19. Dezember 2017
Conference on U.S. Foreign Military Bases
12. – 14. Januar 2018
University of Baltimore, USA
Unterstützer der Konferenz: Alliance for Democracy Council • Alliance for Global Justice • Bangladesh Bar Council • Black Alliance for Peace • Canadian Peace Congress • CODEPINK • Environmentalists Against War • Gaza Freedom Flotilla Coalition • Global Network Against Weapons and Nuclear Power in Space • Greater Brunswick PeaceWorks • International Action Center • Labor Fightback Network • Liberty Tree Foundation • MLK Justice Coalition • Nuclear Age Peace Foundation • Pax Christi Baltimore • PCUSA • Popular Resistance • United For Peace and Justice (UFPJ) • United National Antiwar Coalition • Upstate (NY) Drone Action • U.S. Peace Council • Veterans For Peace • War Resisters League • Women’s International League for Peace and Freedom—U.S. Section • World Beyond War • World Peace Council
Solidarische gemeinsame Erklärung:
Wir, die unterzeichnenden Friedens-, Bürgerrechts- und Umweltorganisationen sowie Einzelpersonen, unterstützen die folgenden Punkte der Einheit und verpflichten uns zur Zusammenarbeit durch die Bildung einer Koalition gegen US-Militärstützpunkte ausserhalb der USA, mit dem Ziel, das öffentliche Bewusstsein zu wecken und gewaltlosen Massenwiderstand gegen ausländische US-Militärbasen zu organisieren.
Auch wenn wir in anderen Fragen Differenzen haben, sind wir doch alle der Meinung, dass US-Militärbasen ausserhalb der USA die Hauptinstrumente der imperialen globalen Vorherrschaft und der Umweltschädigung durch Angriffs- und Besatzungskriege sind und dass die Schließung ausländischer Militärbasen der USA einer der ersten notwendige Schritte ist hin zu einer gerechten, friedlichen und nachhaltigen Welt. Unser Glaube an die Dringlichkeit dieses notwendigen Schritts basiert auf folgenden Fakten:
Während wir gegen alle ausländischen Militärbasen sind, erkennen wir, dass die USA die größte Anzahl von Militärbasen außerhalb ihres Territoriums unterhalten, deren Anzahl auf fast 1000 geschätzt wird (95% aller ausländischen Militärbasen der Welt). Gegenwärtig unterhalten die USA Militärbasen in jedem Land am Persischen Golf außer dem Iran.
Darüber hinaus gibt es in den USA 19 Flugzeugträger (und 15 weitere sind in Planung), jeweils als Teil einer Flugzeugträger-Einsatzgruppe, die jeweils aus etwa 7.500 Mitarbeitern besteht, und eine Flugzeugträger-Einsatzgruppe mit 65 bis 70 Flugzeugen – jede dieser Flugzeugträger-Einsatzgruppen kann als eine schwimmende Militärbasis eingeordnet werden.
Diese Militärbasen sind Zentren aggressiver Militäraktionen, für Bedrohungen der politischen und wirtschaftlichen Expansion, für Sabotage und Spionage sowie für Verbrechen gegen die lokalen Bevölkerungen. Darüber hinaus sind diese Militärstützpunkte weltweit die größten Nutzer fossiler Brennstoffe und tragen erheblich zur Umweltzerstörung bei.
Die jährlichen Kosten dieser Struktur für die Steuerzahler in den USA betragen etwa 156 Milliarden Dollar. Durch die Unterstützung ausländischer Militärbasen in den USA werden Gelder genutzt, die zur Finanzierung menschlicher Bedürfnisse verwendet werden könnten und es unseren Städten und Staaten ermöglichen könnten, die notwendigen Dienstleistungen für die Bevölkerung bereitzustellen.
All dies hat die USA zu einer militarisierten Gesellschaft gemacht und zu verstärkten Spannungen zwischen den USA und dem Rest der Welt geführt. Überall auf der Welt sind die fast 1000 ausländischen Militärbasen der USA Symbole für die Fähigkeit der USA, in das Leben souveräner Nationen und Völker einzugreifen.
Viele nationale Einzelkoalitionen – wie zum Beispiel in Okinawa, in Italien, auf Jeju Island Korea und Diego Garcia, auf Zypern, in Griechenland und in Deutschland – fordern die Schließung von Militärbasen auf ihrem Territorium.
Der Militärstützpunkt, den die USA seit über einem Jahrhundert am längsten illegal besetzt hält, ist Guantánamo Bay, dessen Existenz eine Zwangsmassnahme des Imperiums und gleichzeitig eine Verletzung des Völkerrechts darstellt. Seit 1959 fordern die Regierung und das Volk von Kuba, dass die Regierung der USA das Gebiet von Guantánamo an Kuba zurückgibt.
US-Militärbasen im Ausland sind NICHT konzipiert zur Verteidigung der nationalen oder globalen US-Sicherheit. Sie sind der militärische Ausdruck des Eindringens der USA in das Leben souveräner Länder, und zwar im Interesse der dominierenden finanziellen, politischen und militärischen Interessen der herrschenden Elite. Ob auf Einladung aufgrund innenpolitischer Interessen, oder weil man zugestimmt hat, Juniorpartner zu sein – kein Land, keine Völker, keine Regierung kann behaupten, Entscheidungen im Interesse ihres Volkes treffen zu können, wenn ausländische Truppen auf ihrem Territorium stationiert sind, die antagonistische Interessen vertreten für nationale Interessen.
Wir müssen uns alle zusammenschließen, um aktiv gegen die Existenz ausländischer Militärstützpunkte der USA vorzugehen, und ihre sofortige Schließung fordern. Wir laden alle Kräfte des Friedens, Kräfte für soziale Gerechtigkeit und für den Umweltschutz ein, sich uns anzuschließen in unseren erneuten Bemühungen für dieses gemeinsame Ziel.
Unterzeichner:
— Bahman Azad, U.S. Peace Council
— Ajamu Baraka, Black Alliance for Peace
— Medea Benjamin, CODEPINK
— Leah Bolger, World Beyond War
— Sara Flounders, International Action Center
— Bruce Gagnon, Global Network Against Weapons and Nuclear Power in Space
— Tarak Kauff, Veterans For Peace
— Joe Lombardo, United National Antiwar Coalition
— Alfred L. Marder, U.S. Peace Council
— George Paz Martin, MLK Justice Coalition; Liberty Tree Foundation*
— Nancy Price, Women’s International League for Peace and Freedom
— Alice Slater, Nuclear Age Peace Foundation
— David Swanson, World Beyond War
— Ann Wright, CODEPINK
— Kevin Zeese, Popular Resistance
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Weiterer Organisationen und Einzelpersonen die unterzeichnet haben:
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