Archive for November 1st, 2017

1. November 2017

How the U.S. Spreads Global Chaos (consortiumnews.com)

I don’t think Americans‘ widespread complacency about foreign wars is justified based on our current dangerous situation. The US military empire is reaching the end of its (our) rope in having unleashed the neocon warhawks and CIA control freaks to seek political domination of the world through spreading terroristic chaos and destructive military force with all of its inherent limitations (given that soft or „smart power“ is always going to be in tension and trade-off with „might makes right“).

The excellent article by Nicolas J Sandy Davies (below) is a must read and must share if we are ever to stop digging ourselves further into the hole we now find collapsing in upon ourselves. Chock full of politically incorrect but absolutely true insights and the very harsh reality that adherents of both political parties and all of our mainstream media sellers of American Exceptionalism refuse to believe, it’s the best summary I’ve ever read of how all the post WWII (highly illegal) geopolitical overreach schemes and counterproductive bombing campaigns (after our „War Dept“ had to morph into CIA operations to covertly gin up and provoke wars) have played out, sacrificing the little bit left of U.S. „moral authority“ and spawning chaos, corruption and terrorism not only abroad but (increasingly) domestically. Key excerpts:

„The critical “lesson of Vietnam” was summed up by Richard Barnet in his 1972 book ‚Roots of War‘, ‚At the very moment that the number one nation has perfected the science of killing,‘ Barnet wrote, ‚It has become an impractical means of political domination’…. Ironically but predictably, the US’s aggressive and illegal war policy has finally provoked a real military threat to the US, albeit one that has emerged only in response to US war plans. As I explained in a recent article , North Korea’s discovery in 2016 of a US plan to assassinate its president, Kim Jong Un, and launch a Second Korean War has triggered a crash program to develop long-range ballistic missiles that could give North Korea a viable nuclear deterrent and prevent a US attack. But the North Koreans will not feel safe from attack until their leaders and ours are sure that their missiles can deliver a nuclear strike against the US mainland….This may be the most dangerous idea we have heard from US policymakers since the end of the Cold War, but it is the logical culmination of a systematic normalization of deviant and illegal US war-making that has already cost millions of lives in Afghanistan, Iraq, Syria, Libya, Somalia, Yemen and Pakistan. As historian Gabriel Kolko wrote in ‚Century of War‘ in 1994, ‚options and decisions that are intrinsically dangerous and irrational become not merely plausible but the only form of reasoning about war and diplomacy that is possible in official circles.’”

How America Spreads Global Chaos

The U.S. government may pretend to respect a “rules-based” global order, but the only rule Washington seems to follow is “might makes right” — and the CIA has long served as a chief instigator and enforcer, writes Nicolas J.S. Davies.

By Nicolas J.S. Davies

read the whole article

https://consortiumnews.com/2017/10/30/how-america-spreads-global-chaos/

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1. November 2017

USA planen neue Besatzungszonen in Syrien (Sputniknews)

Die USA wollen ihre Positionen in Syrien noch stärker festigen und seine Nachkriegsordnung beeinflussen, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Mittwoch.
Wo konkret diese Zonen liegen werden, wurde nicht gesagt, doch es ist klar, dass es sich um die Provinzen im Süden und Südosten des Landes handelt, wo die Gebiete von proamerikanischen Extremisten und kurdischen Selbstverteidigungseinheiten gehalten werden. Hier befinden sich mindestens 70 Prozent aller Gas- und Ölfelder Syriens.

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https://de.sputniknews.com/zeitungen/20171101318125481-usa-planen-neue-besatzungszonen-in-syrien/

1. November 2017

Die Bundesregierung muss ihre Unterstützung für Saudi-Arabien sofort stoppen – Sahra Wagenknecht

Mehr als 20 Menschen sind heute bei einem Luftangriff der saudi-arabischen Allianz im Jemen ums Leben gekommen. Das ist ein weiteres trauriges Ereignis in einem Krieg, der schon Tausende Menschenleben forderte und Perspektiven für das ganze Land zerstörte. Daraus lässt sich nur ein richtiger und überfälliger Schluss ziehen: Die Bundesregierung muss ihre Unterstützung für die islamistische Kopf-ab-Diktatur Saudi-Arabien endlich beenden und ihre Rüstungsexporte sofort stoppen.

1. November 2017

Die geheimen JFK-Akten (8): Eine Farce, ein Fiasko, ein Hohn (Mathias Bröckers)

Anders als die Medien über die Veröffentlichung berichten, nach denen nur ein kleiner Teil der JFK-Akten noch zurückgehalten wurde, ist es tatsächlich der größte Teil. Die ersten Forscher haben noch in der Nacht der Veröffentlichung durchgezählt und kamen gerade mal auf 52 Dokumente, die bisher tatsächlich geheim waren, der Rest der Veröffentlichung sind bereits bekannte Akten, die bisher nur redigiert und ohne Namensnennungen verfügbar waren.

http://www.broeckers.com/2017/10/30/die-geheimen-jfk-akten-8-eine-farce-ein-fiasko-ein-hohn/

1. November 2017

Jan Fleischhauer, die Atlantik-Brücke und die CIA – Markus Kompa (telepolis)

Blinde Flecken in transatlantischer Loge

SPIEGEL-Autor Jan Fleischhauer, stolzes Mitglied des transatlantischen Lobbyvereins Atlantik-Brücke e.V., echauffierte sich vor geraumer Zeit über die Assoziation seiner Loge mit der CIA. Die Atlantik-Brücke ist ein deutsch-amerikanischer Gesellschaftsverein, in dem hochgestellte Journalisten, Spitzenpolitiker und Industrielle vierstellige Mitgliedsbeiträge bezahlen, um nett zueinander zu sein.

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https://www.heise.de/tp/features/Jan-Fleischhauer-die-Atlantik-Bruecke-und-die-CIA-3838580.html

1. November 2017

Neue Indizien: Brutale Raubüberfälle in Belgien der 1980er Jahre mutmaßlich durch Gladio-Geheimarmee (RT Deutsch)

1.11.2017

Eine Serie von Raubüberfällen auf Supermärkte und Juweliere aus den 1980er Jahren rückt in Belgien wieder in die Schlagzeilen. Damals starben 28 Menschen, 40 wurden verletzt. Nun eröffnen ein Waffenfund und das „Geständnis“ eines Polizisten neue Perspektiven.

Die so genannte Brabant-Bande hat bei 16 Überfällen auf Supermärkte, Restaurants oder kleine Läden zwischen 1982 und 1985 völlig willkürlich 28 Menschen erschossen, darunter auch Kinder und hilflose Passanten, die auf dem Boden kauerten oder einfach nur in einem Auto saßen. Zudem blieben mindestens 20 Verletzte und zahllose traumatisierte Menschen zurück.

Hier weiterlesen (und Video von 2015 zu Gladio): https://deutsch.rt.com/europa/59938-belgien-steckte-hinter-brutalen-raubueberfaellen-der-1980er-jahre-das-gladio-netzwerk/

1. November 2017

What Does Tulsi Gabbard Believe? The making of a charismatic, unorthodox Democrat. (The New Yorker)

In April, after a sarin-gas attack in Syria, Gabbard said that she was “skeptical” of claims that Assad’s government was to blame. Howard Dean, the former D.N.C. chair, responded on Twitter, “This is a disgrace. Gabbard should not be in Congress.”

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https://www.newyorker.com/magazine/2017/11/06/what-does-tulsi-gabbard-believe

1. November 2017

Gladio in Belgien. Hinter einer Überfallserie mit 28 Toten in den 80er Jahren könnte die Polizei des Landes gestanden haben (junge Welt)

»Alle Ermittler und Untersuchungsrichter, die im Moment mit dem Dossier beschäftigt sind, spielen mit dem Feuer«, warnte Ben Zuidema am vergangenen Samstag in einem Interview mit der belgischen Tageszeitung Het Laatste Nieuws. »Wer das untersucht, riskiert noch immer sein Leben.« Der Privatdetektiv arbeitete Anfang der 1980er als Undercoveragent mit der Gruppe »Diane« zusammen. Er sei damals erstaunt gewesen, wie schnell seine Informationen in andere Kreise durchgesickert seien. »Das System war damals schon verrottet. Ehrlich, ich vertraue nach all den Jahren niemanden mehr.«

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https://www.jungewelt.de/artikel/320953.gladio-in-belgien.html

1. November 2017

Fluchtursachen bekämpfen: Agrarkapitalistische Entwicklungs“hilfe“ gegen den Hunger in Afrika? – Wie man Migration verstärkt

1. November 2017

Ehemaliger Al-Dschasira Journalist Aktham Suliman über die unsichtbare Verbindungslinie zwischen dem Islamischen Staat, dem Arabischen Frühling, dem Irak-Krieg und dem Bürgerkrieg in Syrien (heise.de)

„1991 ist das entscheidende Jahr für unsere Region“

Der bei Al-Dschasira ausgestiegene Star-Journalist Aktham Suliman über die unsichtbare Verbindungslinie zwischen dem Islamischen Staat, dem Arabischen Frühling, dem Irak-Krieg und dem Bürgerkrieg in Syrien.

Aktham Suliman, Jahrgang 1970, ist ein deutsch-syrischer Nahostexperte und Journalist. Als er im Sommer 2012 aus Protest gegen zunehmend tendenziöse Berichterstattung seinen Job beim weltbekannten arabischen Nachrichtensender Al-Dschasira nach über 10 Jahren kündigte, schrieb der Focus: „Mr. Al-Dschasira geht.“ Einem breiten deutschen Publikum wurde er durch seine Teilnahme an TV-Diskussionsrunden und Talkshows zu Nahost-Themen bekannt. Er studierte Publizistik, Politologie und Islamwissenschaft und lebt als freier Autor in Berlin. Gerade ist sein neues Buch erschienen: Krieg und Chaos in Nahost – eine arabische Sicht.

Siehe das ganze Interview im Anhang.
Hier zwei Auszüge:

(…) es geht in diesem Buch um eine arabische Sicht, nicht um eine westliche, mit dem üblichen Islam-Kartoffelsalat an Ende. Diesmal schaut endlich ein Araber, der die Jahre 1991-2016 privat und beruflich zwischen dem Westen und der arabischen Welt verbracht hat, auf die Entwicklungen in und zwischen der alten und der neuen Heimat. Diesmal spricht der Betroffene und lässt sich von außen, genauer vom Westen, nichts mehr sagen. (…)

1991, als der Araber alleine im Regen stand, ganz nackt, schwächelten alle linken Ideologien – nicht nur im Nahen und Mittleren Osten – anhand des sich anbahnenden Endes der Sowjetunion. Alle nationalistischen Ideologien schwächelten anhand der Zerstörung des modernen Iraks durch die Militäroperation „Wüstensturm“ und die Wirtschaftssanktionen. In dieser Zeit kehrten auch die CIA-Mudschaheddin aus Afghanistan in ihre arabischen Länder zurück und prägten diese geistig sowie sicherheitspolitisch – bis heute.

Nein, 1991 ist das entscheidende Jahr für unsere Region, ab da starben langsam die progressiven Ideologien, ab da war der Westen zum ersten Mal seit der Kolonialzeit wieder direkt kriegerisch aktiv in der Region. Ab da und bis heute hatten der liebe Gott und seine Mitarbeiter Mühe gehabt bei der Unterbringung der vielen, sehr vielen Getöteten aus dem Nahen und Mittleren Osten. Denn es folgten der Afghanistan-, der Irak-, der Libyen-, der Syrien- und der Jemen-Krieg. (…)

https://www.heise.de/tp/features/1991-ist-das-entscheidende-Jahr-fuer-unsere-Region-3873861.html

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