Die Sputnik- und RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan zur Mainstream Berichterstattung im Westen

Die heutige Presse, die sogenannte vierte Macht in vielen Ländern, könne die öffentliche Meinung manipulieren und sogar die Werte einer Gesellschaft ändern. „Die vierte Macht wurde von niemandem gewählt. Niemand hat ihr Befugnisse gegeben, die Schicksale von Menschen oder sogar von Völkern zu besiegeln. Trotzdem tut sie das und deren Effekt ist manchmal bedeutsamer, als von einer Armee der Welt“, so Simonjan.

„Kein Krieg in den letzten Jahren hat ohne mächtige Artillerieunterstützung durch die Weltpresse begonnen. Es hat keine Schlacht ohne eine vorläufige präzise Bombardierung durch TV-Sender, Radios, Zeitungen und Online-Ressource gegeben.“

„Die Fake-News sind zu einer Falle geworden, in die Millionen Menschen geraten, die sich daran gewöhnt haben, den größten Mediennamen zu vertrauen, denen aber man schon seit langem nicht mehr vertrauen kann. Aufrichtige Lügen, die zuvor typisch für Boulevardzeitungen gewesen sind, werden derzeit von renommierten Medien verbreitet und neugewählten Staatschefs in den Mund gelegt. Das ist bequem für alle: sowohl für die Presse, die das tut, als auch für die Spitzenpolitiker“, sagte sie.

Siehe Artikel: https://de.sputniknews.com/politik/20170704316448131-simonjan-china-russland-opfer-informationsttacken/

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