Nach G20 Treffen: Ist von der deutschen Friedensbewegung wirklich kein Beitrag zum Frieden mehr zu erwarten?

Ein ziemlich deprimierender und ernsthaft zu hinterfragender Kommentar einer Freundin aus NRW:

Große Teile der Linken und der Friedensbewegten haben die Hetzpropaganda gegen Putin und Xi Jinping wie von der transatlantischen Meinungsmache gewünscht in ihre Köpfe eingesogen und haben nicht genügend Kenntnisse festzustellen, dass Putin und Russland die Angegriffenen sind, die als Nächste zum Nachteil des Landes gekippt und beseitigt werden sollen. Auch dass der Ukraine-Krieg und der Syrienkrieg nur die Vorstufen und die Türöffner für das Losbrechen des Krieges gegen Russland sind, ist nicht realisiert worden.

Auch die Friedensbewegten können keine einfachen Fragen mehr stellen:
Schon wieder ein Krieg? Und welche Begründungen und welche Hintergründe? Schon wieder dieselbe Masche mit dem zu bekämpfenden Diktator?

Ihre Köpfe sind belegt mit zuviel “Antifaschismus”, “Antikapitalismus” “Antiimperialismus”, “Demokratisierung,” Frühling hier und Frühling da als leere Schlagwörter. Diese vernebeln die Sicht auf die Realität der Kriege einer Weltmacht zur Amerikanisierung der ganzen Welt, sprich zu ihrer schrittweisen Zerstörung.

Von der Friedensbewegung ist kein Beitrag zum Frieden mehr zu erwarten.

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