Archive for November 22nd, 2017

22. November 2017

Anti-Trump-Buch mit Fernziel Regimechange in Moskau? „NachDenkSeiten“-Chef klärt auf (Nachdenkseiten)

US-Präsident Donald Trump hat eigentlich den Friedensnobelpreis verdient, weil er sich für Kooperation der Atom-Mächte USA und Russland einsetzt. Das meint der Herausgeber der „NachDenkSeiten“ Albrecht Müller mit einem Schuss von Ironie. Der Ex-SPD-Politiker widerspricht der Anti-Trump-Kampagne und warnt vor der antirussischen Stimmungsmache.

Das sehe wie eine gut geplante große PR-Aktion aus, sagte der Publizist und frühere SPD-Politiker Albrecht Müller zu dem am Dienstag vorgestellten Buch „Verrat“ des britischen Journalisten Luke Harding über angebliche russische Verbindungen des US-Präsidenten Donald Trump. Das gelte auch für die Vorabauszügedaraus im Magazin „Stern“.
Zum Interview (auch zum Anhören): https://de.sputniknews.com/politik/20171122318404176-anti-trump-buch-mit-fernziel-regimechange-in-moskau/

(…) Müller sieht Trumps Politik ausdrücklich nicht unkritisch. Er wisse nicht, inwieweit Trump zu trauen sei, und kritisierte dessen Vorgehen beispielsweise gegenüber Nordkorea und Iran als „nicht besonders friedensfördernd“. Doch Harding hätte aus seiner Sicht besser daran getan, ein Buch über Trumps Bemühungen zu schreiben, schon vor seiner Präsidentschaft „gute Beziehungen zu einem Land aufzubauen, das ähnlich ausgerüstet ist mit Atomwaffen und wo es wirklich darauf ankommt, dass diese beiden Länder sich verstehen, damit sie nicht aufeinander einschlagen“.

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22. November 2017

Syria peace talks: Putin discusses political solution with Erdogan & Rouhani amid ISIS demise

 

Russian President Vladimir Putin is holding a meeting in Sochi with his Turkish counterpart, Recep Tayyip Erdogan, and Hassan Rouhani of Iran to share their views on Syrian reconciliation. The three countries previously agreed to be guarantors of the Syrian peace process.

Welcoming his dignitary guests, Putin said the meeting comes at a crucial moment in the Syrian armed conflict, when there is an opportunity to end it.

The militants in Syria have sustained a decisive blow, and now there is a realistic chance to end the multiyear civil war,” he said. This would require giving the Syrians a period of peace, during which they would be able to settle their differences, Putin added. This will require compromise by all parties in Syria, both the government and the rebels, he stressed.

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https://www.rt.com/news/410582-putin-erdogan-rouhani-syria-talks/

22. November 2017

Nach Aufenthalt in Saudi-Arabien: Libanons Premierminister Saad Hariri setzt seinen Rücktritt aus (RT Deutsch)

Der libanesische Premierminister Saad Hariri hat bei seiner Rückkehr nach Libanon bekanntgegeben, dass er seinen Rücktritt auf Eis gelegt hat, nachdem Präsident Michel Aoun darum bat, einen Dialog zu mit der Hisbollah zu führen. Hariri erklärte sich bereit, eng mit dem Präsidenten zusammenzuarbeiten.

weiterlesen hier
https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/61005-aufenthalt-saudi-arabien-hariri-libanon-hisbollah/

22. November 2017

Wie die Antifa die Krise der Linken in den USA verschärft – Von Diana Johnstone (Global Research)

(In den USA) wird gerade eine historische Gelegenheit verspielt. Die desaströse Präsidentenwahl im Jahr 2016 hätte ein Weckruf sein können, denn ein korruptes politisches System, das den Stimmberechtigten nur die Wahl zwischen zwei unmöglichen Kandidaten lässt, ist nicht mehr demokratisch.
Diese Wahl hätte das Signal zur Befassung mit der Realität werden können. Das politische System der USA ist völlig verrottet; es dient nicht mehr der arbeitenden Bevölkerung, sondern nur noch den Konzernen und ihren Lobbyisten (im Kongress), die sie mit hohen Wahlkampfspenden im Amt halten. Die Zeit ist reif für eine echte Alternative, für die Gründung einer (neuen) unabhängigen Bewegung, die den Milliardären das Wahlsystem entreißt und die Kriegswirtschaft in eine Wirtschaft umwandelt, die nur noch dem Wohl der US-Bevölkerung dient. Wir brauchen eine Bewegung, die unseren Staat nach innen und außen befriedet.

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http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP18517_221117.pdf

Originalartikel englisch
( https://www.globalresearch.ca/the-harmful-effects-of-antifa/5614797 )

22. November 2017

Ecuadors Expräsident will am Freitag nach Quito zurückkehren. Regierungspartei droht Spaltung (junge Welt)

Der Flügelkampf in Ecuadors Regierungspartei Alianza PAÍS (AP) spitzt sich weiter zu. Am Freitag will der frühere Präsident Rafael Correa aus Belgien nach Quito fliegen, um dort »die sozialen und wirtschaftlichen Fortschritte« der von ihm vor gut zehn Jahren initiierten »Bürgerrevolution« zu verteidigen. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP erklärte Correa am Wochenende: »Nichts wird mich davon abhalten, am Freitag wieder nach Ecuador zurückzukehren.« Der seit Mitte des Jahres mit seiner belgischen Frau in Brüssel lebende Expräsident wirft seinem Nachfolger Lenín Moreno vor, seit dessen Wahlsieg vom 2. April »das Programm der rechten Opposition« umzusetzen. Auf Einladung des Vorstandes will Correa seine Position auf einer landesweiten Parteikonferenz am 3. Dezember erläutern.

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https://www.jungewelt.de/artikel/322216.correa-ante-portas.html

22. November 2017

Putin informierte Trump per Telefon über Treffen mit Assad zu Syrien (RT Deutsch)

In einem Telefongespräch zwischen Wladimir Putin und seinem amerikanischen Amtskollegen ging es um Syrien, die Ukraine, Afghanistan und den Iran. Putin gab weiter, dass Assad offen für politische Reformen in Syrien sei, Änderungen der Verfassung und Wahlen mit eingeschlossen.
22. November 2017

Geburt der G3 wird historisches Ereignis – Präsidenten Russlands, der Türkei und des Iran treffen heute in Sotschi zusammen (Sputniknews)

https://de.sputniknews.com/politik/20171122318395621-g3-geburt-historisches-ereignis/  22.11.2017

Die Präsidenten Russlands, der Türkei und des Iran werden am heutigen Mittwoch in Sotschi zusammentreffen. Im Mittelpunkt der Verhandlungen wird zwar die Regelung der Syrien-Krise stehen. Das Treffen an sich hat aber eine wesentlich größere Bedeutung, schreibt die Zeitung „Wsgljad“.

Ein Treffen von diesem Format findet zum ersten Mal seit 500 Jahren statt, die Geburt der „G3 TIR“ wird Bedeutung in der Zeitgeschichte erlangen, betont der Autor des Artikels.

Als Russland vor zwei Jahren die Militäroperation in Syrien begann, erklärten die geopolitischen Gegner des Landes dies mit dem Wunsch, Basten im Spiel mit den USA um die Ukraine zu bekommen. „Wahnsinn, viele glaubten aber daran“, schreibt der Autor. Die Prognose lautete: Niederlage und Verschlechterung der Beziehungen zu Arabern und Sunniten gleichzeitig. Das Ergebnis sehe aber ganz anders aus, so das Blatt.

Moskau hat nicht nur geholfen, den Großteil Syriens unter die Kontrolle von Damaskus zurückzubringen, sondern auch geschafft, den eigenen geopolitischen Einfluss in der Region und in der Welt zu stärken. Das bevorstehende Treffen von Wladimir Putin, Recep Tayyip Erdogan und Hassan Rouhani in Sotschi ist der beste Beleg dafür.

Die drei Präsidenten werden die Syrien-Regelung erörtern, die so umgesetzt werde, wie sie entscheiden. Denn Ankara und Teheran sind die wichtigsten Nachbarn Syriens, die zudem in den Bürgerkrieg am stärksten involviert seien. Moskau ist seinerseits das Land, das den Kriegsverlauf komplett veränderte.

Die Zukunft Syriens wird in Damaskus bestimmt, von der Position der drei Länder hänge jedoch ab, wie das neue Syrien organisiert werde, welche Garantien verschiedene Minderheiten und Regionen im Land bekommen würden. Fest steht, dass alle drei Länder das geeinigte Syrien aufrechterhalten, dabei aber auch eigene Interessen durchsetzen wollen.

Die Tatsache, dass sich die G3 auf das Thema der Syrien-Regelung geeinigt haben, sei noch wichtiger als die Regelung selbst. Denn die Geschichte der Beziehungen zwischen Russland, der Türkei und dem Iran zähle hunderte Jahre – die Staatschefs dieser Länder trafen sich allerdings noch nie zuvor in diesem Format. Vor dem Hintergrund der Rolle, die diese Länder in der Region und in der Welt spielen, habe das Treffen eine enorme Bedeutung.

Das Potential von russisch-iranischen Beziehungen – sowohl politischen als auch wirtschaftlichen – sei sehr groß. Das gleiche betreffe auch die Türkei.

Der Iran sei absolut unabhängig. Einen derartigen Status hätten nur ganz wenige Länder auf der Welt. Auch die Türkei befinde sich auf dem Weg zur vollständigen Souveränität. Sie begreife, dass sie auf eine ausschließliche Orientierung auf den Westen und Europa verzichten müsse, und stelle die Mitgliedschaft bei der Nato in Frage. In den kommenden Jahren werde das Gewicht der Türkei und des Iran auf der Weltbühne, im neuen System der internationalen Beziehungen immer größer. Die Kooperation zwischen den beiden Nachbarländern werde diese Rolle noch verstärken.

Was die beiden Länder aber noch stärker vereinige, sei Russland. Die Präsidenten kommen zu Putin zum Besuch, der nicht nur daran interessiert sei, sich mit ihnen über Syrien zu einigen, sondern auch die strategische Partnerschaft mit den beiden Ländern auszubauen.

Vor genau 74 Jahren fand Ende November bereits ein großes dreiseitiges Treffen statt. Damals traf die G3 Stalin-Roosevelt-Churchill zusammen. Die bevorstehenden Verhandlungen in Sotschi können aus Sicht des Autors des Artikels auch als ein G3-Treffen bezeichnet werden – selbst wenn es sich nicht mehr um einen Weltkrieg, sondern um einen Bürgerkrieg in Syrien handele. Das Potential der Dreier-Vereinbarungen sei in der Tat enorm.

22. November 2017

Trumps Moskau-Connection / Grüner NATO-Think-Thank

„Oberflächliche Manipulation“: Premiere von Skandal- Buch zu Trumps Moskau-Connection

Einen „Skandal, wichtiger und größer als Watergate“, will der britische Journalist Luke Harding aufdecken: Wie der Kreml angeblich den US-Präsidenten Donald Trump benutzt und steuert. Darüber hat er ein Buch geschrieben. Kritiker werfen ihm Oberflächlichkeit und Meinungsmache vor. Sie warnen vor den Folgen der antirussischenStimmungsmache:

https://de.sputniknews.com/politik/20171121318390803-buch-zu-trumps-moskau-connection/

Die Abgründe der Freiheit: Grünen-Prominenz eröffnet NATO-Think-Tank

Am Montag fand die feierliche Eröffnung des transatlantischen „Zentrums Liberale Moderne“ in Berlin statt. Das Zentrum versteht sich selbst als Verteidiger der Freiheit und Erneuerer der offenen Gesellschaft. Ein spannender Anspruch, der es wert ist, genauer betrachtet zu werden:

https://deutsch.rt.com/inland/61023-abgrunde-freiheit-grunen-prominenz-eroffnet-nato/

22. November 2017

Israelischer Energieminister bestätigt geheime Verbindungen mit Saudi-Regierung (antikrieg.com)

Lange Spekulationen über Kontakte, zu denen sich weder Israel noch Saudis äußerten

Jason Ditz

Es ist lange spekuliert worden, dass Israel und Saudi-Arabien, die offiziell keine Beziehungen haben, insgeheim Kontakte gepflogen haben, insbesondere was die beiderseitige feindliche Haltung gegenüber dem Iran und ihre Interessen betrifft, die USA in einen Konflikt mit den Iranern zu verwickeln.

Der israelische Energieminister Yuval Steinitz scheint jedoch entschieden zu haben, derjenige zu sein, der die Kontakte als Tatsache bestätigt, indem er am Sonntag bestätigte, dass Israel „teilweise verdeckte“ Beziehungen zu vielen arabischen Ländern unterhält und dass die anderen Länder diejenigen sind, die diese Tatsache geheim halten wollen. Saudi-Arabien war das einzige Land, das er ausdrücklich nannte.

Weder israelische noch saudische Amtsträger scheinen bereit gewesen zu sein, sich direkt zu dieser Enthüllung zu äußern, aber der saudische Außenminister Adel Jubeir sagte letzte Woche, dass jede Beziehung zu Israel von Fortschritten beim Frieden mit den Palästinensern abhängig sei.

Was ein entscheidender Grund dafür ist, dass Länder wie Saudi-Arabien nicht wollen, dass ihre Beziehungen zu Israel öffentlich bekannt werden. Israel ist extrem unpopulär in der arabischen Welt, in großem Maße wegen der Behandlung der Palästinenser, und während es keine Überraschung wäre, dass die Priorität Saudi-Arabiens in der Feindseligkeit gegenüber dem Iran und nicht beim Frieden in Palästina liegt, ist das doch nicht die Art von Dingen, die sie wahrscheinlich zugeben wollen.

erschienen am 20. November 2017 auf antiwar.com
LINK zum Artikel

22. November 2017

Deutschland im Visier der Cyberkrieger? – Internet als Schlachtfeld (sputniknews)

In den letzten Jahren werden zunehmend Cyber-Angriffe gemeldet. Meist werden chinesische oder russische Hacker beschuldigt. Doch die Spuren zu ihnen können falsch sein, warnt eine Rüstungskritikerin. Zudem zeigen die Enthüllungen von Edward Snowden, dass die USA sich längst aktiv auf den Cyber-Krieg vorbereiten.

Jüngste Meldungen wie die, russische Hacker hätten angeblich 2016 Angriffe auf die britische Stromversorgung sowie Telekommunikations- und Medien-Netzwerke gestartet, seien mit Vorsicht zu genießen. Das sagte Claudia Haydt von der Informationsstelle Militarisierung Tübingen (IMI) gegenüber Sputnik. Der Verein der Rüstungskritiker hatte sich am Samstag und Sonntag zu seinem jährlichen Kongress getroffen. Dabei ging es vor allem um den „Krieg um den Informationsraum“, der „zunehmend selbst zum Schlachtfeld“ werde, wie es in der Einladung hieß.
Hier weiterlesen: https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20171121318390594-deutschland-im-visier-der-cyberkrieger-internet-als-schlachtfeld/

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