Archive for November 25th, 2017

25. November 2017

Slavenmarkt – Migrants being sold as slaves in Libya

Advertisements
25. November 2017

Sklavenmarkt Libyen: Die Lebensbedingungen für Flüchtlinge in Nordafrika sind ­grausam. Doch Medien und IOM spielen falsch (junge Welt)

In Libyen werden Flüchtlinge auf Sklavenmärkten versteigert. Darüber berichtete CNN am 15. November und dokumentierte den Vorgang durch einen Videofilm mit versteckter Kamera. Nach eigener Darstellung hatte der US-Fernsehsender extra ein Team zu Recherchen in das nordafrikanische Küstenland geschickt, nachdem ihm unscharfe Handyaufnahmen zugespielt worden waren.

weiterlesen

https://www.jungewelt.de/artikel/322340.sklavenmarkt-libyen.html

25. November 2017

Trump versichert Erdogan am Telefon: Keine Waffen an Kurden in Syrien

US-Präsident Donald Trump hat der Türkei nach Angaben der Regierung in Ankara ein Ende der Waffenlieferungen der USA für die Kurden-Miliz YPG in Nordsyrien zugesagt.

Außenminister  Çavuşoğlu : „Herr Trump hat deutlich gesagt, dass er klare Anweisungen gegeben hat, der YPG ab sofort keine Waffen mehr zu geben und dass dieser Unsinn in Wahrheit bereits vorher hätte beendet werden sollen.“

weiter

https://www.derstandard.de/story/2000068452975/trump-zu-erdogan-am-telefon-keine-waffen-an-kurden-in

https://de.sputniknews.com/politik/20171125318437015-usa-tuerkei-trump-erdogan-hilfe-kurden-syrien/

25. November 2017

USA wollen Parallelregierung im Norden Syriens (Telepolis)

Die Washington Post berichtet von Plänen der US-Regierung in Syrien. Der Kreml hält dies für keine verlässlichen Informationen. Die syrische Opposition bleibt bei der Forderung, dass Baschar al-Assad weichen muss.

weiter
https://www.heise.de/tp/features/USA-wollen-Parallelregierung-im-Norden-Syriens-3900912.html

25. November 2017

Howard Rubin, 62, Ex-Manager eines der Investmentfonds von George Soros, wird beschuldigt drei Frauen in einem Penthouse in Manhattan vergewaltigt und missbraucht zu haben

Howard Rubin, 62, ein ehemaliger Manager eines der Investmentfonds von George Soros, wird beschuldigt, drei Frauen, von denen zwei ehemalige
Playboy-Modelle sind, in einem 8 Millionen Dollar teuren Penthouse in Manhattan im Jahr 2016 sexuellen Misshandlungen ausgesetzt zu haben.
Das Penthouse in Manhattan hatte einen geheimen „Kerker“ mit Sexspielzeug, Masken und Bondage-Apparaturen.
Die Frauen behaupten, Rubin und seine Kollegen hätten sie auf JetBlue-Flügen nach New York gelockt, nachdem sie sich über Instagram mit ihnen in Verbindung gesetzt hatten. Als sie in Manhattan waren, sagten sie, seien sie von ihm unter Drogen gesetzt und sie brutal zusammengeschlagen worden, während sie geknebelt und im Sexkerker gefesselt worden waren. Rubin soll eine Frau so stark geschlagen haben, dass sie ohnmächtig wurde und sie aufgefordert haben ihn „Papa“ zu nennen. Zwei der Frauen sagen, dass er sie gewarnt hat: „Ich werde dich vergewaltigen, wie ich meine Tochter vergewaltige“, bevor er sie attackierte.

Sie schilderten ihre Vorwürfe am Donnerstag in Brooklyn, New York in einer 63-seitigen Klageschrift, welche die US-Zeitung Daily Mail eingesehen hat.

25. November 2017

Wall St. Millionaire’s Secret BDSM “Sex Dungeon” Exposed in Lawsuit – accused in a lawsuit of running a human-trafficking scheme.

 

25. November 2017

Trump’s u-turn: US and Turkey agree to jointly fight against ISIS & Kurdish PKK

25. November 2017

‘US betrayal of Kurds an attempt to fix troubled relations with Turkey & failed Syria policy’ (RT)

In a phone call with his Turkish counterpart Friday, Trump briefed Erdogan on “pending adjustments for [US] military support provided to our partners on the ground in Syria.” Turkish Foreign Minister, Mevlut Cavusoglu, who was present during the call, said Trump explicitly promised to “not provide weapons to the YPG,” which Ankara considers a terrorist organization affiliated with the Turkish Kurdistan Workers’ Party (PKK).

But without support from Washington, Kurds are likely to seek closer ties with Damascus to resolve the Syria crisis and retain the country’s unity, investigative journalist, Rick Sterling told RT.

“What may happen, is that they may recognize and start working more closely with the Syrian government. Of course, they have never been fighting against the Syrian government forces. And I think what may happen here is that YPG will align and make it very clear that they are not seeking a federation or anything like that but they will be part of a future Syria,” Sterling said.

more

https://www.rt.com/news/410908-syria-kurds-betrayal-us-turkey/

25. November 2017

Israel will Militärbudget erhöhen um „neue Gefahren“ an der „Nordfront“ in Syrien zu begegnen. 

Israel verschläft neues Gleichgewicht in Syrien und will deshalb Militärbudget deutlich erhöhen

Israels Verteidigungsminister Avigdor Liberman möchte das Militärbudget um 1,4 Milliarden US-Dollar im Jahr anheben, um „neue Gefahren“ an der „Nordfront“ in Syrien zu begegnen.
Hier weiterlesen: https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/61124-israel-verschlaft-neues-gleichgewicht-in/

25. November 2017

Rechenfehler in Riad. Libanons Ministerpräsident Hariri zurück in Beirut. Über die Hintergründe der Affäre wird spekuliert – von Karin Leukefeld (junge Welt)

Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman hat sich verrechnet, als er den libanesischen Ministerpräsidenten Saad Hariri in Riad festhielt und zum Rücktritt drängte. Nicht nur die politische Klasse im Libanon, auch Verbündete in Europa und in den USA haben ihm die rote Karte gezeigt und dafür gesorgt, dass Hariri am Mittwoch wieder in seine Heimat zurückgekehrt ist.

Worum ging es dem saudischen Kronprinzen? Warum sollte Hariri, der als »Riads Mann in Beirut« galt und neben der libanesischen auch die saudische Staatsangehörigkeit besitzt, abgezogen werden?

Wichtiger als die eigentliche Rücktrittserklärung, die Hariri am 4. November in Riad abgab, war deren Begründung. Er fühle sich durch die Hisbollah und den Iran bedroht, behauptete er. Dabei wusste jeder im Libanon, dass Hariri mit beiden kooperierte, um »den Libanon stabil zu halten«, wie er häufig in Interviews betont hatte. Diese Kooperation war parteiübergreifend gewollt. Sein angeblicher Sinneswandel war deshalb für die politische Klasse des Zedernstaates unglaubwürdig.

Interessant war das Verhalten des israelischen Außenministeriums unmittelbar nach der verkündeten Demission. Die Botschafter wurden instruiert, den Rücktritt Hariris und die Position Saudi-Arabiens in ihren Gastländern zu thematisieren. Tenor sollte sein, dass der Rücktritt die Gefahr belege, die von der Hisbollah und dem Iran für die Region ausgingen. Genau das sagt die israelische Führung seit Jahren und fordert internationale Unterstützung gegen Teheran.

Interessant war auch, dass der Beauftragte von US-Präsident Donald Trump für den Mittleren Osten, sein Schwiegersohn Jared Kushner, nur wenige Tage vor dem Abruf Hariris nach Riad den Kronprinzen ebendort besucht hatte – bereits zum dritten Mal in diesem Jahr. Das Internetportal Al-Monitor fragte deshalb am 20. November, ob die beiden, die offenbar eine freundschaftliche Beziehung pflegen, die Sache mit Hariri besprochen haben. War der Rückruf Hariris Teil eines Plans, die Linie der israelischen Regierung gegen die Hisbollah zu stärken, um im Gegenzug Zugeständnisse von Israel für einen Friedensplan mit den Palästinensern zu erreichen?

Kushner verfolgt – oft ohne Absprache mit dem US-Außenministerium – eine eigene Strategie im Mittleren Osten. Auch der ehemalige US-Botschafter im Jemen, Gerald Feierstein, äußerte gegenüber Al-Monitor die Vermutung, der Rücktritt könnte Teil eines Friedensplans der Trump-Administration für den Israel-Palästina-Konflikt gewesen sein. Durch eine Isolation der Hisbollah und eine Destabilisierung der von ihr dominierten Regierung in Beirut sollte Tel Aviv zu Zugeständnissen gegenüber den Palästinensern bewegt werden, so die Vermutung.

Im US-Außenministerium sei man jedenfalls über den saudischen Schritt »total überrascht« gewesen, so Al-Monitor. Weder der Rücktritt Hariris noch die Isolierung Katars oder die Blockade des Jemen seien mit der Administration in Washington abgesprochen worden.

Auch mit der EU – die Millionensummen in den Zedernstaat pumpt – gab es offenbar keine Absprache. Das erklärt das Eingreifen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, dem es durch geschicktes Verhandeln mit Riad gelang, Hariri über Paris, Kairo und Nikosia einen für alle Seiten gesichtswahrenden Rückweg nach Beirut zu ermöglichen.

Weder eine Destabilisierung des Libanon noch ein neuer Kriegsherd im Mittleren Osten sind derzeit im Interesse von EU und USA. In Brüssel und Washington erkennt man die politische und militärische Stärke Teherans an und sucht nach Wegen der Kooperation. Martialische Rhetorik und wirtschaftliche Strafmaßnahmen gegen Hisbollah und Iran müssen ausreichen, um den langjährigen Verbündeten Israel zu beruhigen – zumindest vorerst.

Die Fraktion der Hisbollah im libanesischen Parlament hat die Rückkehr Hariris begrüßt. Man sei mit den politischen Entwicklungen »sehr zufrieden«, hieß es in einer Erklärung. »Die Rückkehr des Regierungschefs, seine positiven Erklärungen und die Beratungen deuten auf die Rückkehr zur Normalität hin.«

https://www.jungewelt.de/2017/11-25/index.php

%d Bloggern gefällt das: