Archive for November 6th, 2017

6. November 2017

The Debate – ‚Saudi Interventionism‘

Advertisements
6. November 2017

Syrian army found large cache of chemical arms in Dayr al-Zawr

 

„Viele aus EU-Ländern, die den IS unterstützten“
Die Syrisch Arabische Armee (SAA) hat am Sonntag eine große Sammlung an Waffen und Munition der Öffentlichkeit präsentiert. Diese waren alle in den hinterlassenen Beständen der vertriebenen Terrormiliz Islamischer Staat gefunden worden, als syrische Truppen Deir ez-Zor nach letzten IS-Kämpfern durchkämmten. Ein SAA-Oberst erklärt, dass es sich bei einer großen Anzahl der Waffen um europäische Fabrikate handelte
6. November 2017

Aufruf – abrüsten statt aufrüsten

Die Menschen in unserem Land wollen Frieden. Die Politik muss diesem Willen Rechnung tragen.

ab

Vier Gewerkschaftsvorsitzenden, neben einem Nobelpreisträger, führende Vertreterinnen und Vertreter der Friedens- und Umweltbewegung, neben bekannten Künstlerinnen und Künstlern, kritische Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, sowie Engagierte aus den Bewegungen für Nachhaltigkeit und eine gerechte Welt wenden sich an die Öffentlichkeit mit dem Appell „abrüsten statt aufrüsten“. Die Unterzeichnenden fordern von der (neuen) Bundesregierung: „Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde“.

Es ist ein gesellschaftlicher Appell der Warnung vor weiterer Aufrüstung und der unüberhörbaren Forderung nach Abrüstung zur Lösung der großen Herausforderungen.
Abrüsten ist der Ernstfall. Jetzt damit anfangen. Und zwar hier bei uns.

Denn der deutschen Rolle in der internationalen Politik kommt erhebliche Bedeutung zu. Unser Land braucht eine Außen- und Sicherheitspolitik, die auf ein friedliches Zusammenleben der Völker abzielt. Ein Weiter- so mit Aufrüstung, Kriegsdrohungen und Krieg verbietet sich.

https://abruesten.jetzt/

6. November 2017

Gebaut für Häuserkampf-Übungen Schnöggersburg – Militärstadt in Sachsen-Anhalt (n-tv)

Europaweit einzigartige militärische Übungsstadt in der Altmark in Sachsen-Anhalt.

http://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/politik/Schnoeggersburg-Militaerstadt-in-Sachsen-Anhalt-article20104667.html

6. November 2017

„US Special-Operations Forces Have Quietly Moved Onto the Russian Border“ (The Nation)

Das US-Militär habe in den vergangenen Jahren in vielen Nachbarländern Russlands Soldaten von Spezialeinheiten stationiert, berichtet Nick Turse. „For the past two years, the United States has maintained a special-operations contingent in almost every nation on Russia’s western border. ‚[W]e’ve had persistent presence in every country — every NATO country and others on the border with Russia doing phenomenal things with our allies, helping them prepare for their threats,‘ said [Gen. Raymond Thomas, the head of US Special Operations Command (SOCOM)], mentioning the Baltics as well as Romania, Poland, Ukraine, and Georgia by name. (…) According to Major Michael Weisman, a spokesman for US Special Operations Command Europe, elite US forces have deployed to 21 European countries in 2017 and conducted exercises with an even larger number of nations. ‚Outside of Russia and Belarus we train with virtually every country in Europe either bilaterally or through various multinational events,‘ he told TomDispatch.“

(The Nation vom 30.10.2017)
http://kurz.bpb.de/faf

6. November 2017

Die „etwa 20 US-Atombomben in Deutschland“ potentieller Streitpunkt bei den Sondierungen für ein Jamaika-Bündnis? – Heikle Themen Kampfdrohnen und Wehretat – Grüne als Friedenspartei?

Die „etwa 20 US-Atombomben in Deutschland“ ein potentieller Streitpunkt bei den Sondierungen für ein Jamaika-Bündnis?

‚Die Frage der nuklearen Teilhabe und des UN-Atomwaffenverbotsvertrages‘. (…) Für die Grünen ist der Abzug der letzten Atomwaffen aus Deutschland eine Herzensangelegenheit – schon, weil die Partei ihren Ursprung in der Friedensbewegung hat.“

(tagesschau.de vom 04.11.2017)
http://kurz.bpb.de/f9z

6. November 2017

Merkel will keinen Abzug von US-Nuklearwaffen oder Ausstieg aus der nuklearen Teilhabe.

Als 2009 der damalige FDP-Parteichef und Bundesaußenminister Guido Westerwelle ebenfalls vehement für einen Abzug stritt, ließ Merkel den USA in vertraulichen Gesprächen signalisieren, es werde sich an der „nuklearen Teilhabe“ nichts ändern. Dies ist in den vertraulichen Berichten der US-Botschaft in Berlin an das Außenministerium in Washington nachzulesen, die von der Enthüllungsplattform WikiLeaks veröffentlicht wurden. An Merkels Einstellung hat sich dem Vernehmen nach nichts geändert.

http://www.tagesschau.de/inland/atomwaffen-deutschland-101.html

6. November 2017

US-Rückzieher: Nordkorea nur mit Bodentruppen zu besiegen (DWN)

Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Das Pentagon hält einen Krieg gegen Nordkorea nur mit Bodentruppen für möglich. Wenn diese Einschätzung keine Finte ist, würde dies einen Krieg sehr unwahrscheinlich machen.

Das Pentagon hat den Kriegsplänen der US-Neocons gegen Nordkorea eine Absage erteilt. Die Washington Post berichtet von einer ungewöhnlich offenherzigen Lageeinschätzung des Pentagon, die Konteradmiral Michael J. Dumont vom Gemeinsamen Stab des US-Militärs in einer Antwort auf einen Brief der zwei demokratischen Parlamentarier Ted Lieu und Ruben Gallego abgegeben habe.

Die einzige Möglichkeit, alle nuklearen Waffenstandorte Nordkoreas „mit absoluter Sicherheit“ zu lokalisieren und zu sichern, sei eine Invasion mit US-Bodentruppen. Im Falle eines Konflikts könnte Pjöngjang biologische und chemische Waffen einsetzen, sagte das Pentagon den Abgeordneten in ihrer Einschätzung, wie der Krieg auf der koreanischen Halbinsel aussehen könnte.

Das Pentagon sagte in einem Brief an die Gesetzgeber, dass „Nordkoreas Fähigkeit zum Einsatz von Atomwaffen und die Lagerung derselben in tief vergrabenen, unterirdischen Anlagen zu eliminieren“, nur durch den Einsatz von Truppen zu erreichen sei. Dies könnte jedoch zu tausenden toten US-Soldaten führen. Daher müssten die wirtschaftlichen und politischen Implikationen eines solchen Einsatzes genau abgewogen werden. Auch sei zu bedenken, dass Russland und China gegen einen Militäreinsatz vorgehen könnten. Um die Gefahr eines Weltkriegs zu bannen, sei daher die Zusammenarbeit mit China und Russland anzustreben.

Das Pentagon wiederholte, dass eine ausführliche Diskussion darüber, wie die Vereinigten Staaten auf die Bedrohung reagieren würden, nicht öffentlich diskutiert werden könne. Mit seiner Einschätzung liegt das Pentagon auf der Linie mit Trumps Berater Steven Bannon, der bereits vor Monaten erklärt hatte, es gäbe keine militärische Option für die USA gegen Nordkorea.

Die Mitteilung der Generäle bedeutet faktisch das Ende der militärischen Option – wenngleich nicht ausgeschlossen werden kann, dass diese Mitteilung nur taktischer Art ist und die US-Regierung mit der Mitteilung die Regierung in Nordkorea nur in Sicherheit wiegen will.

Allerdings hat sich auch Südkorea gegen einen Krieg ausgesprochen.

Ungeachtet der konkreten Umsetzung zeigt der Brief jedoch, dass die neue Strategie der US-Regierung nicht nur in Syrien, sondern weltweit Geltung haben dürfte: US-Präsident Donald Trump, Verteidigungsminister James Mattis und Außenminister Rex Tillerson setzen auf die reguläre Armee und wollen amerikanische Interessen vorerst nicht durch Söldner, Proxys oder private Kriegs-Unternehmen ausführen lassen. Die Kehrtwende ist das Ergebnis des gescheiterten Einsatzes in Syrien und war bereits von Barack Obama versucht worden. Dieser hatte sich jedoch nicht gegen die Geheimdienste und die Rüstungsunternehmen durchsetzen können.

Trump hat bei seiner Asienreise seine Rolle als Anchorrman der Regierung wahrgenommen und weiter verbal scharf gegen Nordkorea geschossen. Zum Auftakt seiner Asien-Reise hat US-Präsident Donald Trump an seine harte Rhetorik im Konflikt mit Nordkorea angeknüpft. „Kein Diktator, kein Regime, keine Nation sollte jemals die Entschlossenheit der Amerikaner unterschätzen“, sagte Trump am Sonntag nach seiner Ankunft in Japan beim Besuch des US- Luftwaffenstützpunkts Yokota bei Tokio. Der Konflikt mit Nordkorea ist eines der zentralen Themen von Trumps zwölftägiger Asien-Reise, auf der er auch Halt in Peking machen wird. Zuvor will er sich jedoch den Beistand von Japan und Südkorea sichern, um in dem Konflikt nicht nur mehr Druck auf Nordkorea ausüben zu können, sondern auch auf China – Nordkoreas wichtigstem Unterstützer.

Nach mehreren Raketen- und Atomtests Nordkoreas hatten sich die Spannungen in der Region sowie zwischen dem international isolierten Land und den USA verschärft. Auch die jüngste Teilnahme von US-Bombern an einer Militärübung in Südkorea trug dazu bei.

„Wir werden niemals nachgeben, niemals zaudern und niemals schwanken bei der Verteidigung unserer Freiheit“, sagte Trump vor Hunderten jubelnden amerikanischen und japanischen Soldaten in Tarnuniform. Er selbst trug eine Bomberjacke.

Kurz zuvor hatte Trump vor Journalisten an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One gesagt, Nordkorea sei „ein großes Problem für unser Land und die Welt, und wir wollen, dass es gelöst wird“. 25 Jahre lang sei der Umgang mit Nordkorea von einer „totalen Schwäche“ geprägt gewesen. „Also gehen wir das auf eine sehr andere Art an.“ Es werde bald eine Entscheidung darüber geben, ob Nordkorea offiziell auf eine Liste von Staaten gesetzt werde, die als Terrorismus-Unterstützer eingestuft würden. Sein Sicherheitsberater H. R. McMaster hatte bereits gesagt, bei dem Thema laufe die Zeit davon.

Trump setzt auch auf Russlands Präsident Wladimir Putin. „Wir wollen Putins Hilfe bei Nordkorea“, sagte er. Er gehe davon aus, dass er auf seiner Reise auch Putin treffen werde. Das erwarte wohl jeder.

Trumps Asienreise ist die längste eines amerikanischen Präsidenten seit George Bush im Jahr 1992. Neben Nordkorea stünde auch das Thema Wirtschaftsbeziehungen auf der Tagesordnung. Handel sei in der Region jahrelang „schlecht gehandhabt“ worden, sagte er auf dem Flug nach Japan. Dort traf er mit Ministerpräsident Shinzo Abe zusammen. Zum Auftakt des Besuchs spielten die beiden zusammen mit dem Weltranglisten- Dritten Hideki Matsuyama eine Runde Golf. Dabei soll auch Nordkorea zur Sprache gekommen sein. Abe sah den Besuch als eine Möglichkeit an, die Bindungen zwischen den beiden Ländern zu festigen. Am Sonntagabend stand ein gemeinsames Essen der Ehepaare Abe und Trump in einem Restaurant in Tokio auf dem Programm. Die nächste Station ist Südkorea.

6. November 2017

Destabilisierung um jeden Preis: Washington will Niederlage in Syrien nicht akzeptieren (RT Deutsch)

Die Schreibtischtäter bei CIA und Pentagon wollen sich in Syrien nicht geschlagen geben. Der Plan zum gewaltsamen Regimewechsel wurde noch nicht aufgegeben. Dafür haben sie neue, perfide Strategien ausgearbeitet, um Syrien zu teilen und die Bedrohung durch Terrorbanden aufrechtzuerhalten.

von Rainer Rupp
https://deutsch.rt.com/meinung/60049-washington-will-niederlage-in-syrien/

6. November 2017

Busskulptur *“Monument“* des syrischen Syrische Oppositionskunst direkt vor dem Brandenburger Tor – im Rahmen des Berliner Herbst Salons im Maxim Gorki Theater

Unter der Überschrift „*Desintegriert Euch!“ *findet dieses Jahr wider der
Berliner Herbst Salon im Maxim Gorki Theater statt.

Zu diesem Anlass wird die Busskulptur *“Monument“* vor dem
Brandenburger Tor ausgestellt

Die Eröffnung des Berliner Herbst Salon beginnt am Samstag, den 11.11. um 16.30 vor den Bussen am Brandenburger Tor.
Danach geht es gemeinsam zu den Ausstellungsräumen im Maxim Gorki Theater,
Palais am Festungsgraben und erstmals im Kronprinzenpalais.

Am 17.11. um 18 Uhr findet dann ein Künstlergespräch statt.

Link zum Programm rundum den Herbst Salon:
http://www.berliner-herbstsalon.de/

Siehe auch:
Kriegspropaganda: Ganz großes Anti-Assad Theater in Berlin
https://cooptv.wordpress.com/2017/10/04/kriegspropaganda-anti-assad-theater-in-berlin/

6. November 2017

EXKLUSIV AUS SYRIEN: Wie ein Ort den Frieden mitten im Krieg bewahrt – von Karin Leukefeld

06.11.2017

Der Ort Assal al-Ward in Syrien liegt auf etwa 1800 Meter Höhe inmitten der weiten und fruchtbaren Hochebene des westlichen Qalamoun-Gebirges, nahe am Libanon. Sein Name bedeutet so viel wie „Blütenhonig“. Der Krieg hat ihn verschont, dank der Bürgermeister. Karin Leukefeld hat den Ort im Oktober besucht. Eine Reportage. Hier:https://de.sputniknews.com/panorama/20171106318176742-syrien-freiden-krieg/

6. November 2017

Russland und China planen Seidenstraße über die Arktis nach Europa (DWN)

Im Zuge des Projekts der Neuen Seidenstraße erforscht China die Relevanz einer nördlichen Route über die Arktis.

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping und der russische Premier Dmitri Medwedew haben sich am 1. November 2017 in Peking getroffen, berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua. Bei dem Treffen ging es um die Frage, wie das chinesische Seidenstraßen-Projekt „One Belt and One Road” in die Eurasische Wirtschafts-Union, die von Russland angeführt wird, integriert werden kann. Weiterhin wurde das russisch-chinesische Vorhaben, wonach eine Handelsroute entlang des Nördlichen Seewegs in der Arktis umgesetzt werden soll, erörtert.

Im Juli 2017 hatten Moskau und Peking beschlossen, eine „Seidenstraße” entlang des Nördliche Seewegs in der Arktis errichten zu wollen, berichtet gbtimes. Dies betrifft die Schifffahrtsstraße zwischen dem Pazifischen Ozean und dem Atlantischen Ozean entlang der Nordküste Russlands. Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hatte sich dazu in Moskau mit dem russischen Premier Dmitri Medwedew getroffen, um die weitere bilaterale Zusammenarbeit zu besprechen.

Xi sagte, Russland sei ein wichtiger Partner bei der Umsetzung des Seidenstraßen-Projekts „One Belt and One Road”. Eine Zusammenarbeit entlang der Nordsee-Route sei wichtig, um verschiedene Konnektivitäts-Projekte durchzuführen, die die Handelsrouten miteinander verbinden.

Chinas Nationale Entwicklungs- und Forschungskommission und die staatliche ozeanische Verwaltung sagten in einem am 20. Juni 2017 veröffentlichten Dokument, dass eine „blaue wirtschaftliche Passage“ „vorstellbar ist, die über die Arktis nach Europa führt“. Die anderen beiden Passagen führen durch das Südchinesische Meer in den Pazifik und in den Indischen Ozean zum Mittelmeer.

Obwohl China kein arktischer Küstenstaat ist, hat Peking ein Interesse daran gezeigt, die Region zu erforschen und zu entwickeln, die schätzungsweise 13 Prozent der weltweiten Erdöl-Vorkommen und ein Drittel der weltweiten Erdgas-Vorkommen beherbergt. Im Jahr 2013 erhielt China einen permanenten Beobachterstatus im Arktischen Rat, wo Kanada, Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Russland, Schweden und die USA über nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz in der Region diskutieren und entscheiden. Professor Wang Yiwei von der Renmin-Universität in Peking sagte den gbtimes, dass China möglicherweise mehr mit Russland zusammenarbeiten müsse, um bei der Formulierung von Regeln und Standards in der Arktis mitreden zu können.

Russland sieht seinerseits den Nördlichen Seeweg als eine alternative Route an, die dazu beitragen würde, die Schiffszeit von Shanghai nach Rotterdam um etwa eine Woche zu verkürzen – verglichen mit der Seeroute durch die Straße von Malakka und den Suezkanal.

Die staatliche chinesische Reederei COSCO war die erste Schiffsreederei der Welt, die 2013 ein Containerschiff über den Nördlichen Seeweg entsandte. 2016 entsandte Cosco eine Rekordanzahl von fünf Schiffen. COSCO hatte im Juli auch angekündigt, für umgerechnet 6,3 Milliarden Dollar ihren kleineren Konkurrenten Orient Overseas International (OOIL) kaufen zu wollen, um weiter zu expandieren.

China und Russland kooperieren auch bei einem LNG-Projekt auf der Yamal-Halbinsel, das entlang des Nördlichen Seewegs liegt und den Frachtverkehr auf der Schifffahrtsstraße verstärkt hat.

Das 27-Milliarden-Dollar-Projekt hat von der chinesischen Export-Import-Bank und der China Development Bank Kredite in Höhe von zwölf Milliarden Dollar erhalten.

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/autor/deutsche-wirtschafts-nachrichten/

6. November 2017

Lebanon – Hariri’s Resignation – The Opening Shot Of The Saudi War On Hizbullah (moonofalabama)

Update (Nov 5, 3 am): After publishing the piece below the Saudi rulers initiated a „house cleaning“ in Saudi Arabia. Many princes and businessmen were arrested. The new development wll be covered in another piece later today.

Four days ago we asked: Is The „Moderate Al-Qaeda“ Set To Target Hizbullah?. The implied answer in that piece was „Yes, the war is coming to Lebanon.“

Today the Lebanese Prime Minister Saad Al-Hariri resigned with a statement issues from Saudi Arabia on the Saudi Arabian TV station Al Arabia (video). This is the opening shot of the war.

The Saudi-Israeli-U.S. axis will lose this war while Iran and Russia will win from it.

Earlier this week the extremely sectarian Saudi Minister for Gulf Affairs Thamer al-Sabhan had threatened Hizbullah in Lebanon and announced surprises:

Firebrand Saudi State Minister for Gulf Affairs Thamer al-Sabhan on Monday called for “toppling Hizbullah” and promised “astonishing” developments in “the coming days.”

Referring to his Sunday tweet about the Lebanese government, the minister said: “I addressed my tweet to the government because the Party of Satan (Hizbullah) is represented in it and it is a terrorist party. The issue is not about toppling the government but rather that Hizbullah should be toppled.”

“The coming developments will definitely be astonishing,” al-Sabhan added.

While the fighting in Syria and Iraq was ongoing, Lebanon was kept at peace. With the wars ending Lebanon is again the place where proxy fights are carried out. In mid October Joseph Bahout predicted this development:

Regionally, Saudi Arabia and the United Arab Emirates are now seeking ways to compensate for the loss of Syria as a place where they could defy and bleed Iran. A renewed desire to reverse their regional fortunes could lead them to try regaining a foothold in Lebanon. The Gulf states, Israel, and the United States do not want Iran to reap the benefits of a victory in Syria. If ever they seek to rebalance the regional relationship with Tehran in the Levant, the only place to do so would be Lebanon, despite the many risks that would accompany such an effort.In such an event, and despite its reticence to jeopardize its Lebanese sanctuary, Hezbollah could have no choice but to accept such a challenge, especially if there is an Israeli component to it.

Lebanese politics are regulated by a complicate agreement. The Sunni camp, financed by the Saudis, holds the position of Prime Minister. The position of the President is held by the Christian former general Michel Aoun. The position of Speaker of the Parliament is held by the leader of the Shia Amal movement Nabih Berri. Two month ago Berri had proposed elections to a new parliament before the end of the year. An election would likely diminish the Sunni position.

Saad Al-Hariri was put into the prime minister position after a long quarrel in Lebanon that had reignited when Saad’s father Rafic Hariri, the former PM, was assassinated. Hizbullah was accused of that assassination but an Israeli plot seemed more likely.

The Hariri family made its money as owner of Saudi Oger, a construction company in Saudi Arabia. The Hariris have Saudi passports. Business has gone bad under Hariri junior. In July Saudi Oger closed shop and the former billionaire family is rumored to be bankrupt. The Saudi rulers sponsors them.

Hariri had recently assigned a Lebanese ambassador to Syria. Yesterday Hariri was visited in Beirut by Ali Velayati, a top advisor of the supreme leader Khamenei of Iran. The Saudis did not like either. Thamer’s plan was set into motion. They sent a private jet and hauled Hariri to Riyadh. There the Saudi clown prince Mohammad bin Salman gave Hariri his resignation statement (written by Thamer?) to be read by him on Saudi TV.

Irony alert: The Lebanese PM (with a Saudi passport) resigns on order of Saudi Arabia, in Saudi Arabia, on Saudi Arabian TV. In his Saudi written resignation statement (excerpts) he accuses Iran of foreign meddling in Lebanese politics.

(Hariri also suddenly claims that there was an assassination planned against him in Lebanon. This is nonsense. The Lebanese internal security organization says it has no knowledge of such a plot. Hariri needs an excuse to stay away from Lebanon and from the wrath of his followers. Saudi media are trying to create some fantastic story from that assassination claim. But there is nothing evident to back it up.)

The resignation of Hariri is intended to provoke a constitutional crisis in Lebanon and to prevent new parliament elections. The further Saudi plan is likely to evolve around these elements:

Cont. reading: Lebanon – Hariri’s Resignation – The Opening Shot Of The Saudi War On Hizbullah

6. November 2017

Hariri entzündet von Riad aus den dritten Krieg im Libanon (Abdel Bary Atwan auf Rai al Youm)

http://www.inamo.de/hariri-entzuendet-von-riad-aus-den-dritten-krieg-im-libanon/ 
Hariri entzündet von Riad aus den dritten Krieg im Libanon.
5. 11 2017

Abdel Bary Atwan in der elektr. Zeitschrift Rai al Youm vom 04.11.2017
http://www.raialyoum.com/?p=772874
Hariris Rücktritt ist im Rahmen eines saudisch-amerikanischen Planes für die Hisbollah zu sehen und nicht aus „Furcht vor seiner Ermordung“, oder weil sein Leben in Gefahr wäre. Er bewegte sich ganz normal in Beirut, von einer Bedrohung liegt nichts vor. In aller Eile wurde Hariri nach Riad gerufen und deshalb ist nicht ausgeschlossen, dass ihm dieser „Rücktritt“ diktiert wurde, wie ebenfalls der Text seiner gewalttätigen Rede gegen Hassan Nasrallah auf Al-Arabiya. Sowohl Israel als auch Saudi-Arabien sehen sich von Hisbollah bedroht. Saudi Arabien hat schwere Verluste durch den Beschuss aus Jemen erlitten und macht dafür die Hisbollah verantwortlich. Nach unseren Informationsquellen schmiedet derzeit das Königreich in Koordination mit Präsident Trump ein arabisches Bündnis, ähnlich wie im Krieg gegen Jemen, für einen Angriff auf die Hisbollah, und es ist nicht unwahrscheinlich, dass Israel das Rückgrat dieser Allianz ist, ohne namentlich genannt zu werden. Auch schließen unsere Informationsquellen nicht aus, dass im Falle eines „grünen Lichts“ durch die USA eine Eskalation gegen die Hisbollah im Libanon mit einer weiteren militärischen Eskalation gegen Katar und die Türkei zusammenfallen oder eskalieren könnte.

Wir glauben nicht, dass Hariri nach Beirut zurückkehren wird, außer auf dem Rücken eines saudischen Panzers, wenn es mit diesem Plan gelingen sollte, die Hisbollah zu zerstören und den Iran zu zerstören.

6. November 2017

Osama Bin Laden’s Brother Arrested In Saudi Crackdown

As a reminder, a total of eleven princes, four current ministers and dozens of former ministers were among those who were detained. A list of those detained includes:

Bakr bin Laden, chairman of Saudi Binladin Group;
Prince Alwaleed bin Talal, chairman of Kingdom Holding;
Prince Miteb bin Abdullah, minister of the National Guard;
Prince Turki bin Abdullah, former governor of Riyadh province;
Khalid al-Tuwaijri, former chief of the Royal Court;
Adel Fakeih, Minister of Economy and Planning;
Ibrahim al-Assaf, former finance minister;
Abdullah al-Sultan, commander of the Saudi navy;
Mohammad al-Tobaishi, former head of protocol at the Royal Court;
Amr al-Dabbagh, former governor of Saudi Arabian General Investment Authority;
Alwaleed al-Ibrahim, owner of television network MBC;
Khalid al-Mulheim, former director-general at Saudi Arabian Airlines;
Saoud al-Daweesh , former chief executive of Saudi Telecom;
Prince Turki bin Nasser, former head of the Presidency of Meteorology and Environment;
Prince Fahad bin Abdullah bin Mohammad al-Saud, former deputy defence minister;
Saleh Kamel, businessman;
Mohammad al-Amoudi, businessman;

weiter
http://www.zerohedge.com/news/2017-11-05/osama-bin-laden%E2%80%99s-brother-arrested-saudi-crackdown

%d Bloggern gefällt das: