G20 – Die gewollte Eskalation? – „Als Hamburg brannte“

Kommentar von der Videoseite MrMarxismo:

„Als Hamburg brannte“ – Vermummte Autoanzünder & Plünderer von Supermärkten usw. sind für mich entweder reaktionäre Vollidioten (mit „linkem“ Mäntelchen), bezahlte Provokateure von Geheimdiensten oder clevere Neonazis (in Genua 2001 gerichtlich nachgewiesen) aber keine wirklichen Linken!
Mein Tipp:
Gipfelstürmer – Die blutigen Tage von Genua – Provokateure & staatliche Gewalt auf dem G8-Gipfel in Genua (2001) https://www.youtube.com/watch?v=hqlI-…
PS:
Die Junge Welt schreibt: „Unter den mehreren tausend Menschen, die sich im Viertel auf den Straßen aufhielten, waren linke Aktivisten kaum zu sehen. Statt dessen allerdings Personen, die von Anwohnern als Fußballhooligans beschrieben wurden.
In der Sternstraße wurde der Hitlergruß gezeigt, in der Bartelstraße wurde ein Geschäft mit Antifa-T-Shirts im Schaufenster offenbar gezielt attackiert. Nach ‚Linken‘ klingt das nicht.“
(André Scheer u.a.: Provozierte Eskalation. Junge Welt vom 10.7.2017)

„07.36 Uhr Ebchaussee 43: 200 vermummte Störer setzen Kfz. in Brand, dazu wird Pyrotechnik gezündet.“
(…)
07.45 Straßen rund um das Altonaer Rathaus: Störer haben mehrere PKW in Brand gesetzt (spätere Tataufnahme: 17 PKW)
Quelle:
„G20-Gewalt – Die geheimen Polizei-Protokolle“, BILD (14.7.2017) S.2

STELLUNGNAHME ZU DEN EREIGNISSEN VOM WOCHENENDE +++
Wir, einige Geschäfts- und Gewerbetreibende des Hamburger Schanzenviertels, sehen uns genötigt, in Anbetracht der Berichterstattung und des öffentlichen Diskurses, unsere Sicht der Ereignisse zu den Ausschreitungen im Zuge des G20-Gipfels zu schildern.

In der Nacht vom 7. auf den 8. Juli 2017 tobte eine Menge für Stunden auf der Straße, plünderte einige Läden, bei vielen anderen gingen die Scheiben zu Bruch, es wurden brennende Barrikaden errichtet und mit der Polizei gerungen.

Uns fällt es in Anbetracht der Wahllosigkeit der Zerstörung schwer, darin die Artikulation einer politischen Überzeugung zu erkennen, noch viel weniger die Idee einer neuen, besseren Welt.

Wir beobachteten das Geschehen leicht verängstigt und skeptisch vor Ort und aus unseren Fenstern in den Straßen unseres Viertels.

Aber die Komplexität der Dynamik, die sich in dieser Nacht hier Bahn gebrochen hat, sehen wir weder in den Medien noch bei der Polizei oder im öffentlichen Diskurs angemessen reflektiert.

Ja, wir haben direkt gesehen, wie Scheiben zerbarsten, Parkautomaten herausgerissen, Bankautomaten zerschlagen, Straßenschilder abgebrochen und das Pflaster aufgerissen wurde.
Wir haben aber auch gesehen, wie viele Tage in Folge völlig unverhältnismäßig bei jeder Kleinigkeit der Wasserwerfer zum Einsatz kam.

Wie Menschen von uniformierten und behelmten Beamten ohne Grund geschubst oder auch vom Fahrrad geschlagen wurden.
Tagelang.

Dies darf bei der Berücksichtigung der Ereignisse nicht unter den Teppich gekehrt werden.

Zum Höhepunkt dieser Auseinandersetzung soll in der Nacht von Freitag und Samstag nun ein „Schwarzer Block“ in unserem Stadtteil gewütet haben.

Dies können wir aus eigener Beobachtung nicht bestätigen, die außerhalb der direkten Konfrontation mit der Polizei nun von der Presse beklagten Schäden sind nur zu einem kleinen Teil auf diese Menschen zurückzuführen.

Der weit größere Teil waren erlebnishungrige Jugendliche sowie Voyeure und Partyvolk, denen wir eher auf dem Schlagermove, beim Fußballspiel oder Bushido-Konzert über den Weg laufen würden als auf einer linksradikalen Demo.

Es waren betrunkene junge Männer, die wir auf dem Baugerüst sahen, die mit Flaschen warfen – hierbei von einem geplanten „Hinterhalt“ und Bedrohung für Leib und Leben der Beamten zu sprechen, ist für uns nicht nachvollziehbar.

Überwiegend diese Leute waren es auch, die – nachdem die Scheiben eingeschlagen waren – in die Geschäfte einstiegen und beladen mit Diebesgut das Weite suchten.

Die besoffen in einem Akt sportlicher Selbstüberschätzung mit nacktem Oberkörper aus 50 Metern Entfernung Flaschen auf Wasserwerfer warfen, die zwischen anderen Menschen herniedergingen, während Herumstehende mit Bier in der Hand sie anfeuerten und Handyvideos machten.
Mein Tipp:
Wem nützt die Gewalt beim Gipfel in Hamburg? Agents Provocateurs ausgeschlossen? (Nachdenkseiten)
https://www.youtube.com/watch?v=lyb-z…

Gipfelstürmer – Die blutigen Tage von Genua – Provokateure & staatliche Gewalt auf dem G8-Gipfel in Genua (2001) https://www.youtube.com/watch?v=hqlI-…

Kompletter Text: http://www.nachdenkseiten.de/?p=39153
http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg…
Mehr Infos:
http://www.attac.de/kampagnen/g20-in-…

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