US-Sanktionen: Reaktionen in Russland

Gestern hat nun auch der US-Senat das Sanktionsgesetz verabschiedet. Nur zwei Senatoren stimmten dagegen: der Republikaner Rand Paul und der Demokrat Bernie Sanders.  Der „linke“ Bernie Sanders, stimmte nur aus einem Grund beide Male gegen das Sanktionsgesetz im Senat, weil er befürchte, die Sanktionen könnten den Atomdeal mit Iran gefährden. Ansonsten aber mache er sich, wie er bei der ersten Abstimmung ausführlicher erklärte, „große Sorgen“ wegen der Unterstützung Irans für das „brutale Assad Regime in Syrien.“ Sanktionen gegen Russland aber hätten seine „volle Unterstützung“. Es sei „nicht hinzunehmen, dass Russland sich in unsere Wahlen einmischt, hier in den USA und überall auf der Welt. Es muss Konsequenzen geben für derartige Aktionen.“

Über die unterschiedlichen Reaktionen in Russland auf das Sanktionsgesetz berichtet Ulrich Heyden aus Moskau – siehe Artikel im Anhang.

Hier nur einige Beispiele:

Das neue Sanktions-Gesetze sei „die bewusste Wahl der Feinde Russlands in den USA“, die „völlig außer Rand und Band geraten sind und kein Halten in ihrer Wut kennen.“ Sergej Rjabkow stellvertretender Leiter des russischen Außenministeriums.

„Ich hoffe, dass die Europäer jetzt begreifen, dass die Amerikaner sie in diesem Spiel nur als eine Figur ansehen.“ Sergej Schelesnjak, Mitglied des Duma-Ausschusses für internationale Angelegenheiten.

Er habe sich nicht vorstellen können, dass „amerikanische Politiker in den Bann einer solchen Massenpsychose geraten“ können. Wahrscheinlich würden viele derjenigen, welche unter den Einfluss dieser Psychose geraten sind, verstehen, „das das alles nicht normal ist und irgendwann aufhören muss.“ In den USA seien „einige auf einen sehr hohen Zaun geklettert“. Von dem sei es „schwer wieder herunterzukommen“, erklärte Außenminister Sergei Lawrow.

„Trump werde das erste Opfer des Sanktions-Gesetzes sein. Wenn er es unterschreibe, verrate er seine politischen Ziele. Wenn er es nicht unterschreibe, drohe ihm ein Impeachment.“ Wladimir Wasiljew, leitender Mitarbeiter des USA-Kanada-Instituts.“

weiterlesen: http://bit.ly/2eT6IJa

 

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