von Rainer Rupp 23.09.2017
Was ist los in Myanmars Krisenprovinz Rakhine? Es wäre nicht das erste Mal, dass ausländische Mächte ethnische Spannungen zwischen militant-nationalistischen Buddhisten und der islamischen Rohingya-Minderheit für eigene, geostrategische Ziele missbrauchten.
Es ist erklärte US-Strategie, Chinas Aufstieg und Einfluss in Asien einzudämmen. Eine Umsetzung gigantischer geplanter Wirtschaftsprojekte der Volksrepublik gemeinsam mit Myanmar wäre für beide Länder sehr vorteilhaft. Das aber läuft den US-Plänen entgegen. Seit knapp einem Jahr machen islamistische Terroristen mit Unterstützung aus dem Ausland Myanmars Schlüsselprovinz unsicher. Das untergräbt eine Verwirklichung dieser Wirtschaftspläne. Ein Schuft, wer Böses dabei denkt.
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