In Aleppo wurden die Terrorbusse im März abtransportiert – In Berlin 50.000 Euro Zuschuss für 16 Tage »Al-Qaida-Kunst« Bus-Monument am Brandenburger Tor – Bundeswehr übernimmt Transport

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Nachdem die Terrorbusse in Aleppo bereits im März  abtransportiert wurden, wurden Plagiate der Busse jetzt von der Bundeswehr vom Platz vor der Dresdner Frauenkirche vor das Brandenburger Tor in Berlin transportiert. Gratis und per Tieflader.

Im von Terroristen belagerten Ostteil der syrischen Stadt Aleppo wurden die Original-Busse ursprünglich von der islamischen Terrorgruppe Ahrar ash-Scham aufgestellt. Zeitweise wehte eine Fahne der IS Terrormiliz „Islamischer Staat“ über den Bussen.

Das Maxim Gorki Theater in Berlin organisiert das „Kunst“-Happening. Das Theater erhält jährlich rund zehn Millionen Euro Zuschüsse vom Land Berlin. Das Denkmal ist nach Aussage des Theaters den Opfern des syrischen Bürgerkriegs gewidmet.

Die deutsche Bundeswehr hat den Transport der Schrottbusse von Dresden nach Berlin übernommen, so wie bereits den Transport von Bayreuth zum ersten Ausstellungsort in Dresden.

Das Neue Deutschland schrieb: „Der heuchlerische Akt soll dazu dienen, die eigene, längst enttarnte Lügengeschichte vom syrischen »Volksaufstand« weiter zu stützen„.

Berlins Kultursenator Klaus Lederer (DIE LINKE): „Ich kann mir kaum einen besseren Ort für das Monument von Manaf Halbouni vorstellen, als den Platz des 18. März. An diesem Ort, in Sichtweite von Parlament und Brandenburger Tor, bündeln sich historische und aktuelle Linien, die für die freiheitliche und demokratische Tradition, für die erkämpften und friedlich errungenen Freiheitsrechte stehen. Das Monument soll uns mahnen, dass all das nicht selbstverständlich ist. Es soll uns in Gespräche und Austausch bringen darüber, wie Zerstörung, Leid und Krieg überwunden werden können und Versöhnung möglich ist.“

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Kaja Kipping (DIE LINKE) am 8. Februar in Dresden
Heute habe ich mir die Installation MONUMENT vor der Frauenkirche in Dresden angeschaut. Es stammt von einem syrischen Künstler und nimmt Bezug auf Bilder aus Aleppo, wo sich die Zivilbevölkerung mit aufgerichteten Bussen schützen musste. Diese Installation verdeutlicht, dass Leiden am Krieg nicht nur ein Leiden in der Vergangenheit ist, sondern auch in der Gegenwart. Und darin liegt die Stärke dieses Werkes. In Dresden hat es bereits heftige Debatten ausgelöst. Und genau weil Kunst nicht gefällig sein muss, sondern zum Nachdenken anregen soll, ist es gut, dass diese Installation in Dresden steht. Darüber hinaus sollten diese Debatten aber auch an Orten angeregt werden, die auf die Mit-Verantwortung von Regierenden in der Gegenwart verweisen, z.B. vor dem Bundeskanzleramt, dem Außenministerium oder dem Verteidigungsministerium in Berlin.

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