Archive for Oktober 3rd, 2017

3. Oktober 2017

Unter Separatisten / Autonomie- und Sezessionskonflikte in der EU / Ökonomie der Sezession (I) (German Foreign Policy)

Unter Separatisten

Der katalanische Separatismus ist über Jahre hin von deutschen Stellen begünstigt und gefördert worden. Dies zeigen Aktivitäten im Europaparlament, ein Großereignis der deutschen Kulturpolitik und Äußerungen deutscher Regierungsberater. Im Jahr 2007 hat die Frankfurter Buchmesse katalanischen Separatisten, die damals Aufwind hatten, eine internationale Bühne verschafft, indem sie erstmals nicht einen Staat, sondern eine Teilregion eines Staates zum „Ehrengast“ ernannte: Spaniens Autonome Region Katalonien. Katalanischen Separatisten bietet darüber hinaus schon seit vielen Jahren die Fraktion „The Greens/European Free Alliance im Europaparlament eine Bühne, in der Bündnis 90/Die Grünen beträchtlichen Einfluss haben. Der European Free Alliance gehören neben katalanischen Separatisten aus Spanien und Frankreich auch deutschsprachige Separatisten aus Norditalien (Südtirol) und Vertreter der ungarischsprachigen Minderheit Rumäniens an, deren Anhänger einen NS-Kollaborateur gerühmt und für den Anschluss an Ungarn plädiert haben. Madrid solle einem neuen katalanischen Staat „entgegenkommen“, hieß es 2014 bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Aktuell sind in Berlin jedoch skeptische Stimmen zu hören; die Krise in Spanien droht sich zu einem weiteren Konfliktherd in der krisengeschüttelten EU zu entwickeln und gefährdet damit die kontinentale Basis der deutschen Weltpolitik.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59685

Autonomie- und Sezessionskonflikte in der EU / Die Ökonomie der Sezession

Separatisten in diversen EU-Staaten begreifen das Sezessionsreferendum in Katalonien als Ansporn und intensivieren ihre Aktivitäten. Bereits am 22. Oktober werden die beiden reichsten Regionen Italiens, die Lombardei und Venetien, je ein eigenes Referendum über eine Ausweitung ihrer Autonomie gegenüber der Regierung in Rom abhalten. Zentrale Ursache ist wie in Katalonien das Bestreben, den eigenen Wohlstand zu wahren und die Umverteilung ihrer Steuergelder an ärmere Gebiete insbesondere im Süden des Landes zu reduzieren oder zu beenden. Identische Motive befeuern Sezessionisten im niederländischsprachigen Teil Belgiens, in Flandern; die dortige Regionalregierung unterhält gute Beziehungen zur Regionalregierung Kataloniens. Auch im deutschsprachigen Separatismus Norditaliens (Südtirol), der bei den letzten Landtagswahlen über 25 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte, werden neue Forderungen nach einer Abspaltung von Italien und dem Anschluss an Österreich laut. Viele Separatismen in der EU sind von Deutschland jahrzehntelang direkt oder indirekt gefördert worden – ökonomisch und politisch.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59688

 

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3. Oktober 2017

Time to assassinate Syrian President Assad & get to his allies in Iran – Israeli minister five months ago

“And when we finish with the tail of the serpent, we will reach the head of the serpent, which can be found in Tehran, and we will deal with it, too,” he said.

What appears to be the first recorded Israeli threat to assassinate Syrian President Bashar Assad came after the US Department of State alleged, without presenting any hard evidence, that the Syrian government is using “a crematorium” outside Damascus to burn the bodies of people killed by the government.

Earlier on Tuesday, Galant told Israeli Army Radio that Assad’s rule has been the worst since Nazi Germany. “What is happening in Syria is defined as genocide, under all its classifications,” he said on Army Radio, according to Jerusalem Post.

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https://www.rt.com/news/388580-israel-minister-assad-assassination/

now Israeli Defense Minister says

„We have to deal with it: Assad has won the war“

”I see a long international queue lining up to woo Assad, include Western nations, including moderate Sunnis. Suddenly everyone wants to get close to Assad”, Lieberman told Israel’s Walla news site in an interview.

“We hope the United States will become more active in the Syrian arena and the Middle East in general. We are faced with Russians, Iranians, and also the Turks and Hezbollah, and this is no simple matter to deal with, on a daily basis. The United States has quite a few challenges of its own, but as a trend – the more the United States will be active, the better it will be for the State of Israel”, he added.

 

3. Oktober 2017

#Sanktionen gegen #Venezuela von Mehrheit der #UN-Generalversammlung abgelehnt (amerika21)

Sanktionen gegen Venezuela bei Generalversammlung und Menschenrechtsrat der UN zurückgewiesen. Kritik an Washingtons Drohung mit Militärintervention

New York/Genf. Auf Ablehnung sind Donald Trumps scharfe Angriffe gegen Venezuela bei der 72. Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) gestoßen. Die überwiegende Mehrheit der Mitgliedsstaaten sprach sich in verschiedenen Botschaften gegen eine militärische Intervention in dem südamerikanischen Staat aus. Allen gemeinsam ist die Sichtweise, dass der Dialog zwischen Regierung und Opposition in dem südamerikanischen Land der einzige Weg ist, um die Probleme des Landes zu lösen. Besonders hervorgehoben wurde die zentrale Bedeutung der Souveränität eines jeden Staates und das Recht, seine internen Probleme ohne äußeren Druck zu lösen.

„In der Debatte über die von Trump angedrohte militärische Option sprachen sich 99 Prozent der Redner dagegen aus“ kommentierte der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza. Auch die Wirtschafts- und Finanzsanktionen der USA gegen Venezuela, die in erster Linie die Versorgungslage der Bevölkerung verschlechtern, wurden zurückgewiesen.

Am 20. September verabschiedeten 120 Länder die „Politische Erklärung von New York“ und brachten sie in die UN-Vollversammlung ein. Es handelt sich um Mitglieder der Organisation der Blockfreien Staaten, deren Vorsitz zur Zeit Venezuela innehat. Die Blockfreien stellen fast zwei Drittel der gegenwärtig 193 UN-Mitgliedsstaaten. In dem Text weisen sie Zwangsmaßnahmen jeder Art gegen Nationen zurück, neben Venezuela auch Russland, Syrien, Iran und Kuba. „Die Sanktionen widersprechen der Charta der Vereinten Nationen und brechen das internationale Recht“ heißt es in dem Text.

Arreaza hatte beim jüngsten Treffen der Gruppe der 77 + Chinabeantragt, diese Erklärung der Blockfreien zu unterstützen. Die G77+China haben die Sanktionen gegen Venezuela stets verurteilt. Chinas Außenminister Wang Yi stellte in der UN-Debatte klar, dass sein Land am Prinzip der Nichteinmischung festhält. Auch er befürwortete den Weg des Dialogs in Venezuela. In diesem Sinne äußerte sich ebenfalls der Außenminister Russlands, Sergei Lawrow, in seiner Ansprache vor der UN-Generalversammlung

Desweiteren schlossen sich die Mitgliedsstaaten der “Bolivarische Allianz” (Alba) der „Politischen Erklärung von New York“ an. Zu ihr gehören elf Länder Lateinamerikas und der Karibik.

Der Versuch, Venezuela in den Vereinten Nationen zu isolieren, ist damit von der überwiegenden Mehrheit der Mitgliedsstaaten zurückgewiesen worden. Der Dialog erhielt große Unterstützung, seine Ernsthaftigkeit wurde angemahnt.

Parallel zur 72. Vollversammlung in New York kam der UN-Menschenrechtsrat zu seiner 36. Sitzung in Genf zusammen. Auch dort gab es eine ähnliche Resonanz. Eine Gruppe von 63 Staatenverfasste die „Gemeinsame Erklärung von Genf“, in der die Sanktionen gegen Venezuela kritisiert, die Souveränität des Landes betont und zum Dialog aufgerufen wird. Die Unterzeichnerstaaten sind zum Teil direkte Mitglieder des Rates, andere haben einen Beobachterstatus. Nach Angaben des venezolanischen Außenministers war auch eine Resolution präsentiert worden, mit der Venezuela aus dem Rat ausgeschlossen werden sollte. Dieser Vorschlag fand jedoch keine Stimmenmehrheit.

Bereits bei früheren Zusammenkünften des Rates hat Venezuela überwiegend Zustimmung erhalten. Viele Nationen zählen die sozialen und kulturellen Rechte mit zu den universellen Menschenrechten. In dieser Hinsicht kann Venezuela auf seine Leistungen bei der Alphabetisierung, dem kostenlosen Unterricht in Schulen und Universitäten, beim Bau von über einer Million Sozialwohnungen, der Gesundheitsversorgung und zahlreichen weiteren Sozialprogrammen verweisen. Auch die Tatsache, dass Venezuela in den vergangenen Jahren 217.406 Flüchtlinge vor allem aus Kolumbien aufgenommen und ihnen die gleichen Sozialleistungen wie den venezolanischen Bürgern zur Verfügung gestellt hat, wird hoch angerechnet.

Der Botschafter Venezuelas bei den Vereinten Nationen, Rafael Ramírez, hat anlässlich der Generalversammlung daran erinnert, dass das Land bei der letzten Überprüfung des Menschenrechtsrates bessere Ergebnisse erreicht habe als die USA und einige Länder Lateinamerikas, die „bedauerlicherweise ihre Stimme gegen uns erhoben haben“. Im März dieses Jahres hat Venezuela für seine Politik der Respektierung, der Garantie und des Schutzes der Menschenrechte und für die Zusammenarbeit mit den internationalen Organisationen die Anerkennung dieses Rates erhalten.

Während der 2. Universellen Periodischen Überprüfung hatte die venezolanische Regierung darüber informiert, dass es die von diesem Gremium vorgelegten Empfehlungen zu Verbesserungen in Bereichen wie dem Zugang zur Rechtsprechung, der Gleichheit der Geschlechter, der sexuellen und reproduktiven Rechte, der Beseitigung der Armut und der politischen und aktiven Teilhabe an den öffentlichen Angelegenheiten und andere zu 70 Prozent erfüllt habe. Diese Periodische Überprüfung ist ein Mechanismus des Menschenrechtsrates, bei dem jeder Mitgliedsstaat darlegen muss, welche Maßnahmen er unternommen hat, um die Menschenrechtssituation zu verbessern.

http://ow.ly/Km2b30fB7B7

3. Oktober 2017

DDR-Bürger empfingen kapitalismusfreundlicheres Westfernsehen, aber auch kapitalismus- u. imperialismuskritisches Ostfernsehen

DDR-Bürger hatten 2 Fernsehsender mehr! Damit war das TV-Meinungspektrum dort vielfältiger als in der heutigen BRD. Nahezu alle, denen es möglich war, sahen das kapitalismusfreundlichere Westfernsehen, aber sie konnten auch kapitalismus- und imperialismuskritisches Ostfernsehen sehen.

junge welt (2.10.2017): „Hintergrund: Westfernsehen

Zu den großen Vorteilen der DDR gehörte, dass ihre Bürger bis 1990 gebührenfrei Westfernsehen empfangen konnten. Also kostenlos, wenngleich nicht risikofrei. Es lässt sich aber genau datieren, wann in der DDR der Westfunk gewissermaßen freigegeben worden ist. Am 28. Mai 1973 sprach Generalsekretär Erich Honecker auf einer Sitzung seines Zentralkomitees beiläufig vom Westfernsehen, dass »ja bei uns jeder beliebig ein- und ausschalten kann«. Das war der Dammbruch. Und irgendwann fiel auch innerhalb der Partei der Satz vom DDR-Bürger als dem »bestinformierten Menschen der Welt«.

Kann man heute sachlich diskutieren, was an dieser Bemerkung sogar richtig war? Während man den meisten Westdeutschen ihre drei öffentlichen Programme zur Ansicht überließ, waren es in weiten Teilen der DDR fünf Sender. Zu den Westprogrammen gesellte sich DDR-1 und DDR-2. Wie man es auch dreht und wendet, es sind zwei mehr, das Informationsangebot war reicher. Von den Radiostationen ganz zu schweigen. Wenn wir im heimatlichen Hennigsdorf, das nördlich von Berlin in einer Mauerbucht lag, auf das Dach unseres Plattenwohnblocks gestiegen sind, dann haben wir jene Sendeanlagen mit bloßem Auge gesehen, die uns mit Westprogrammen belieferten. Die haben wir also »mit ’nem nassen Schnürsenkel empfangen«, wie es damals hieß.

Weil der allabendliche Westempfang natürlich bezogen auf die Lebensqualität ein wesentlicher Vorteil war, verengte sich das »Tal der Ahnungslosen«, d. h. die Landstriche ohne Westempfangsmöglichkeit, im Laufe der Jahre zwangsläufig weiter. Anfang der 80er kam die Partei- und Staatsführung nicht umhin, in der ersten sozialistischen verkabelten Stadt auf deutschem Boden, Eisenhüttenstadt, das Westangebot ins Kabel einzuspeisen. Sonst wären Stahlwerker und Walzer knapp geworden in den deutschen Ostgebieten. Die Tage, als FDJ-Bergsteigertrupps auf Hausdächern westgewandte TV-Antennen einfach absägten (Aktion »Ochsenkopf«) lagen ein Jahrzehnt zurück. Unser Klassenlehrer riskierte nichts, als er offen vor der Klasse zusammenfasste: »Nicht alles, was bei uns kommt, ist gut. Und nicht alles, was im Westen kommt, ist schlecht«.

Die DDR-Bürger hatten in all den Jahrzehnten nicht allein zwei Sender mehr, es waren darüber hinaus Programme, die den Westsendern widersprachen. Prinzipiell widersprachen. Politisch, kulturell, wirtschaftlich, geistig, weltanschaulich widersprachen. Das ist eine hervorragende Situation für den Endempfänger, für den Kunden vor dem Bildschirm. Und wer dieses interessante Gerangel und Tauziehen auf den Frequenzen bewusst erlebt hat, der kann das heutige Angebot, diesen Einheitsbrei, nicht mit Vielseitigkeit verwechseln. (mkr)“.

Aus: junge welt, 2.10.2017

https://www.jungewelt.de/artikel/319309.the-dark-side-of-the-wende.html

3. Oktober 2017

David Swansons 4-minute talk on „Why End War.“ #TedXCville

3. Oktober 2017

Israels Verteidigungsminister gibt Assads Sieg im Syrien-Krieg zu (Nachrichtenportal Walla)

Syriens Präsident Baschar al-Assad gewinnt im Syrien-Krieg. Das erklärte Israels Verteidigungsminister Avigdor Liberman am Dienstag in Tel-Aviv in einem Interview des Nachrichtenportals Walla. Er rief die USA zu einer aktiveren Präsenz auf dem „syrischen Schauplatz“ auf.

Israel bekennt sich bislang zur Nichteinmischung in den Konflikt an seiner Nordgrenze, verspricht aber, einer Verstärkung der Position des Irans und der von ihm kontrollierten auf Assads Seite kämpfenden Formationen in Syrien entgegenzuwirken.

„Seit dem Zweiten Weltkrieg kenne ich keinen anderen derart blutigen und grausamen Krieg. Entgegen allem gewinnt Assad dabei die Oberhand. Ich sehe, wie sich eine internationale Schlange zu ihm bildet, in der westliche Länder und moderate Sunniten stehen. Alle streben plötzlich nach einer Nähe zu Assad“, fuhr Liberman fort.

„Die Israelis, die versuchen, eine Dauerpräsenz des Irans an der Nordgrenze des jüdischen Staates und die Schaffung eines ‚schiitischen Korridors‘ zum Mittelmeer zu verhindern, haben es nicht leicht, tagtäglich die Situation auf dem ‚nördlichen Schauplatz‘ zu meistern, wo die Russen, die Iraner, die Türken und die (proiranische libanesische Schiiten-)Bewegung Hisbollah agieren.“
Israel hoffe darauf, dass die Vereinigten Staaten in Syrien und im Nahen Osten als Ganzes aktiver vorgehen werden“, betonte der israelische Chefdiplomat.

https://de.sputniknews.com/politik/20171003317708739-israel-liberman-assad-syrien-sieg/#comments

 

3. Oktober 2017

„New Energy Vehicles“ – Kann China die globale Ordnung des Big Oil aufbrechen? Von Caleb Maupin

Übersetzung von theblogcat

https://www.theblogcat.de/%C3%BCbersetzungen/china-und-big-oil/

In den Vereinigten Staaten konnten die Plantagenbesitzer im Süden vor dem Bürgerkrieg ihre Macht halten, weil es immer noch die Wirtschaftsordnung mit dem Namen „Cotton is King“ („die Baumwolle ist der König“) gab. In der heutigen internationalen Ordnung hält eine kleine Clique westlicher Monopolisten die Macht, weil „Öl der König ist“. Chinas neue Vorschriften, die das Elektroauto vorantreiben, bilden jedoch für diese globale Aufstellung eine zunehmende Herausforderung.

Der größte Automarkt wird elektrisch

Die westliche Wirtschaftspresse ist geschockt, jetzt wo China seine neuen Vorschriften für die Automobilindustrie angekündigt hat. 2019 muss jeder Autohersteller, der mehr als 30.000 Autos nach China importiert oder in China produziert, sicherstellen, dass 1 von 10 Autos ein Elektroauto ist. Diese Quote wird 2020 auf 12% erhöht und in dem Jahr wird der Staat auch Strafen über Firmen verhängen, die sich nicht daran halten.

https://www.chinadaily.com.cn/bizchina/motoring/2017-09/29/content_32626296.htm

Diese Ankündigungen haben die Welt schockiert, da China der größte Automarkt auf dem Planeten ist und dort 2016 weit über 28 Millionen neue Autos verkauft wurden. Jetzt wird die staatliche Einmischung in die Wirtschaft die Anzahl jener Fahrzeuge, die die Chinesen offiziell „New Energy Vehicles“ (NEV) nennen, stark erhöhen und die Benzinfahrzeuge werden abnehmen. Britische und amerikanische Politiker (Anm.d.Ü.: in Deutschland ist es nicht anders) reden zwar endlos über den „Klimawandel“ und die „fossilen Energien“, aber sie hätten sich niemals träumen lassen, dass es so schnell geht.

Die neuen Regeln treten erst 2018 in Kraft, aber Elektroautos sind in China bereits auf dem Vormarsch. Der Staat hat die Firmen dazu veranlasst, dies zu produzieren und hat heftig in die Forschung und Entwicklung investiert um sie effizienter zu machen. Das ist Teil ihres Fünfjahresplans. Der chinesische Verband der Autohersteller berichtet, dass auf dem chinesischen Festland im Monat August circa 68.000 Elektroautos verkauft wurden. 2017 wurden bereits 320.000 verkauft und die Anzahl soll bis Jahresende mehr als 700.000 erreichen.

Als Ergebnis der bewussten Anstrengungen der Führer der kommunistischen Partei zur Forschung und Entwicklung steigt auch die Effizienz der chinesischen Elektroautos. 2016 brauchten chinesische Elektroautos durchschnittlich alle 164 Kilometer eine Aufladung. 2017 fährt das durchschnittliche New Energy Vehicle in China 252 Kilometer bis zur nächsten Aufladung.

In den westlichen Medien jammert die Wirtschaftspresse, die sich um die Wall Street konzentriert, und die liberalen Umweltschützer jubeln, während im Vorbeigehen gegen China in anderen Fragen gestichelt wird. (Anm.d.Ü.: da fällt mir eine Radiomeldung von letzter Woche ein, in der der europäische Verband der Fahrradhersteller Strafzölle auf chinesische Elektrofahrräder forderte.) Aber die wichtige Frage wird nicht gestellt: Was veranlasst China dazu, so drastische Maßnahmen zu ergreifen, um die Rolle des Erdöls zu reduzieren?

Ein Imperium der Armut und Tyrannei

Wenn man fragt, wer im internationalen Finanzsystem die Macht hat, dann lässt sich diese Frage mit zwei Worten beantworten: die Ölbanker. Die vier Super-Ölfirmen Chevron, BP, Royal Dutch Shell und Exxon-Mobil werden als die größten Machtblöcke in der westlichen Welt angesehen.

JP Morgan Chase, das kombinierte Finanzimperium der Morgans und Rockefellers, kontrolliert Exxon-Mobil, den mächtigsten Ölkonzern in der westlichen Welt. British Petroleum, der Ölgigant, der von Mächten in der Wall Street und der London Stock Exchange regiert wird, ist fest mit dem Finanztitan namens HSBC Bank verbunden.

Das Haus Saud mit seinem barbarischen, wahhabitischen politischen System wurde im 19. Jahrhundert von der britischen Erdöl-Elite ausgewählt und hochgepäppelt. Die saudische Königsfamilie hat seither die Arabische Halbinsel als Vasall regiert. 1945 folgten die amerikanischen Ölmagnaten ihren britischen Gefolgsleuten und haben das Königreich Saudi Arabien umarmt.

Im ganzen Nahen Osten sitzen verschiedene autokratische Monarchien wie in Katar, Kuweit, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und anderswo als Außenposten der westlichen Finanzmacht. Diese Regime kümmern sich nicht um Menschenrechte und foltern, enthaupten, benutzen Terror und peitschen jene aus, die sie vielleicht herausfordern könnten. Diese primitiven Regime der arabischen Welt herrschen über unterentwickelte Gesellschaften mit Tausenden von Gastarbeitern, die als Sklaven des 21. Jahrhunderts leben. Die westlichen Superkonzerne fördern freudig das Erdöl und verkaufen ihnen Waffen. Es ist kein Geheimnis, dass viele dieser Regime Verbindungen zu terroristischen Gruppen in Syrien, Libyen und anderswo haben.

Aber das Imperium der Ölkartelle reicht über den Nahen Osten hinaus. Afrikas Hauptexporteur für Erdöl ist Nigeria, ein Land in dem die durchschnittliche Lebenserwartung 53 Jahre beträgt und die Alphabetisierung unter 60% liegt.BP, Shell, Exxon-Mobil und Chevron fördern im Nigerdelta Erdöl und bereichern sich, während die Menschen in diesem afrikanischen Land immer wiederkehrende Ernährungskrisen erleiden. Nach Angaben des CIA Welt-Faktenbuchs sind mehr als 19% der nigerianischen Kinder unter fünf Jahren untergewichtig.

Gleichzeitig waren die meisten Ziele der Außenpolitik der USA und der NATO unfolgsame Erdöl-produzierende Länder, die willfährig unterentwickelt bleiben, während ihre Ressourcen abgeschöpft werden. Der Irak war ein Haupt-Erdölexporteur, angeführt von einer baathistischen sozialistischen Regierung, bevor er durch die US-Invasion 2003 in Trümmer zerlegt wurde. Libyen, dessen staatlich kontrollierte Erdölressourcen die Grundlage für Entwicklung und die höchste Lebenserwartung auf dem afrikanischen Kontinent bildete, wurde von NATO-Bomben zerrissen.

Vor 2011, als der Bürgerkrieg begann (Anm.d.Ü.: Caleb, es ist kein Bürgerkrieg!) und die NATO-Staaten Anti-Regierungs-Terroristen finanzierten, war Syrien dabei, eine Ölpipeline zu bauen, um seinen Nachbarn, die Islamische Republik Iran mit dem Mittelmeer zu verbinden. Damit wurde es zum Ziel von US-Sanktionen und Drohungen (Anm.d.Ü.: die EU hat mitgemacht und Syrien wurde gleichzeitig aus der Arabischen Liga ausgeschlossen). Syrien ist ein weiterer unabhängiger Erdölexporteur, wo ein staatlich kontrollierter Erdöl-Apparat mit westlichen Konzernen konkurriert.

Ebenso ist Venezuela ein großer Erdölexporteur und Konkurrent westlicher Erdöl-Monopole. Kein Wunder, dass seine sozialistische Regierung, die das Erdöl auf dem globalen Markt verkauft, Ziel von wirtschaftlicher Sabotage und Drohungen einer Militärintervention ist.

Angola, ein großer Erdölexporteur im Süden Afrikas, hatte seit seiner Unabhängigkeit 1975 kaum einen Moment Frieden. Die MPLA-Regierung hatte mit Terrorismus und Gewalt zu tun, oft von Kräften, die von den Vereinigten Staaten unterstützt wurden und das hielt das Land in Armut und machte es von westlichen Erdölförderern abhängig. Erst 2002 wurde endlich ein Friede erreicht und Angola konnte sich mit chinesischer Hilfe langsam entwickeln.

Erdöl hält die Geschichte auf

Die Islamische Republik Iran besitzt eine Wirtschaft, die sich um öffentlich kontrollierte Erdölressourcen dreht, aber das hat sie nicht daran gehindert, bei alternativen Energiequellen voranzugehen. Die iranische Regierung ist im Grunde auch eine der größten Unterstützerinnen der Forschung zur Fusionsenergie. Trotz der Feindschaft zwischen den beiden Ländern haben iranische Wissenschaftler sogar mit amerikanischen Wissenschaftlern beim Ziel der Fusionsenergie zusammengearbeitet.

Warum sollte der Iran die Forschung nach alternativen Energiequellen finanzieren, das seinen größten Exportzweig eliminieren würde? Der Grund ist, dass der Iran versteht, dass die große Abhängigkeit vom Erdöl eine Schwäche ist. Eine Wirtschaft, die sich nur um ein Gut dreht, ist anfällig für Preisverluste. Auch Sanktionen, die den Iran beim Export einschränken, können ihn schädigen. Der Iran hat eine eigene Autoindustrie, Stahlfabriken und andere Produktionen entwickelt. China hat eng mit dem Iran zusammengearbeitet um andere Teile seiner Wirtschaft zu entwickeln und es weniger anfällig für Turbulenzen auf dem Ölmarkt zu machen.

Venezuelas gegenwärtige politische Krise ist zu weiten Teilen ein Resultat des Verfalls des Erdölpreises seit Beginn 2014. Die von der Vereinten Sozialistischen Partei aufgelegten Sozialprogramme, die Hugo Chavez und seinen Nachfolger Nicolas Maduro so beliebt gemacht haben, wurden durch die Öleinkünfte finanziert. Der Verfall der Ölpreise war der Hauptgrund für die gegenwärtigen wirtschaftlichen Leiden und die daraus resultierenden politischen Unruhen.

Obwohl China ein Ölimporteur und nicht auf dem globalen Markt verkauft, ist es der globalen Erdölordnung ausgeliefert. Chinas riesiger Produktionsapparat ist von Ölimporten abhängig. China produziert die Hälfte des weltweiten Stahls, neben einem großen Prozentsatz des weltweiten Kupfers, Aluminium und anderen Rohstoffen. China verkauft auf der ganzen Welt Autos. China besitzt auch den größten Telekommunikationshersteller des Planeten, Huawei.

Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Erde könnte jedoch zu einem abrupten Stillstand kommen, sollte irgendwann der Erdöl-Versorgung abgeschnitten werden. 57% des nötigen Erdöls, das China für seine boomende Industrie benötigt, wird von außerhalb importiert.

Der Grund warum das Südchinesische Meer ein Raum für militärische Spannungen zwischen China und den USA ist: Die überwältigende Mehrzahl der chinesischen Erdölimporte erreicht das Land über die Häfen in Shanghai, Guangzhou und Hong Kong. Das Südchinesische Meer abzusichern ist lebenswichtig für China, und die Präsenz des US-Militärs stellt eine gefährliche Blockade-Gefahr dar.

Für Länder die nach Unabhängigkeit und Entwicklung streben, seine sie Erdöl-Importeure oder -Exporteure, ist die Tatsache, dass die Weltwirtschaft zum Großteil auf Erdöl basiert, ein großes Problem.

Es ist im Interesse Chinas und auch vieler anderer Länder, dass sich die Menschheit über die gegenwärtige Phase einer auf Erdöl basierten Weltwirtschaft hinwegsetzt. Das kann nur mit technologischen Durchbrüchen erreicht werden, indem man zu höheren Formen der Energie gelangt.

Oil is King“ – aber wie lange noch?

In den Südstaaten der USA vor dem Bürgerkrieg von 1861 haben jene, die die Wirtschaft verstanden, oft gesagt. „Die Baumwolle ist der König“. Die Ökonomien von Louisiana, Mississippi, Georgia und Alabama basierten vollständig auf der Produktion von Baumwolle, die nach Britannien und andere Länder verkauft wurde, wo sich die Textilindustrie entwickelte.

Auch wenn die Weltgemeinschaft erkannte, dass die Sklaverei eine widerliche, völkermordende Verletzung der Menschenrechte war und der Aufstieg der industriellen Produktion die Sklaverei ineffizient machte, wollten die Sklaventreiber nicht freiwillig aufgeben. Die gesamte Grundlage ihrer Macht hing von der Plantagenwirtschaft rund um „König Baumwolle“ ab.

Jedoch haben sich jetzt die Räder der Geschichte gedreht. Die Besitzer der Sklavenplantagen wurden besiegt. Die Praxis, menschliche Wesen zu besitzen, wurde in den Vereinigten Staaten vollständig eliminiert, da sich eine höhere Form der Produktion gewaltsam durchsetzte, die von Marxisten als die „Zweite Amerikanische Revolution“ bezeichnet wird.

Heute gibt es auf der Welt eine ähnliche Auseinandersetzung. Die Technologie schreitet voran. Die Macht um die kleine Clique westlicher Finanzoligarchen hängt davon ab dass Erdöl zentralisiert bleibt. Der Vorrang des Erdöls macht unabhängige Länder von einem internationalen Markt abhängig, der zum größten Teil von einer kleinen Clique westlicher Banker dominiert wird.

Während China und andere Länder mit staatlich kontrollierten und zentral geplanten Ökonomien aufsteigen und sich auf der Weltbühne entwickeln, kämpft die Erdöl-Ordnung um sein Überleben. Chinas riesige Investitionen in neue Technologien wie Künstliche Intelligenz, zusammen mit einem staatlich Antrieb weg von einer auf Erdöl basierenden Produktion, stellt für die alteingesessenen globalen Mächte eine ernste Herausforderung dar.

3. Oktober 2017

„Frontstadt Donezk – Die unerwünschte Republik“

Mit Nuoviso, der Produktionsfirma der Doku „Frontstadt Donezk – Die unerwünschte Republik“, habe ich zwar massive Probleme wegen Personen, die dort auftreten oder aufgetreten sind dennoch an dieser Stelle ein sehr, sehr wichtiger Film:
3. Oktober 2017

Chinas Botschafter in Syrien: Wir unterstützen Syrien im Krieg gegen den Terrorismus

Chinas Botschafter in Syrien, Qi Qianjin bekräftigte jetzt die Unterstützung seines Landes für Syrien in dessen Krieg gegen den Terrorismus.
Seiner Aussage nach unterstützt China die Souveränität, die Unabhängigkeit und die territorialer Integrität Syriens und lehnt jeden Versuch das Land zu teilen ab.

Der Botschafter machte seine Äusserungen zum 68. Jahrestag des Nationalfeiertags von China und zum 61. Jahrestag der Gründung der diplomatischen Beziehungen zwischen Syrien und China. Er sagte, dass nur das syrische Volk das Recht habe, die Zukunft des Landes selbst zu bestimmen, kein anderes Land habe dieses Recht.

Die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern setzten sich in den Jahren der Krise in Syrien fort. Diese Beziehungen haben eine bemerkenswerte Entwicklung erlebt, insbesonders in den vergangenen Monaten.

Der chinesische Diplomat äußerte sich sehr dankbar über die kluge Politik der syrische Regierung in Richtung Osten, und bekräftigte, dass die Regierung seines Landes weiterhin mit Syrien zusammenarbeiten wird, um gegenseitige Bindungen in den politischen, wirtschaftlichen, pädagogischen und strategischen Bereichen zu entwickeln.

Zu den Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern sagte der chinesische Botschafter, dass Syrien ein wichtiger Handelspartner seines Landes sei, da es die meisten seiner Waren aus China importiere.

Er wies auf die Kontinuität des Handelsaustausches zwischen den beiden Ländern während der Jahre der Krise hin, da der Wert des Handelsvolumens zwischen den beiden Ländern mehr als eine Milliarde USD übersteigt.

Der Botschafter wies darauf hin, dass das chinesische Volk dem syrischen Volk in ihrem Dilemma zur Seite steht. In den vergangenen Jahren hat China umfangreiche humanitäre Hilfe geleistet.

Er schloss mit der Feststellung, dass im laufenden Jahr eine neue Vereinbarung über die Bereitstellung neuer humanitärer und wirtschaftlicher Unterstützung für das syrische Volk erreicht wurde.

H. Zain / Mazen

3. Oktober 2017

George Soros helped in the confiscation of jewish property during World War II

‘Interview of George Soros with Steve Kroft,’ ‘60 Minutes,’ December 20, 1998. (below in part):

KROFT: My understanding is that you went out with this protector of yours who swore that you were his adopted godson.

Mr. SOROS: Yes. Yes.

KROFT: Went out, in fact, and helped in the confiscation of property from the Jews.

Mr. SOROS: Yes. That’s right. Yes.

KROFT: I mean, that’s–that sounds like an experience that would send lots of people to the psychiatric couch for many, many years. Was it difficult?

Mr. SOROS: Not–not at all. Not at all. Maybe as a child you don’t–you don’t see the connection. But it was–it created no–no problem at all.

KROFT: No feeling of guilt?

Mr. SOROS: No.

KROFT: For example that, ‘I’m Jewish and here I am, watching these people go. I could just as easily be there. I should be there.’ None of that?

Mr. SOROS: Well, of course I c–I could be on the other side or I could be the one from whom the thing is being taken away. But there was no sense that I shouldn’t be there, because that was–well, actually, in a funny way, it’s just like in markets–that if I weren’t there–of course, I wasn’t doing it, but somebody else would–would–would be taking it away anyhow”

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