Venezuela – Der zerbrechliche Dialog, das Manöver am “Hundekopf” und der Cyberkrieg (Nachdenkseiten)

Der mit dem parlamentarischen Putsch vom August 2016 an die Macht gehievte brasilianische de-facto-Präsident Michel Temer weilte in New York. Am 19. September hielt Temer die Eröffnungsrede zur Vollversammlung der Vereinten Nationen (UN), die nach der 1947 eingeweihten Tradition immer von brasilianischen Staatschefs eröffnet wird, egal ob sie gewählt wurden oder nicht. Das Protokoll kennt leider keine demokratische Klausel, wie sie zum Beispiel seit Monaten Luis Almagro, Vorsitzender der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS oder OEA im Spanischen), gegen die Regierung Nicolás Maduro anzuwenden versucht. Von Frederico Füllgraf.

Auf Temer folgte die friedensbedrohliche Rede von US-Präsident Donald Trump, der bereits am Vorabend, dem 18. September, außer Temer auch die Präsidenten Kolumbiens – Juan Manuel Santos – und Perus – Pedro Pablo Kuczynski – zu einem Dinner in eine seiner New Yorker Residenzen eingeladen hatte. Gaumengenüsse in allen Ehren, für Trump war das Abendessen der seit Wochen geplante Anlass, um mit den linientreuen latino chiefs über zwei dringende Termine zu reden und ihnen respektierliche Stellvertreter-Titel zu übereignen.

Trumps Outsourcing „abschreckender Maßnahmen“ gegen Venezuela

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