Russische Truppen durch neuen Angriff in Syrien gefährdet – Moskau ermahnt das US-Kommando

Nach der angeblich durch die USA inspirierten Offensive der al-Nusra-Front in Idlib ist die syrische Regierungsarmee nun auch am Euphrat massiv angegriffen worden. Nach russischen Angaben sind die Angriffe von einem durch US-loyale Rebellen sowie durch US-Militär kontrollierten Gebiet aus erfolgt und gefährden auch russische Soldaten.

„Heftiges Feuer aus Mörsern und Raketenwerfern wurde zweimal auf die syrischen Truppen eröffnet – aus den Gebieten am östlichen Euphrat-Ufer, in denen sich Kämpfer der DMG („Demokratische Kräfte Syriens“ – Anm. d. Red.) und des US-Militärs aufhalten“, berichtete der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow am Donnerstag.

Er betonte, dass in der beschossenen Gegend sich auch russische Spezialkräfte befänden, die die syrischen Soldaten im Kampf gegen den Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) unterstützen würden.

Deshalb habe sich die russische Seite umgehend mit dem zuständigen Kommando der US-Streitkräfte in Verbindung gesetzt und Abwehrmaßnahmen in Aussicht gestellt.

„Einem Vertreter des US-Kommandos in Al-Udeid, Katar, wurde über einen speziellen Kommunikationskanal in harter Form mitgeteilt, dass weitere Angriffe aus dem Gebiet der DMG sofort unterbunden werden. Feuerstellungen werden mit allen verfügbaren Mitteln niedergehalten werden.“

Am Dienstag hatte die Terrormiliz al-Nusra-Front eine Offensive auf die syrischen Regierungstruppen in der Provinz Idlib begonnen und hatte in wenigen Stunden zwölf bis 20 Kilometer tief in das von der syrischen Armee kontrollierte Gebiet vordringen können. Dabei hatten die Terrorkämpfer eine Einheit der russischen Militärpolizei eingekreist. Die Blockade konnte erst Stunden später durchbrochen werden (VIDEO>>). Dabei wurden russische Soldaten verletzt.

„Vorliegenden Angaben zufolge wurde die Offensive von US-Geheimdiensten initiiert, um den erfolgreichen Vorstoß der syrischen Regierungstruppen östlich von Deir ez-Zor zu stoppen“, hatte der russische Generalstab am Mittwoch berichtet.

( Quelle Sputniknews)

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