviert für Medien berichten von einer angeblichen Absprache zwischen Damaskus und Kurden über die Entsendung syrischer Regierungstruppen nach Afrin.
Am vergangenen Freitag öffnete die Regierung die Kasernen und nahm damit die »Reform« mit ihren vagen Erfolgsaussichten aus der Schusslinie. Priorität hat in der öffentlichen Diskussion nun die Militärintervention in Rio de Janeiro unter dem Vorwand, damit dort die Kriminalität zu bekämpfen. Unterhauspräsident Rodrigo Maia von den konservativen Democratas gab eine neue Tagesordnung bekannt. Das Parlament wird sich nun mit Temers Dekret, das dem Militär am Zuckerhut die Befugnisse der Polizei überträgt, beschäftigen.
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Kommentare deaktiviert für Streiks in ganz Brasilien gegen geplante Rentenkürzung durch Temer-Regierung. Die startet in Rio eine Militärintervention als Ablenkungsmanöver (junge Welt)
Die Entwicklung erfolgte am Samstag, als Russlands ständiger Vertreter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) mitteilte, dass die Organisation der ukrainischen Nationalisten (OUN) das Gebäude des Russischen Zentrums für Wissenschaft und Kultur in Russland in Brand setzen wollten.