Jetzt wird mittels eines UN-Berichts verbreitet Nordkorea habe Assad heimlich mit Chemiewaffen beliefert – mögliche Rechtfertigung für eine Militär-Intervention?

In einem UN-Bericht wird eine militärische Zusammenarbeit Nordkoreas mit Syrien impliziert. Es soll zwischen 2012 und 2017 angeblich 40 nordkoreanische Lieferungen für das syrische Chemiewaffenprogramm  gegeben haben. Nordkoreanische Techniker sollen im Jahr 2016 dreimal Syrien besucht haben.

Nicht auszuschließen ist, dass dieser jüngste UN-Bericht Teil der laufenden Kampagne ist, die in eine Militärintervention münden soll. Denn die vom Westen unterstützten so genannten Rebellen, die ihrer Brutalität und ihres islamistischen Extremismus wegen in der Bevölkerung verhasst sind, sind nicht mehr in der Lage, die Assad-Regierung zu stürzen. Ein Regime Change kann nur noch mithilfe einer Militärintervention erreicht werden. Mit ihrer Behauptung, die Assad-Regierung verfüge immer noch über Massenvernichtungswaffen und beziehe Teile über Nord-Korea, liefert auch dieser UN-Bericht, wie bereits in den Jahren zuvor eine ganze Serie ähnlich tendenziöser Berichte aus dem Umfeld der UN, eine mögliche Rechtfertigung für eine Intervention.

 

%d Bloggern gefällt das: