Prof. Dr. Michael Vogt interviewte auch den Holocaustleugner Gerard Menuhin, Sohn des bekannten jüdischen Geigers Yehudi Menuhin.

Das nachfolgende Interview aus dem Jahr 2008 wurde von Michael Vogt mit Gerard Menuhin geführt. Menuhin ist ein Sohn des bekannten jüdischen Geigers Yehudi Menuhin. Prof. Dr. Michael Vogt ist derzeit einer der Moderatoren bei NuoViso, einem vielgesehenen Videoportal.

Über Deutsche Neurosen – Gerard Menuhin

2015 erschien Gerard Menuhins Buch „Tell the Truth & Shame the Devil“. Darin bestreitet Menuhin sowohl Deutschlands Verantwortung für den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs als auch die Faktizität des Holocaust, den er als „die größte Lüge der Geschichte“ bezeichnet. Die bekannte Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck stützt sich bei ihren Behauptungen auf Menuhins Buch.

Prof. Dr. Michael Vogt ist Medienwissenschaftler und immer wieder gelingt es ihm wichtige Persönlichkeiten für Interviews zu gewinnen.

Vogt studierte in München Geschichte, Germanistik und Politische Wissenschaften. 1979 folgte die Promotion und 1998 eine Honorarprofessur für Kommunikationsmanagement. Er arbeitete als TV-Journalist und produzierte Dokumentarfilme u.a. im Auftrag des deutschen Fernsehens. Darunter waren Filme über die Kriegsverbrechen der Alliierten im 2. Weltkrieg und zum Themenbereich 3. Reich.

Michael Vogt war zeitweise Pressechef für Großunternehmen der Rüstungs- und Chemieindustrie, Sprecher der deutschen Pharmabranche sowie auch tätig im Vorstand eines Verlages des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft.

2004 drehte Vogt den Film „Geheimakte Heß“, der sich in rechten Kreisen großer Beliebtheit erfreut und den er zusammen mit dem heutigen NPD-Mitglied Olaf Rose produzierte. Über diesen Film hielt er 2005 bei der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingeschätzten Burschenschaft Danubia einen Vortrag. Berichte über seine Teilnahme an einem Treffen von europäischen Rechtsextremen in Straßburg dementiert er.

Gegenüber der rechtskonservativen Zeitschrift Junge Freiheit bezeichnete Vogt sich als Verbreiter volkspädagogisch unerwünschter Wahrheiten.

2007 trat er auf als Mitherausgeber der deutschen DVD-Fassung von Loose Change, einer us-amerikanischen Doku über die Hintergründe des 11. September. Die Lizenz für die deutsche Fassung des Films war von der im Münsterland ansässigen Firma Polarfilm erworben worden. Damit wurde verhindert, dass der erfolgreiche Film, von dem es bereits eine weitere Synchronfassung vorlag, in deutsche Kinos kommen konnte und es gelang damit auch Loose Change in einen rechten Zusammenhang zu rücken.

Zu den Kunden von Polarfilm zählen u.a. die Nationalzeitung und der ihr angeschlossene Buchversand sowie weitere rechte Buchverlage, aber auch deutsche Privatfernsehsender.

Am 11. Februar 2017 fanden in Dresden zwei rechtsextreme Kundgebung mit insgesamt etwa 1000 Rechtsradikalen statt. Die Kundgebung war vom mehrfach vorbestraften Neonazi und Holocaust-Leugner Gerhard Ittner angemeldet worden.

Auf der Kundgebung wurde ein Grußwort des Holocaustleugner Gerard Menuhin verlesen.

Auf der Kundgebung bezeichneten sich mehrere Redner als Nationalsozialisten. Hauptredner war Gerhard Ittner, der sich erneut als „überzeugten Nationalsozialisten“ präsentierte und die NS-Ideologie als „Modell für die ganze Welt“ pries.

Während der Demonstration wurde auch die Holocaust-Leugnung thematisiert. Die Juden seien das Übel der Welt, gegen die man sich damals nur hätte wehren müssen – Thesen, wie sie auch die mehrfach vorbestrafte betagte Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck verbreitet – fast alle Redner stammten aus dem engen Unterstützerkreis von Haverbeck. Diese war mit Werner Georg Haverbeck verheiratet, der der von 1929 bis 1932 in der Reichsleitung des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes und von 1933 bis 1934 in der Reichsleitung der NSDAP mitgearbeitet hatte.

Als Rednerin trat u.a. auch die mehrfach wegen Volksverhetzung, Strafvereitelung und Holocaustleugnung vorbestrafte ehemalige Rechtsanwältin Sylvia Stolz auf. Sie war die Lebensgefährtin Horst Mahlers und wurde 2009 wegen Volksverhetzung zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Zusätzlich wurde ihr die Rechtsanwaltszulassung entzogen.

Sylvia Stolz war auch bereits aufgetreten beim vielbesuchten und alljährlichen stattfindenden Schweizer Anti-Zensur Kongress, organisiert vom Laienprediger Ivo Sasek. Auch hier argumentierte sie in einen Vortrag, man solle den Holocaust in Frage stellen. Jürgen Elsässer, Frank Höfer von NuoViso TV, die Bandbreite, Daniele Ganser, Prof. Dr. Michael Vogt u.a.m. traten übrigens ebenfalls bei diesem Kongress auf.

Zur Zeit wird auch wieder eine Veranstaltung zu alternativen Heilmethoden auf der Webseite von NuoViso TV beworben. Einer der eingeladenen Gäste ist Ivo Sasek, vom Schweizer Anti-Zensur Kongress. Veranstalter der Veranstaltung zu alternativen Heilmethoden ist hier der Jim Humble Verlag, benannt nach „Bishop James V. Humble“ ein selbst ernannter Wunderheiler und Autor aus den USA. Robert Stein von NuoViso moderiert.

siehe auch:

Unterstützung des Aufrufs „Empört Euch – Zensur zurückweisen“ – Babylon Veranstaltung mit Ken Jebsen
https://cooptv.wordpress.com/2017/11/22/babylon-jebsen/

Google Hangout mit NuoViso & Co über den Holocaust, deutsche Schuldkomplexe, Flache-Erde Theorie und zukünftige Zusammenarbeit
https://cooptv.wordpress.com/2017/10/24/vorsicht-google-hangout-mit-nuoviso-co-ueber-den-holocaust-deutsche-schuldkomplexe-flache-erde-theorie-und-zukuenftige-zusammenarbeit/