Archive for Februar 6th, 2018

6. Februar 2018

Schwarzes Meer wimmelt von Nato-Kriegsschiffen (Sputniknews)

https://de.sputniknews.com/zeitungen/20180206319411496-nato-schiffe-schwarzes-meer/  06.02.2018

Die Nato-Marineverbände Standing NATO Maritime Group 2 (SNMG2) und Standing NATO Mine Counter Measures Group 2 (SNMCMG2) haben sich nach dem Abschluss ihres Besuchs in den rumänischen Hafen Constanta zu Übungen im Schwarzen Meer begeben, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Dienstag.

Zur Standing NATO Maritime Group 2 gehören der britische Raketenzerstörer „Duncan“, die türkische Fregatte „Gaziantep“ und die rumänische Fregatte „Regele Ferdinand“. Sie werden bis zum 17. Februar Operationen zur Marineüberwachung und andere Aufgaben in nationalen und internationalen Gewässern im Schwarzen Meer erfüllen, berichtete das Allied Maritime Command (MARCOM).

Die Standing NATO Mine Counter Measures Group 2 besteht aus dem britischen Aufklärungsschiff „Enterprise“, dem türkischen Minenräumboot „Akcay“ und dem rumänischen Minenräumboot „Lupu Dinescu“, die bis zum 13. Februar „verschiedene Maßnahmen zur Beobachtung der Schifffahrt im Schwarzen Meer durchführen werden“.

Damit befinden sich im Schwarzen Meer gleichzeitig sechs Nato-Schiffe. Die Aufenthaltsdauer der Schiffe von Nicht-Anrainern in diesem Meer ist laut dem Vertrag von Montreux auf 21 Tage beschränkt.

Nach Angaben der Allianz sind die Manöver auf die Verbesserung des Zusammenwirkens zwischen Schiffen der Nato, die sich unter einem einheitlichen Kommando der ständigen Gruppen befinden, gerichtet. An den Manövern sollen außerdem zwei rumänische MiG-21-Flugzeuge teilnehmen. Nach der Erfüllung der gestellten Aufgaben werden die Schiffe der beiden Nato-Marineverbände das Schwarze Meer nicht verlassen, sondern in den bulgarischen Hafenstädten Burgas und Warna Halt machen sowie an gemeinsamen Übungen mit den Seestreitkräften Bulgariens und der Türkei teilnehmen.

Anfang Januar traf der US-Raketenzerstörer „Carney“, der mit einem Aegis-Raketenabwehrsystem ausgerüstet ist, als erstes in diesem Jahr im Schwarzen Meer ein. An Bord befinden sich neben Abfangraketen Standard-2 auch 56 Marschflugkörper Tomahawk. Der britische Zerstörer „Duncan“ war im Juli des vergangenen Jahres zusammen mit dem Raketenkreuzer „Hue City“ und dem Zerstörer „Carney“ zuletzt im Schwarzen Meer gewesen. Während des Aufenthalts in der Region besuchte der Zerstörer „Duncan“ die ukrainische Hafenstadt Odessa.

Nach dem Ausbruch der Krise im Osten der Ukraine schauen im Schwarzen Meer regelmäßig Kriegsschiffe der USA und anderer Nicht-Schwarzmeerstaaten der Nato vorbei. Zudem sind vor der Küste der Krim regelmäßig Aufklärungsflugzeuge der Nato zu sehen. Nach den jüngsten Vorfällen um die angeblich gefährliche Annäherung von russischen Kampfjets an Spähflugzeuge schlug Russland der Allianz vor, diese Flüge zu stoppen. Dieser Vorschlag wurde natürlich kategorisch abgelehnt.

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6. Februar 2018

KenFM-Positionen mit Diether Dehm, Sonja Karas, Daniela Dahn und Susan Bonath

Diether Dehm, Sonja Karas, Daniela Dahn und Susan Bonath zu
‚Der große Bluff – Wie demokratisch ist unsere Demokratie?‘

https://www.youtube.com/watch?v=5ciGL_fmGHc

6. Februar 2018

Die Stalingrad-Abrechnung – von Ulrich Heyden

Kein Mitgefühl, sondern kaum verhüllter Hochmut und Belehrungen bestimmten die „Tagesschau“-Berichte zum 75. Jahrestag des Sieges über die Hitler-Wehrmacht in Stalingrad.

von Ulrich Heyden, 05. Februar 2018

Die wichtigste Erkenntnis der „Tagesschau“-Redaktion zum 75. Jahrestag des Sieges von Stalingrad ist: Deutschland hat seine NS-Geschichte hervorragend aufgearbeitet. Putin aber will nicht über Stalins Verbrechen reden und hält stattdessen „pompös-martialische“ Gedenkveranstaltungen ab, um seine Macht zu stärken. „Tagesschau“ und „Tagesthemen“ berichteten von den Feiern in Wolgograd voller Kälte, ohne Emotion und mit kaum kaschiertem Hochmut.
Zum ganzen Artikel: https://www.rubikon.news/artikel/die-stalingrad-abrechnung

Auszug:
(…)
Stefan Liebich und Heike Hänsel haben es nach Wolgograd geschafft. Sehr gut! Ich habe mich gefreut. Gut auch, dass RT deutsch über den Besuch der Linke-Abgeordneten und die Militärparade in Wolgograd eine Reportage gemacht hat. Reportagen dieser Art wurden vor zehn Jahren noch in der Tagesschau gesendet. Nun ist es der russische Staatssender RT, der dafür sorgt, dass die fehlende Meinungspluralität in Deutschland nicht völlig verloren geht. Vielen Dank dafür!

Doch warum trug der Linke-Abgeordnete Liebich im RT-Interview nur eine abgeschwächte Kritik an der Bundesregierung vor? Die Bundesregierung hatte in einer Antwort auf eine Anfrage von Linken-Abgeordneten, erklärt, man könne nicht von einem verbrecherischen Krieg sprechen. Jeder Vorfall müsse einzeln geprüft werden.

Der Linke-Abgeordnete Liebich drückte seine Hoffnung aus, dass die Bundesregierung eigentlich nicht hinter dieser skandalösen Antwort steht. Die Antwort auf die Linken-Anfrage sei möglicherweise im Trubel der Regierungsneubildung entstanden.

Nach Meinung des Autors gibt es keinen einzigen stichhaltigen Grund anzunehmen, diese Antworten seien in der Zeit der Regierungsneubildung politisch weniger ernst zu nehmen.
(…)

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