Bilder von Opfern der Angriffe – Bilder via Hanin Elias https://tinyurl.com/ybuqlbv5
Am Montag ist die Damaszener Altstadt von mehreren Granaten getroffen worden. Die Geschosse, die im von Christen bewohnten Viertels Bab Tuma einschlugen, wurden von bewaffneten Gruppen aus östlichen Vororten der syrischen Hauptstadt abgefeuert. Bei den Angriffen wurden 9 Menschen getötet und 21 weitere verletzt.
Dies stellt einen erneuten Bruch des Deeskalationszonen-Abkommens in Ost-Ghouta dar.
Die Polizeibehörden in Damaskus gaben bekannt, dass die bewaffneten Gruppen aus Gebieten des östlichen Ghouta östlich von Damaskus eine Reihe von Granaten auf den Bezirk Bab Touma abgefeuert hatten, von denen einer eine Bushaltestelle traf. Dabei kamen neun Zivilisten ums Leben und weitere 21 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Einige der Verletzten sind in einem kritischen Zustand.
An öffentlichen und privaten Gebäuden entstanden schwere Schäden, als eine Anzahl von Granaten den Bezirk von al-Qass’a und al-Shaghour trafen.
Als Reaktion auf die Angriffe führten Einheiten der syrischen Armee Präzisionsangriffe auf die Gebiete ab, aus denen die Granaten abgefeuert wurden. Dabei zerstörten sie eine Reihe von Abschussrampen und fügten den bewaffneten Gruppen Verluste zu.
Seit 2013 halten sich die Terroristen in den östlichen Vororten von Damaskus auf. In den letzten Monaten begannen sie sowohl Zentralbezirke der Hauptstadt als auch die so genannten Schlafbezirke am Rand von Damaskus regelmässig mit Minenwerfern zu beschießen. Dabei verstoßen die Milizen gegen das in Astana unterzeichnete Abkommen über Deeskalationszonen in Syrien.
Von Ost-Ghouta sind es nur ca 15km Luftlinie bis zu Zentrum von Damaskus.