Archive for Oktober 27th, 2017

27. Oktober 2017

28. Oktober 1944 – Tag der Befreiung der Ukraine von den Nazis

Horrende deutsche Verbrechen in der Ukraine – Raub, Massenmord an Juden und der Zivilbevölkerung. Wie konnten es deutsche Politiker zulassen, unterstützen und jetzt sogar immer noch schönreden, dass sich Rechtsextreme in Kiew an die Macht putschten? Nach dieser verbrecherischen deutschen Geschichte? Wie konnte man auf die Idee kommen, dass sich die russische Regierung diese ungeheurere Provokation gefällen lassen lassen würde? Wie konnte man erwarten, dass die russische Regierung ihre Marinestützpunkte auf der Krim einfach der Ukraine und damit der NATO überlassen würde.

frei02 Oct. 28

27. Oktober 2017

Damaskus: Wie der Krieg das Leben verändert und Staunen über eine Deutsche (Sputniknews)

27.10.2017

Auch wenn in Vororten von Damaskus noch gekämpft wird, Mörsergranaten in die Stadt hineingeschossen werden, Eigentum zerstören und Menschen töten, auch wenn die Raketen und Bomben umgekehrt von der syrischen Armee über der Ghouta niedergehen, geht das Leben in Damaskus seinen eigenen, stoisch-stolzen Gang. Ein Bericht aus Syriens Hauptstadt.

Hier zum Bericht: https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20171027318056457-damaskus-reportage-exklusiv/

27. Oktober 2017

Syrien: OPCW macht Damaskus für Giftgaseinsatz verantwortlich – Moskau widerspricht Schlussfolgerung

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27.10.2017

Nach der Freisetzung von Giftgas und dem Tod von über 80 Menschen im April in Syrien hält der Streit um die Schuldfrage weiter an. Nun sind Details eines OPCW-Berichts bekannt geworden, der Damaskus verantwortlich macht – allerdings ohne Ermittlungen vor Ort.
Hier weiterlesenhttps://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/59703-syrien-opcw-macht-damaskus-fuer-giftgaseinsatz-verantwortlich/

27. Oktober 2017

US-Koalition meldet C-Waffen-Einsatz in Syrien und Irak durch IS

https://de.sputniknews.com/panorama/20171027318060072-syrien-c-waffen-einsatz-terroristen/

US-Koalition meldet C-Waffen-Einsatz in Syrien und Irak durch IS

27.10.2017

Die US-geführte Anti-Terror-Koalition hat laut ihrem Sprecher Ryan Dillon die Anwendung von Giftstoffen durch die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) in Syrien und im Irak registriert.

„Wir haben an zwei verschiedenen Orten mit chemischen Stoffen gefüllte Minen und Granaten für einen Raketenwerfer entdeckt, die man als C-Waffen zu verwenden versuchte. Zudem haben wir Vorräte an industriellem Material gesehen, die bei ihrer Mischung ebenfalls als C-Waffen genutzt werden können“, so Dillon.

 

27. Oktober 2017

„Humanitäre Hilfe nur für die Oppositionsgebiete“ – Interview mit Karin Leukefeld

27. Oktober 2017

In Dorf Marinaleda im Süden von Andalusien gibt es keine Armut. Die Miete kostet 15€ und jeder verdient das gleiche, 1200€

Das Dorf ist mit seinen 2.800 EinwohnerInnen im Süden von Andalusien ein Dorf unter vielen anderen. So mag man meinen. Die Unterschiede fallen auf, wenn man die Arbeitslosenzahlen des Dorfes mit denen der anderen Städte und Dörfer der Region vergleicht. In Andalusien sind 30 % der Menschen erwerbslos, in Marinaleda hingegen kein einziger.

In dem Ort ist alles in Genossenschaften organisiert, die zusammenarbeiten und den Menschen einen sicheren Arbeitsplatz verschaffen. Die Geschichte der Genossenschaften ist eine Geschichte des Widerstands, eine Geschichte, die in der heutigen Zeit Mut und Hoffnung spenden kann. Im Jahr 1979 begannen die DorfbewohnerInnen sich für Nutzungsflächen einzusetzen, die damals dem ehemaligen Franco-General El Infantado gehörten. Zwölf Jahre lang blockierten EinwohnerInnen von Marinaleda die Villa des Generals, um die Nutzungsrechte für El Humoso, eine 1.200 Hektar Fläche zu erhalten. Sie blockierten Schienen und Landebahnen auch in umliegenden Städten; sie ließen sich auch nicht von den Schergen des Generals oder Verhaftungen einschüchtern.

Sie kämpften für ihren Traum von einem Leben ohne Armut, einem Leben in dem alle Menschen gleich sind. Nach zwölf Jahren, kurz vor der Expo in Sevilla, war es so weit. Die Politik gab auf, kaufte dem ehemaligen General sein Land ab und stellte es den Bewohnern des Dorfes zur Verfügung. Wenig später gründeten sie die Genossenschaft „El Humoso“, die Oliven, Paprika, Saubohnen und Artischocken anbaut und in der Dosenfabrik des Dorfes abfüllt und verkauft. Die Genossenschaft erwirtschaftet jährlich fünf Millionen Euro und erzielt dabei einen Gewinn von 3% und das, ohne Menschen zu entlassen oder anderen Sozialabbau zu betreiben. Im Dorf verdient jeder das gleiche, genau 1.200 Euro. Gordillo, der als Bürgermeister von der Region bezahlt wird und im andalusischen Regionalparlament sitzt, spendet alles, was er über diese 1.200 Euro einnimmt, ebenfalls. So unterstützt er mit seinen Spenden NGOs oder die Genossenschaft selbst, die von diesem Geld und von ihrem Gewinn ihre Produktion verbessert oder das Geld an das Dorf weiterleitet.

Ein Haus für 15 Euro
In Sevilla werden jeden Tag vier Familien vor die Tür gesetzt, da sie durch den Verlust ihres Arbeitsplatzes ihre Mieten nicht mehr zahlen können. In Marinaleda verliert kein einziger Mensch seine Wohnung, da das Dorf gemeinsam mit der Genossenschaft Wohnraum für alle bezahlbar macht. Was im Dorf angebaut und wie investiert wird, das entscheiden die Stadtversammlung oder die Versammlung der Genossenschaftler, je nach Aufgabenbereich. In Marinaleda entscheiden die BürgerInnen, wann welche Häuser renoviert werden, wie das neue Altersheim finanziert und vor allem, wie viele neue 15-Euro-Häuser gebaut werden.

Die Häuser erwecken Neid in ganz Spanien, denn sie sind das beste Gegenbeispiel für all jene, die behaupten, dass der Antikapitalismus Utopie ist. Marinaleda stellt jedem Dorfbewohner und jeder Dorfbewohnerin ein Grundstück zur Verfügung, gratis. Über ein Programm der andalusischen Regierung wird das Baumaterial bezuschusst, Architekt und Maurer bezahlt die Dorfgemeinschaft. Die restlichen Kosten betragen ca. 50.000 Euro, 100.000 Euro weniger als in den übrigen Gemeinden. Um diesen Betrag abzuzahlen, müssen die Dorfbewohner jeden Monat 15 Euro entrichten. Durch diesen niedrigen Betrag wird sichergestellt, dass kein Mensch in Marinaleda in Armut leben muss und dass die Häuser nicht verkauft, sondern nur vererbt werden. In Marinaleda gilt eine Weisheit, die der Rest der Welt vergessen zu haben scheint: „Wohnen ist ein Menschenrecht und keine Ware, mit der Handel betrieben werden kann.”

Auch wenn es von den SozialdemokratInnen im Dorf Kritik am System gibt, da es zu undemokratisch sei, obwohl die DorfbewohnerInnen mehr Mitspracherecht haben als in anderen Gemeinden, ist es ein immenser Fortschritt, wenn die DorfbewohnerInnen über alle wichtigen Schritte mit entscheiden können. Dies führt dazu, dass die meisten Menschen im Dorf zufrieden leben, da sie weder Sozialchauvinismus noch Rassismus ausgesetzt sind und über wirklich demokratische Rechte verfügen. Gordillo mag eine übermächtige Figur im Dorf sein, da seine Pläne die Zukunft stark mitgeprägten, doch seine Macht nutzt er nicht aus.

Quelle:

http://dasperfektehaus.net/in-diesem-dorf-gibt-es-keine-armut-die-miete-kostet-15e-und-jeder-verdient-das-gleiche-1200e/

27. Oktober 2017

Asien: Japan will die „Neue Seidenstraße“ untergraben und aggressiver gegen Peking vorgehen (RT Deutsch)

Japan arbeitet an einer Alternative zur „Neuen Seidenstraße“ Chinas und will hierzu mit den USA, Australien und Indien strategische Gespräche führen. Tokio denkt zudem darüber nach, seine außenpolitischen Ziele in der Region künftig aggressiver zu verfolgen.

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https://deutsch.rt.com/asien/59661-asien-japan-will-neue-seidenstrasse-untergraben/

27. Oktober 2017

Schröder holt Menschenrechtler Steudtner zurück nach Deutschland (RT Deutsch)

Gerhard Schröder wird immer wieder für seine Tätigkeiten in Russland kritisiert. Nun brilliert er als diplomatischer Vermittler im Auftrag der Bundeskanzlerin. Durch seine Hilfe wurde Peter Steudtner aus türkischer Haft entlassen. Ein positives Zeichen für die deutsch-türkischen Beziehungen?

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https://deutsch.rt.com/inland/59689-altkanzler-gerhard-schroeder-mann-fur/

27. Oktober 2017

POTEMKIN – A FILM FROM YESTERDAY AND AN AUDIENCE FROM TODAY – Berlin Bulletin No. 136, October 27 2017 by Victor Grossman

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With its theme a little-known event of over a century ago, the film was ancient in cinema terms, its rather unsuccessful premiere was way back in 1926 and the performance Monday evening marked an event even earlier than that, one which is rarely discussed and even less celebrated. Yet the theatre was sold out and the final ovation lasted many, many minutes, with some loudly cheering and many standing.

The film was Potemkin, its showing was almost exactly 100 years after the Russian Revolution in October or November 1917 (the month depending on which calendar is used). The place was the Babylon in downtown Berlin, near its eastern center, Alexanderplatz.  

 What brought so many people together for an old silent film on that drizzly evening?  

The Babylon is a beautiful theater, designed by Hans Poelzig (1869 – 1936) in a style called New Objectivity – like the clear functional Bauhaus style but less angular, with rounded corners giving it a certain gentleness. His career and this style were ended by the Nazis, who liked heroic buildings; he died just before his planned emigration. A small anti-Nazi Communist cell led by a young projector met secretly in this theater, and it seems likely that a Jewish family once found brief refuge here behind the big screen.

The theater is the only one in Germany which still has its old organ, played between films and for old silent films every Saturday at midnight with no admission charge.

But the organ was not needed for this special occasion, the start of this autumn’s fifty-film retrospective of Soviet films to mark the centenary. Occupying the orchestra pit was an ensemble of 18 musicians, who all like to play for silent films and formed the Metropolis Orchester Berlin to accompany the film classic Metropolis earlier this year – and now Potemkin, with the original score, a highly dramatic, sometimes almost startling but immensely impressive music which has only very rarely been heard. 

Of course it was the film which was the main attraction, a chance to see a work which is rarely missing from lists of the ten best films of all time, and sometimes the best five, but only rarely shown – and probably never with a live, skilled and enthusiastic ensemble like this one.

 Sergei Eisenstein (1898-1948) was commonly considered the greatest Soviet director, one of the world’s greatest. This film illustrates his exciting new development of film montage, cutting one film action right next to a very different one in ways aimed at linking ideas and creating emotions – for him the most important part of film-making. Potemkin illustrates this magnificently and – you could almost feel it in the air – the audience was caught up completely by the suspense, the emotion and also the message. It is the story of the Russian battleshipPotemkin in 1905, starting with dissatisfaction among the sailors about mistreatment and disgusting meat filled with worms. When some of those rejecting the awful food and showing resistance are to be shot as a warning to the others, the whole crew rises in mutiny, takes over and steers into nearby Odessa. It is the revolutionary year 1905, and huge numbers greet them and mourn with them the death of the leading mutineer.

 

Then come the famous, amazing scenes showing the booted, white-uniformed Cossack military unit, firing into the crowd as its straight line marches unstoppably downward, mowing down those seeking safety, with many deaths and one amazing episode showing a baby in its carriage, with its mother dead or wounded, as it rolls perilously down the famous stone stairway.

 It was and is a revolutionary film. A clever leftist publicist (Willy Münzenberg, 1989-1940) managed to squeeze it past the first censorship attempts in Berlin. To quote a major critic of the day, “We were electrified”. It became such a hit that it quickly moved from one small left-wing theater to twelve theaters all around the city, including the exclusive Kudamm.  Though continually censored, cut and outlawed it somehow managed to break through to world fame. Forbidden at first in the USA – as a blueprint for sailors on how to mutiny – the great actor Douglas Fairbanks helped make it possible to premiere at the Biltmore Theater on 47th Street in New York in late 1926, and it won so much praise that Eisenstein was given a contract for Hollywood (which unfortunately resulted not in films but in unsurmountable differences).  The film remained banned in Britain until 1954 and in France nearly every copy of it was burned.

In some cases it was the revolutionary music which infuriated the censors, yet this was one of the factors in its huge success in Berlin on Monday.

There has never been much doubt; this was and remains one of the greatest films. But it is a totally political film; why did it get so much applause from the very mixed audience of both young and old? I think it was not only the fame of the film, its suspense and the great live music in a beautiful theater. Among the old-timers, here in East Berlin, many had grown up, lived, labored and loved in East Germany, the GDR, which despite its failings and all too many hypocrites, dogmatist and fools also maintained for some of its citizens emotional ties to the old USSR, especially its early years, and to revolutionary traditions which have since largely become taboo. With them, I think, a certain melancholy, even nostalgia was mixed in their applause.

As for the young people, the kind that came to this film, there was a kind of yearning involved, not just for the excitement involved in it – at times brutal excitement – but for a dream expressed less in words than in the actions of the people on the screen, most of them not actors but everyday people chosen for their typical yet distinctive faces. Was it a dream of new mutiny against an aristocratic elite which still offers the wormy meat to all below it and smothers the protests of any who grow too rebellious? They have heard of the giant gatherings for Bernie Sanders and Jeremy Corbyn, many have taken part in human blockades against present-day fascists, now entering as delegates into the Bundestag, and they rejoiced, I think, to see rebellious seamen in a ship on the Black Sea in 1905.  Perhaps they even felt somehow inspired.

They needed only to leave the theater to be on a square still named Rosa Luxemburg Platz – a place which was often enough the scene of angry demonstrations, both past and very recent. The spirit of Potemkin – and of some of the other films in this two-week retrospective – is not completely dead, and is as necessary as ever.

27. Oktober 2017

EU-Menschenrechtspreis an Regierungsgegner aus Venezuela fragwürdig (amerika21)

Sacharow-Preis an „demokratische Opposition“ des Landes. Putschisten und Gewalttäter unter Geehrten. Linke im EU-Parlament will Zeremonie fernbleiben.

Konkret geht der Preis an den Präsidenten des oppositionell dominierten Parlaments, den Politiker Julio Borges von der rechtspopulistischen Partei Primero Justicia (Zuerst Gerechtigkeit, PJ). Namentlich erwähnt werden zudem eine Reihe inhaftierter Regierungsgegner, die vom Preisgremium als politische Gefangene bezeichnet werden.

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https://amerika21.de/2017/10/188260/eu-parlament-venezuela-opposition-preis

27. Oktober 2017

Mit Öcalan gegen Syrien Nach der Einnahme Rakkas durch kurdische Kräfte wittert Damaskus einen Pakt ­zwischen USA und IS – Von Karin Leukefeld, Damaskus (junge Welt)

 

Die von den USA geführte »Anti-IS-Koalition« kann ihren Kampf in Syrien bald einstellen. Die Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« kontrolliert nur noch weniger als fünf Prozent des syrischen Territoriums. Das sagte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu bei einem Treffen der Verteidigungsminister der ASEAN-Staaten am 23. und 24. Oktober in Manila.

Vor dem Eingreifen der russischen Luftwaffe in Syrien ab 2015 habe der IS mehr als 70 Prozent Syriens kontrolliert. 998 Städte, Ortschaften und Dörfer seien befreit worden, wird Schoigu von der russischen Nachrichtenagentur TASS zitiert. Die russische Luftwaffe habe mehr als 900 Ausbildungslager sowie 666 Fabriken zur Herstellung von Munition und militärischer Ausrüstung zerstört. Mehr als 200 Öl- und Gaseinrichtungen, 184 Ölraffinerien, 126 Tankstellen sowie rund 4.000 Tanklastwagen seien ebenfalls vernichtet worden. Syrien kehre langsam wieder zu einem friedlichen Leben zurück.

Die »Anti-IS-Allianz« denkt jedoch offenbar nicht an ein Ende ihres völkerrechtswidrigen Einsatzes in Syrien.

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https://www.jungewelt.de/artikel/320863.mit-%C3%B6calan-gegen-syrien.html

27. Oktober 2017

»Russland und China achten die Souveränität der Nationen« Die Länder Afrikas müssen aufgebaut werden. Sie wollen Unterstützung, keine Einmischung. (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/320884.russland-und-china-achten-die-souver%C3%A4nit%C3%A4t-der-nationen.html

Gespräch mit Francine Furaha Muyumba

Interview: Roland Zschächner

Francine Furaha Muyumba ist Präsidentin der Panafrikanischen Jugendunion. Der Verband ist mit der Afrikanischen Union assoziiert und vertritt die Interessen der Jugend des Kontinents

Als Präsidentin der Panafrikanischen Jugendunion beschäftigen Sie sich mit der Situation der Jugend Afrikas. Was sind für Sie die drängendsten Probleme auf dem Kontinent?

Die größte Herausforderung ist zweifellos die Jugend. Die Bevölkerung des Kontinents ist jung, doch der Jugend stehen nur wenige Möglichkeiten offen. Daraus folgen viele Probleme: Einige schließen sich islamistischen oder anderen Milizen an, andere fliehen, etwa nach Europa. Um den Menschen eine Perspektive geben zu können, müssen wir unsere Länder aufbauen und vor allem unsere Wirtschaft.

Wie können die afrikanischen Staaten einen solchen Weg einschlagen, wenn imperialistische Mächte sich in die inneren Angelegenheiten einmischen?

Bei der Frage des heutigen Imperialismus geht es nicht nur darum zu sagen, dass eine Rekolonisierung Afrikas stattfindet, dass Brüssel, Washington und Paris sich einmischen und wir erklären müssen: »Wir bleiben, wo wir sind, und ihr bleibt fern.« Es geht um mehr. Wir wollen mit anderen Staaten kooperieren.

Wir können unseren Kontinent nicht ganz alleine voranbringen, vielmehr sind wir auf Unterstützung angewiesen. Doch diese darf nicht in der Form von Einmischung geschehen, die unsere Entwicklung zurückwirft. Wir, die Jugend Afrikas, wollen nicht dieselben Kämpfe führen müssen wie unsere Vorfahren. Denn es gibt Fortschritte. Ich zum Beispiel habe Bildung genossen, konnte mich mit vielen Vorgängen auf der Welt auseinandersetzen. Doch der Neokolonialismus, der sich Afrikas bemächtigt, will in unsere Entwicklung eingreifen. Das hilft uns nicht.

Wie sollte eine Zusammenarbeit statt dessen aussehen?

Wir müssen abwägen: Was kann etwa eine Nation wie die Demokratische Republik Kongo, mein Heimatland, anbieten; was kann Belgien anbieten? Und wie lässt sich das zusammenbringen, um den Entwicklungsstand unserer Länder zu heben? Als Jugend werden wir, wenn es um diese Fragen geht, nicht schweigen. Wir werden deutlich unsere Meinung sagen. Wir werden den Respekt unserer Partner einfordern und dafür einstehen, dass es endlich vorwärtsgeht.

China wie auch Russland stehen in engem Kontakt mit afrikanischen Ländern und investieren in Projekte auf dem Kontinent. Wie bewerten Sie dieses Vorgehen?

China ist der bedeutendste Partner Afrikas. Auch Russland spielt eine sehr positive Rolle. Sowohl Beijing als auch Moskau stehen seit langem an der Seite Afrikas. Das gilt sowohl bei Fragen, die in den Vereinten Nationen und im Sicherheitsrat erörtert werden, als auch bei solchen, die außerhalb der UN eine Rolle spielen. Diese Partnerschaft ist für den Kongo von außerordentlicher Bedeutung.

Sowohl Russland als auch China achten die Souveränität der Nationen und stehen zum Völkerrecht. Natürlich pflegen die afrikanischen Länder zudem Beziehungen zu anderen, etwa zu europäischen und amerikanischen Staaten. Erst vor zwei Monaten fand in Europa ein Jugendforum statt, in dem darüber gesprochen wurde, wie man sich als gleichwertige Partner begegnet und wie die Wirtschaft unserer Länder gestärkt werden kann.

Einer der bekanntesten Politiker Afrikas ist Patrice Lumumba. Er setzte sich für die Unabhängigkeit des Kongo ein und wurde, nachdem dies erreicht worden war, dessen erster Ministerpräsident. In der Folge eines von Belgien angeleiteten und von den USA unterstützten Putsches wurde er brutal ermordet. Wie wichtig ist das Andenken an ihn heute noch?

Ich wuchs in mehreren revolutionären Bewegungen auf, sowohl in solchen, die in meinem Heimatland aktiv waren, als auch in solchen anderer Länder wie Namibia. Später studierte ich die Geschichte verschiedener afrikanischer Politiker. Ich war in diversen Staaten aktiv – von Tansania bis Südafrika. Und ich glaube fest daran, dass wir den Kampf, den Lumumba führte, den so viele andere afrikanische Politiker führten, nicht aufgeben dürfen.

Die Organisation, die ich vertrete, ist nicht einer politischen Richtung zuzuordnen. Sie soll allen Jugendlichen offenstehen. Trotzdem haben wir ein gemeinsames Ziel: die Befreiung Afrikas und die Schaffung wirtschaftlicher Unabhängigkeit. Dafür stehen wir als afrikanische Jugend ein, und dafür werden wir weiter kämpfen.

27. Oktober 2017

Menschenrechtspreis 2017 des EU-Parlaments geht an Putschbefürworter der venezolanischen Opposition (RT Deutsch)

26.10.2017

Das EU-Parlament zeichnet die Opposition in Venezuela mit dem Sacharow-Preis für die „Verteidigung der Menschenrechte“ aus. Verwiesen wird auf deren „Kampf für ein demokratisches Venezuela“. Die Preisträger hatten 2002 einen Putsch gegen Hugo Chávez gebilligt und unterstützt.

Hier weiterlesen: https://deutsch.rt.com/europa/59622-sacharow-preis-2017-eu-parlament-putschisten-venezuela/

27. Oktober 2017

JFK files: Russia denies any connection to president’s assassination before release of documents


‚It is information, and not disinformation that people want,‘ according to the Russian Foreign Ministry Russian Foreign Ministry Spokeswoman Maria Zakharova said: „If even here wild insinuations are hurled at Russia, that would be a shame, because it is information, and not disinformation that people want.

„I can’t even imagine how one can distort this topic to such a degree,“ she reportedly said, despite no official accusations have been voiced publicly by the US government or police authorities.