
In der israelischen Tageszeitung Haaretz vom 1. Januar 2018 kann man lesen, dass Washington der israelischen Regierung grünes Licht gegeben hat für die Ermordung von Qassem Soleimani, dem Kommandeur der Quds-Streitkräfte und Teil der iranischen Revolutionsgarden. Dies berichtete die kuwaitische Zeitung Al-Jarida am Montag.
Die Zeitung zitiert darin eine Quelle in Jerusalem mit den Worten: „Es gibt eine US-amerikanisch-israelische Vereinbarung“, dass Soleimani eine „Bedrohung für die Interessen beider Länder in der Region“ sei.
Das Abkommen zwischen Israel und den Vereinigten Staaten, so der Bericht, komme jetzt zustande, drei Jahre, nachdem Washington einen israelischen Versuch, den General zu töten, vereitelt hat.
In dem Bericht heißt es, Israel vor drei Jahren im Begriff gewesen, Soleimani in der Nähe von Damaskus zu ermorden, aber die USA warnten die iranische Führung.
Der Vorfall, so der Bericht, „löste eine scharfe Meinungsverschiedenheit zwischen den israelischen und US-amerikanischen Sicherheits- und Geheimdienstapparaten aus.“
Der kuwaitische Bericht identifizierte auch den zweitbesten Vertreter Irans in Syrien, Mohammad Reda Falah Zadeh.
Es heisst in dem Zeitungsartikel, dass er auch „ein Ziel“ für Israel und andere Akteure in der Region sein könnte.
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