Wenn Progressive andere mundtot machen: Sputnik-Moderator von EU-Podium ausgeschlossen (RT Deutsch)

Und hier das neueste Beispiel der russophoben Groteske, fleißig unterstützt von sog. Progressiven in den USA:  

https://deutsch.rt.com/europa/60461-wenn-progressive-andere-mundtot-machen/  11.11.2017

In letzter Minute, vor einer Veranstaltung des EU- Parlaments zum Thema Nationale Sicherheit, wurde John Kiriakou auf Wunsch der „Menschen für Bernie Sanders“ von der Podiumsteilnahme ausgeschlossen. Seine Anwesenheit war nach der Mitmoderation einer Radiosendung von Sputnik nicht mehr erwünscht.

John Kiriakou war der einzige Amerikaner, der im Rahmen des CIA-Folterprogramms von Präsident George W.Bush inhaftiert wurde. Seine zweieinhalb Jahre andauernde Haft, begründete sich nicht auf seine Vergehen gegen die Menschlichkeit, sondern das Publikmachen dieses Programms.
Auf Twitter kündigte er vor der Veranstaltung im EU-Parlament seine Teilnahme an:“Ich äußere mich heute zur nationalen Sicherheit und zum Whistleblowing an das EU-Parlament, gemeinsam mit @medeabenjamin, @SteliosKoul und anderen, die den Frieden lieben.

In einem Interview lobte er zuvor noch, wie ihm die Europäer begegneten. Denn diese hätten ein anderes Verständnis der nationalen Sicherheit, des Whistleblowings, von Folter, Drohnen und Nuklearwaffen. Aber kurz vor der Veranstaltung wurde er aufgrund des Drucks einer Teilnehmerin wieder ausgeladen.

Winnie Wong, Mitbegründerin der „Menschen für Bernie Sanders„, wollte nicht an der Veranstaltung des EU-Parlaments zum Thema Nationale Sicherheit teilnehmen, solange Kiriakou mit ihr am Podium sitzt. Sie sagte Kiriakou:  „Ich kann nicht mit dir auf dem Podium sitzen. Es ist nichts Persönliches. Ich denke, du solltest stolz auf das sein, was du getan hast, aber deine Arbeit für Sputnik usw., ich kann nicht das Podium mit dir teilen.

Kiriakou nach seiner Ausladung: „Ich sollte heute früh an einer Diskussion teilnehmen und am Nachmittag eine Rede halten.“

Seine Rede durfte er halten, aber vom Podium wurde er ausgeschlossen. Zunächst dachte Kiriakou, es handle sich um einen Scherz, denn für ihn war die Forderung Wongs nicht nachvollziehbar. Auch der Mitmoderator der Sputnik-Radiosendung „Loud & Clear“, Brian Becker, hat wenig Verständnis für das Verhalten Wongs. Wenn „progressive Menschen“ andere Stimmen mundtot machen, statuieren sie damit ein gefährliches Exempel.

Ausführlicherer Bericht über diese Zensur der „People for Bernie“ in Englisch hier:https://www.rt.com/usa/409528-kiriakou-eu-panel-winnie/

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: