15. Januar 2018 – Start für neue Sammlungsbewegung der Linken initiert von Lafontaine/Wagenknecht?

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Am Sonntagvormittag findet in Berlin die traditionelle Liebknecht-Luxemburg-Demo statt zum Gedenken an die beiden Kommunisten. Am Nachmittag startet im Kino Kosmos der politische Jahresauftakt der Linken.

Gäste sollen in diesem Jahr sein der französische Linke Jean-Luc Mélenchon, der Liedermacher Gerhard Schöne, der SPD-Politiker Matthias Platzeck und Nina Hagen.

Verantwortlich für die Ausrichtung der Veranstaltung ist traditionell Diether Dehm, ein enger Vertrauter von Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine.

Auch mit dem früheren Bundesarbeitsminister Norbert Blüm (CDU) ist Dehm Verhandlungen über eine Teilnahme.

Oskar Lafontaine hatte am 14. November in einem Interview mit der Saarbrücker Zeitung angekündigt, für eine neue Sammlungsbewegung der Linken werben zu wollen.

Die neue Sammlungsbewegung solle laut Lafontaine all jene zusammenbringen, „die mehr soziale Gerechtigkeit wollen und für eine friedliche Außenpolitik eintreten“.

Konkreter äußerte er sich nicht. Damit bleibt unklar, wie die neue Sammlungsbewegung organisatorisch aufgebaut sein soll und wer sie führen soll. Lafontaine sagte, es gehe nicht nur um Kräfte innerhalb der SPD und der Partei die Linke, sondern der Appell richte sich an alle, die wirklich mehr soziale Gerechtigkeit wollten.

„Ich will politisch etwas verändern. Und wenn die Kräfte, die für diese politischen Veränderungen gebraucht werden, an Einfluss verlieren, ist das ein bedauernswerter Rückschlag“ Weiter sagte er dass er auf „eine aus der Gesellschaft heraus entstehende neue Sammlungsbewegung der politischen Linken“ hoffe.

 

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