Archive for Januar 9th, 2018

9. Januar 2018

Drohnen-Angriffe auf russische Basen: US-Jet in der Nähe geortet (Sputniknews)

Drei Tage nach dem massiven Drohnenangriff auf die beiden russischen Basen in Syrien hat das russische Militär mitgeteilt, dass ein US-Aufklärungsflugzeug zum Zeitpunkt der Attacke in der Nähe der beiden attackierten Stützpunkte geortet worden sei.

weiter hier:
https://de.sputniknews.com/politik/20180109318989477-syrien-us-jet-zum-zeitpunkt-des-drohnen-angriffs-auf-russische-basen-geortet/

Advertisements
9. Januar 2018

„Auf dem Weg nach Persien“ Die angekündigte Destabilisierung des Iran. – von Karin Leukefeld (Rubikon)

9. Januar 2018

Zur Jahreswende wurde der Weltöffentlichkeit ein neues „Revolutions-Szenario“ präsentiert. Proteste im Iran, die ihre Ursachen in ökonomischen und innenpolitischen Problemen haben, wurden von westlichen Medien und Politikern zum Anlass genommen, das politische System in Teheran in Frage zu stellen und es zu bedrohen. Nach dem Irak (2003), Libyen und Syrien (2011) soll nun der Iran destabilisiert werden. Das Drehbuch ist in einer Studie des US-amerikanischen Brookings Institutes aus dem Jahr 2009 nachzulesen.

Eine Woche nach dem Jahreswechsel sind die Proteste im Iran eingedämmt, die ersten Festgenommenen wurden freigelassen, das Parlament in Teheran debattiert über die Ursachen. Dennoch ist davon auszugehen, dass – unter der westlichen Fahne von „Freiheit und Demokratie, guter Staatsführung und Menschenrechten“ – fortgesetzt werden könnte, was in den letzten Jahren den Irak, Libyen und Syrien verwüstet hat. Eine anhaltende Intervention des Westens mit Unterstützung ihrer regionalen Partner am Golf, Jordanien und Israel, soll den Mittleren Osten unter westliche Kontrolle bringen. Gelingt das nicht, werden die Länder destabilisiert, um sie später als „gescheiterte Staaten“ zu präsentieren.

Hier weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/auf-dem-weg-nach-persien

9. Januar 2018

Karin Leukefeld: Syriens schwieriger Weg in den Frieden (Weltnetz TV)

Am Rande des Kasseler Friedensratschlags sprach weltnetz.tv mit Karin Leukefeld, der einzigen z. Z. in Syrien akkreditierten deutschen Journalistin über die aktuelle Lage in diesem Land. Die Regierungsarmee hat die letzte vom IS gehaltene Großstadt, Deir Ezzor, zurückerobert, womit der syrische Staat auch wieder wichtige Rohstoffquellen kontrolliert. Mit den kurdischen Verbänden, die mit Hilfe der Amerikaner die von ihnen bewohnten Gebiete und Raqqa – die Stadt, die zeitweise zur Hauptstadt des IS-Kalifats erklärt worden war – zurückeroberten, bahnt sich wirtschaftliche Kooperation an. Entscheidend für das künftige politische Profil Syriens ist es, jetzt einen Verhandlungsprozess zwischen den Kontrahenten des Konflikts in Gang zu bringen. Karin Leukefeld informiert über die Verhandlungen in der kasachischen Hauptstadt Astana, die unter der Schirmherrschaft Russlands, des Irans und der Türkei stehen (letztere hat ihre Position zum Syrienkonflikt stark verändert) sowie über die Verhandlungen in Genf, die unter Vermittlung der UNO ins Leben gerufen wurden. Sie nimmt auch Stellung zu der von der AfD eingebrachten Forderung, syrische Flüchtlinge, die in Deutschland Aufnahme gefunden haben, im kommenden Jahr in ihre Heimat zurück zu schicken.

9. Januar 2018

Die Sanktionen gegen Nordkorea und die Geostrategie des Hungers (RT Deutsch)

Von Nikolaus Marggraf – Am 22. Dezember 2017 hat der UNO-Sicherheitsrat die Nordkorea-Sanktionen weiter verschärft. Ein Artikel des Wall Street Journal hat bereits im September eine „Geostrategie des Hungers“ zur Lösung des Nordkorea-Problems gefordert. Bestehen hier Zusammenhänge?
weiter hier
9. Januar 2018

»Palästina, Vertreibung und Besatzung« Di 23.1.18 Berliner Buchpremiere mit Annette Groth und Norman Paech (junge Welt Galerie)

ScreenHunter 607

Seit Israel die palästinensischen Gebiete und Ost-Jerusalem besetzt hält, werden Palästinenserinnen und Palästinenser aus ihren Heimatorten vertrieben, ihrer Rechte und ihres Besitzes beraubt. In diesem Buch werden der Siedlungsbau, die Situation von Kindern in israelischen Gefängnissen, die massive Einschränkung der Bewegungsfreiheit durch Checkpoints und Mauer, die Lage in Gaza, die Rolle der UNO und der Abbau demokratischer Rechte in Israel und Palästina erörtert. Um die öffentliche Debatte der israelischen Menschen- und Völkerrechtsverstöße zu verhindern, werden in Europa mit haltlosen Antisemitismusvorwürfen Kampagnen gegen Veranstaltungen, Publikationen und Personen geführt. Insofern geht es auch um Meinungsfreiheit und Demokratie bei uns selbst.

Moderation: Stefan Huth (jW)

Eintritt: 5,00 €/ermäßigt: 3,00 €

Zur Veranstaltung bitten wir um Anmeldung unter mm@jungewelt.de oder 0 30/53 63 55 56

https://www.jungewelt.de/termine/index.php?id=21879

9. Januar 2018

US-Army entwickelt Pläne für Drohnen aus dem 3D-Drucker

Die US-Army entwickelt Pläne für Drohnen aus dem 3D-Drucker: https://www.engadget.com/2017/12/18/us-military-tests-system-for-on-demand-3d-printed-drones/

9. Januar 2018

Die transatlantische Konkurrenz – Verstärkte PR-Maßnahmen zur Vorbereitung der Bevölkerung auf eine aggressivere deutsche Weltpolitik (German Foreign Policy)

 

Die transatlantische Konkurrenz

(Eigener Bericht) – Außenminister Sigmar Gabriel dringt auf verstärkte PR-Maßnahmen zur Vorbereitung der Bevölkerung auf eine aggressivere deutsche Weltpolitik. Das Auswärtige Amt entsende bereits Personal „in die Schulen und Universitäten“, um die Berliner Außenpolitik zu „erklären“, teilte Gabriel kürzlich in einer Rede vor Außenpolitik-Experten mit; es werde nun unter anderem „die Zahl unserer Kanäle in den sozialen Medien“ erweitern. Auch sollten Unternehmer und Betriebsräte den Beschäftigten Sachverhalte von außenpolitischer Bedeutung vermitteln. Hintergrund ist das deutsche Bestreben, weltpolitisch eine eigenständige Stellung einzunehmen und dabei stärker in Konkurrenz zu den USA zu treten. Der teilweise schroff mit deutschen Interessen kollidierende Kurs der Trump-Administration wird dabei in Berlin zunehmend als ein Schwenk von Dauer eingeschätzt: In Washington nehme man die EU immer stärker „als Wettbewerber und manchmal sogar als Gegner wahr“, bestätigt Außenminister Gabriel. Man müsse künftig öfter nicht auf „Werte“, sondern auf Stärke setzen.

Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7495/

9. Januar 2018

Drohnen-Angriffe auf russische Armeestützpunkte in Syrien (DWN)

http://bit.ly/2meJrSY

Zwei russische Militärstützpunkte in Syrien sind nach Angaben Moskaus von mit Sprengstoff beladenen Drohnen angegriffen worden. Zehn Drohnen hätten sich in der Nacht zum Samstag dem Luftwaffenstützpunkt Hmeimim genähert, drei weitere der Flottenbasis in Tartus, teilte das russische Verteidigungsministerium am Montag mit. Bei den „terroristischen“ Attacken habe es weder Verletzte noch materielle Schäden gegeben. Die russische Armee habe sieben Drohnen zerstört und sechs weitere abgefangen.

Die AFP meldet unter Verweis auf nicht überprüfbare britische Quellen, gegen den Luftwaffenstützpunkt Hmeimim habe es zwei Angriffe mit Sprengstoff-Drohnen gegeben: in der Nacht zu Neujahr und am 6. Januar. Verantwortlich für die Angriffe sei eine in der Provinz Lattakia tätige „islamistische Rebellengruppe“.

Am Donnerstag hatte das russische Verteidigungsministerium bestätigt, dass bei einem Rebellenangriff auf Hmeimim im Westen Syriens an Silvester zwei russische Soldaten getötet wurden. Das Ministerium wies jedoch Berichte zurück, wonach bei dem Angriff auch sieben Militärflugzeuge „so gut wie zerstört“ wurden.

Im Dezember hatte der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Besuch auf dem Luftwaffenstützpunkt Hmeimim den Abzug eines Teils der russischen Truppen aus Syrien angekündigt. Russland bleibt in Syrien aber weiterhin militärisch präsent – nach Angaben von Verteidigungsminister Sergej Schoigu unter anderem mit drei Bataillonen der Militärpolizei und den beiden Armeestützpunkten.

 

Die syrische Armee hat einen Belagerungsring um eine Militärbasis östlich der Hauptstadt Damaskus durchbrochen. Bei den Kämpfen gegen die Aufständischen in Harasta seien die Eliteeinheiten von russischen Kampfflugzeugen unterstützt worden, berichteten ein staatlicher Fernsehsender und Reuters. Dabei seien mindestens 200 eingeschlossene Soldaten befreit worden.

Die syrische Armee hat die Kaserne immer wieder für den Kampf um ein Gebiet östlich von Damaskus genutzt, in dem mehr als 300.000 Menschen eingeschlossen sind. Im November rückten Söldner auf den Komplex vor. Vor einer Woche gelangen ihnen schließlich weitere Geländegewinne. Bei den Rebellen handelt es sich vor allem um Mitglieder der islamistischen Söldner-Truppe Ahrar al-Scham,

In der von anderen Söldner-Milizen belagerten Stadt Idlib kam es unterdessen zu einer Explosion, bei der Reuters zufolge mindestens 23 Menschen ums Leben kamen. Ziel sei das Hauptquartier einer kleineren Rebellengruppe gewesen. Demnach könnte es sich um eine Autobombe oder um einen Drohnenangriff gehandelt haben. Bei den meisten Toten handele es sich um Rebellen. Daneben seien auch sieben Zivilisten ums Leben gekommen.

Russland und Syrien starten Großoffensive auf Idlib

Ende Dezember haben die syrische Armee (SAA) mit Unterstützung der russischen Luftwaffe damit begonnen, ihren Vorstoß auf die syrische Provinz Idlib zu intensivieren. Die Provinz wird von der Söldner-Truppe Hayat Tahrir al-Scham (HTS, die die Nachfolgeorganisation der Al-Nusra-Front ist, besetzt gehalten.

Bisher haben die SAA und die russische Luftwaffe mindestens 50 Dörfer zurückerobert. In Idlib leben nach Angaben der Financial Times etwa zwei Millionen Menschen und nach Angaben des türkisch-syrischen Analysten Hüsnü Mahalli mindestens 40.000 bis 50.000 HTS-Kämpfer, von denen die meisten aus dem Ausland kommen.

In Idlib soll eine von vier Deeskalationszonen errichtet werden. Der russische Generalstabschef Waleri Gerasimow hatte im Dezember die vollständige “Eliminierung” von HTS angekündigt. Das sei das Ziel für das Jahr 2018.

Tareq Abdelhaq, ein Einwohner der Provinz Idlib, der zu den Regierungsgegnern zählt, sagte den Financial Times, dass die syrisch-russische Offensive sich wahrscheinlich auf den Luftwaffenstützpunkt Abu Dhuhur konzentrieren werde. “Sie (Syrien und Russland, Anm. d. Red.) können nicht das gesamte Gebiet von Idlib einnehmen. Diese Art der Kriegsführung könnte noch weitere zehn Jahre andauern”, so Abdelhaq. Zum Schicksal der HTS-Söldner sagte er dem Blatt: “Man kann nicht alle zur Flucht zwingen – das ist unmöglich. Du kannst sie nicht alle töten, das ist auch unmöglich. Und du kannst sie auch nicht alle verhaften”.

Am 4. Januar 2017 haben die SAA und die russische Luftwaffe die Dörfer Rsm al-Abid, al-Fhail, Rubaida, Msheirfeh, al-Qasr al-Abyad, Rabeeah Musa , Haqiyah und Umm Rjaim Hill im südöstlichen Idlib zurückerobert.

An der Idlib-Operation wird auch die Türkei mitwirken. Das türkische Militär hatte in den vergangenen Monaten schwere Kriegsgeräte in das türkisch-syrische Grenzgebiet verlegt. Die Mitwirkung der Türkei geht auf eine Vereinbarung im Rahmen der Friedensgespräche von Astana zurück, die von Moskau, Ankara und Teheran geführt wurden.

Geopolitical Futures führt in einer Analyse über Idlib aus: “Idlib ist unterdessen wichtig, weil es in der Nähe eines kleinen Passes zwischen dem al-Nusayriyah-Gebirge, dem Kerngebiet der Alawiten und des Assad-Regimes und den flacheren Ebenen liegt, die von sunnitischen Arabern dominiert werden. Wenn die Türkei Idlib unter ihre Kontrolle bringen würde, könnte sie diesen Pass kontrollieren, sowie bedeutende Abschnitte der Autobahn 60, mit denen sie ihre Proxies (Anm. d. Red. pro-türkische Söldner), die sich in der Nähe befinden, verstärken könnte. Die Kontrolle der Seite dieses Talpasses auf der syrischen Seite würde es leichter machen, die südliche Küstengebiet der Türkei, das an der westlichen Grenze von Syrien anliegt, zu verteidigen. Die Türkei würde dies in eine viel bessere Position bringen, um einen Machteinfluss auf die künftigen Kämpfe um Syriens Zukunft auszuüben.”

Der US-Diplomat Michael Ratney sagt, dass die Präsenz von HTS in Idlib eine „große Gefahr für die Zukunft Syriens” sei, so der englischsprachige Dienst von Reuters. „Im Falle der Hegemonie der al-Nusra-Front (Anm. d. Red. alter Name von HTS) in Idlib wäre es für die USA schwierig, die internationalen Parteien davon zu überzeugen, nicht die notwendigen militärischen Maßnahmen zu ergreifen”, so Ratney.

9. Januar 2018

Was ist los im Iran? – Die Regime-Change-Pläne von israelischen und US-Geheimdiensten (II) – RT Deutsch

von Rainer Rupp, 8.01.2018

Der erste Teil endete mit dem Vermerk, dass vieles, was in den letzten Tagen im Zusammenhang mit den jüngsten Unruhen in Iran geschehen ist, nur Teil eines viel größeren Plans gegen die Islamische Republik ist. Dieser Aspekt soll im aktuellen Beitrag vertieft werden.

https://deutsch.rt.com/meinung/63254-was-ist-los-im-iran-zweiter-teil/

zur Erinnerung

Teil I: Was ist los im Iran? Die Hintergründe der Proteste und die westlichen Narrative

von Rainer Rupp, 4.01.2018 •

https://deutsch.rt.com/meinung/63101-was-ist-los-in-iran/

9. Januar 2018

China erklärt Guo zum „Most wanted“-Wirtschaftsverbrecher – Guo bezeichnet China als das „korrupteste, tyrannischste und brutalste Regime“ der Welt – Ehem. Trump Berater Steve Bannon geht Partnerschaft mit Guo ein

China versucht korrupte Kader und Wirtschaftskriminelle zunehmend auch im Ausland zu verfolgen. Auslieferungsabkommen mit immer mehr Staaten hat 2500 nach China zurückgeführt.

Guo bezeichnet China als das „korrupteste, tyrannischste und brutalste Regime“ der Welt. Nach eigenen Angaben hat Guo die Studentenproteste auf dem Tiananmen-Platz 1989 finanziell unterstützt. Guo bezeichnet sich als Kämpfer für Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit

%d Bloggern gefällt das: