Tilo Gräser 19.02.2018
Der Westen wird seinen möglichen Machtverlust durch eine multipolare Weltordnung nicht ohne Widerstand hinnehmen. Davor hat der Bundestagsabgeordnete Alexander Neu in einer russisch-deutschen Video-Konferenz gewarnt. Diese hat die Münchner Sicherheitskonferenz 2018 ausgewertet. Es droht kein großer Weltkrieg, meint der Politologe Lutz Kleinwächter.
Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSK) am vergangenen Wochenende hat offenbart, worum es der westlichen Politik geht. So schätzte Alexander Neu, Bundestagsabgeordneter der Linkspartei, am Montag die hochrangige Veranstaltung ein, an der er selbst teilnahm. (…)
(…) Die Konferenz in München habe kein konstruktives Klima gehabt, bedauerte Neu. „Egal, was von den USA oder den Transatlantikern dort formuliert wurde“, es habe hohen Applaus bekommen. „Die russische oder die chinesische oder die iranische Delegation haben dort natürlich keine Chance, ernstgenommen zu werden mit ihren Positionen.“ Die westliche Sichtweise sei als „einzig gültige“ verkauft worden – „als die einzig sinnvolle und vernünftige“. „Alle anderen Sichtweisen und Interessen gelten als unvernünftig und irrational und sollten sich unterordnen.“ Es sei in diesem Jahr deutlich geworden, dass der Westen „nicht im Traum daran denkt, Machtpolitik mit anderen auf Augenhöhe zu betreiben“.
Zum ganzen Artikel: https://de.sputniknews.com/politik/20180219319618906-muenchner-sicherheitskonferenz-alexander-neu-weltkrieg-aufruestung-russland-usa-nato-weltkrieg/