Obamas „Minen mit verzögerter Wirkung“ – Russophobie und multipolare Welt

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Lawrow über Obamas „Minen mit verzögerter Wirkung“
24.07.2017

Die Administration des Ex-US-Präsidenten Barack Obama hat die letzten Monate an der Macht damit verbracht, „Abscheulichkeiten anzustellen“, sagte am Montag der russische Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview mit dem kurdischen TV-Sender Rudav.

Lawrow zufolge haben Moskau und Washington eine Unmenge an Problemen von der Obama-Administration geerbt: „Minen mit verzögerter Wirkung“ und „subversive Entscheidungen“, die umgehend nach Veröffentlichung der US-Präsidentschaftswahlergebnisse getroffen worden seien.

„Die abtretende Administration, die durch die Wahlergebnisse absolut aus dem Sattel gehoben wurde, beschloss, während der ihr noch im Weißen Haus verbliebenen Zeit Abscheulichkeiten anzustellen, vor allem unter der Berücksichtigung ihres großen Wunsches, die russisch-amerikanischen Beziehungen zu untergraben“, so Lawrow.

Russland wurde mehrmals der Einmischung in die US-Präsidentschaftswahlen beschuldigt. US-Medien und Beamten behaupteten, russische Hacker hätten die E-Mail-Server der US-Demokraten angegriffen, die erlangten Daten später im Netz veröffentlicht und zudem versucht, in das elektronische System der Stimmenauszählung einzudringen. Beweise wurden jedoch keine vorgelegt.

Moskau hat die Vorwürfe mehrmals als falsch und grundlos zurückgewiesen. Russlands Präsident Wladimir Putin schloss nicht aus, dass die geheimnisvollen Hacker in den USA stationiert seien.

https://de.sputniknews.com/politik/20170724316731188-russophobie-usa-massenpsychose/

Lawrow bezeichnet aktuelle Stimmungen unter US-Politikern als „Massenpsychose“
24.07.2017

In Bezug auf die Diskussion über den angeblichen Einfluss Russlands auf den US-Wahlkampf im Vorjahr hat der russische Außenminister Sergej Lawrow sein Erstaunen darüber geäußert, dass die US-Politiker einer „Massenpsychose“ ausgesetzt sind.

„Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass die US-amerikanischen Politiker einer solchen Massenpsychose ausgesetzt sind. Ich habe mit vielen von ihnen gesprochen, als ich noch in New York tätig war. Ich wundere mich sehr über das Geschehen“, sagte Lawrow am Montag in einem Interview mit dem kurdischen TV-Sender Rudaw.

Zugleich schloss Lawrow nicht aus, dass viele von denen, die dieser für die US-Politik anormalen Bewegung gefolgt seien, begreifen, dass all dem irgendwie ein Ende gesetzt werden müsse.

„Bedauerlicherweise treiben sie sich selbst auf einen sehr hohen Zaun, von wo aus dann schwer abzuspringen ist“, sagte Lawrow.

Moskau verstehe allerdings, wie schwer es aktuell für „normale“ Menschen in den USA sei.

„Wir verstehen, wie schwer es zurzeit für jene in Washington ist, die versuchen, einen gesunden Menschenverstand bei einer solch massenhaften, paranoiden Russophobie an den Tag zu legen, nachdem es ja seit mehreren Monaten keinerlei Ermittlungen und keinen einzigen Fakt gibt, der eine angebliche Einmischung Russlands in die US-Angelegenheiten bestätigen könnte. Normale Leute haben es dort nicht leicht.“

Moskau hofft laut Lawrow jedoch darauf, dass die US-amerikanische Öffentlichkeit dem Präsidenten Donald Trump bei seinem Dialog mit Russland über die Cybersicherheit nicht im Wege stehen werde.

US-Geheimdienste hatten am 6. Januar einen Bericht veröffentlicht, in dem Russland für die Hackerangriffe auf US-Ziele während des Präsidentschaftswahlkampfes in den USA verantwortlich gemacht wird. Moskau wird vorgeworfen, sich in den politischen Prozess in den USA eingemischt zu haben, um die demokratische Kandidatin Hillary Clinton in Misskredit zu bringen. Die USA haben Moskau bereits mehrmals der Einmischung in den Wahlkampf beschuldigt. Moskau weist indes sämtliche Anschuldigungen zurück.

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Putin: Russophobie geht auf Etablierung multipolarer Welt zurück
01.06.2017

Der russische Präsident Wladimir Putin hat bei der Pressekonferenz mit den Chefs internationaler und russischer Medien die Ursachen der Russophobie mit der Etablierung der multipolaren Welt in Zusammenhang gebracht.

„Aus einigen Ländern sprudelt die Russophobie geradezu heraus. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich eine multipolare Welt etabliert und die Monopolisten das nicht gutheißen wollen“, sagte der russische Staatschef bei einer Pressekonferenz am Rande des St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums zu den anti-russischen Einstellungen, die sich in den westlichen Medien und in den Äußerungen westlicher Politiker immer wieder häufen.

Allerdings hoffe er darauf, dass die russophoben Einstellungen nicht lange andauern würden, sagte Putin, wenigstens deshalb, weil eine Einsicht eintreten müsse, dass solche Vorgehensweisen kontraproduktiv seien und allen schadeten.

„Selbstverständlich fügt das auch uns einen bestimmten Schaden zu. Das schadet aber auch denen, die eine solche Politik anregen“, betonte er. „Meiner Ansicht nach kommt diese Einsicht schon. Wir sehen ganz offensichtlich bestimmte Änderungen der Situation zum Guten. Ich hoffe, dieser Trend wird auch weiter bestehen bleiben“, äußerte Putin.

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