Archive for Juni 29th, 2017

29. Juni 2017

Verletzter Junge in Aleppo: Moskau fordert von CNN Erklärung zu „Massenbetrug“ (sputniknews)

https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20170629316380384-junge-von-aleppo-russland-fordert-von-cnn-erklaerung-zu-massenbetrug/  29.06.2017

 

Ein Jahr nach der herzzerreißenden Geschichte über einen verletzten Jungen in Aleppo wirft das russische Außenministerium CNN „schweren Betrug“ und „Manipulation des Massenbewusstseins“ vor und fordert von dem US-Fernsehsender eine Richtigstellung.

Im August hatte ein Video mit dem kleinen Omran Daqneesh, der nach einem Luftangriff auf die umkämpfte nordsyrische Stadt Aleppo blutbeschmiert aus den Trümmern gerettet wurde, weltweit für Entsetzen gesorgt.

Westliche Medien machten Russland für den Luftschlag verantwortlich. Das russische Militär bestritt Angriffe in dieser Gegend. Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, erklärte, warum die Schäden an dem Gebäude, das auf dem Video mit dem kleinen Omran zu sehen ist, unmöglich von einer Fliegerbombe hätten stammen können, sondern eher von einer Mine oder Gasbombe, wie sie von den Terroristen wiederholt verwendet werden.

Dennoch zeigte CNN-Moderatorin Christiane Amanpour während eines Interviews mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow Ende 2016 ein Foto des fünfjährigen Omran, der, mit Blut und Staub bedeckt, regungslos in einem Rettungswagen sitzt und mit leblosem Blick ins Leere starrt. „Das ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, sagte die Journalistin damals.

„Wir haben gestern Nachmittag an das CNN-Büro ein offizielles Schreiben geschickt – mit der Mahnung wegen der Manipulation des gesellschaftlichen Bewusstseins durch die CNN-Moderatorin Frau Amanpour während des Interviews mit Sergej Lawrow im Vorfeld der amerikanischen Wahlen“, teilte die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Donnerstag mit.

„Wir gehen davon aus, dass der Sender oder die Kolumnistin auf irgendeine Weise reagieren und dem Publikum Erklärungen abgeben müssen“, so Sacharowa. Sie rief CNN und Moderatorin Amanpour persönlich zu einem direkten Kontakt auf, „um den schweren Betrug von Ende 2016 wiedergutzumachen“.

„Angesichts der CNN-Zuschauerzahl war das eine globale Massenmanipulation“, sagte die Sprecherin ferner.

Zuvor hatte auch Muhammad Daqneesh, der Vater des Jungen von Aleppo, beklagt, dass das Leid seines Sohnes, dessen Foto um die Welt ging, missbraucht worden sei, um die Regierung in Damaskus schlechtzureden. So sei sein Sohn entgegen den Berichten nur leicht verletzt worden, die Rebellen aber hätten maßlos übertrieben. Er selbst stehe zur Regierung von Baschar al-Assad; doch sein Sohn sei gegen das syrische Regime instrumentalisiert worden.

 

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29. Juni 2017

CNN-„Russland-Story ist nichts als heiße Luft“ /ARD„Faktenschlacht“ gegen Hersh

CNN-Politik-Kommentator Van Jones in Undercover-Video:
„Russland-Story ist nichts als heiße Luft“

Die Undercover-Filmaktivisten von Project Veritas haben am Mittwochabend ein neues Video veröffentlicht. Darin gesteht CNN-Politikkommentator Van Jones offen ein, „das ganze Russland-Ding“ bestehe nur aus „heißer Luft“. CNN bemüht sich um Schadensbegrenzung.
Hier weiter und zum Video: https://deutsch.rt.com/nordamerika/53213-cnn-politik-kommentator-van-jones-russland-berichterstattung-heisse-luft/

 

„Faktenschlacht“ gegen Hersh – spielen wir doch mal Gericht
Von Jens Berger /NachDenkSeiten

Seymour Hershs großer Artikel zum vermeintlichen Giftgasangriff in Syrien hat nicht nur bei Lesern der NachDenkSeiten großes Interesse hervorgerufen. Auch die umstrittenen „Faktenfinder“ der Tagesschau haben sich des Themas angenommen und riefen auch gleich die „Faktenschlacht um Chan Scheichun“ aus – eine selten dumme Formulierung, da weder Hersh noch seine Kritiker über Fakten verfügen. Es geht vielmehr um Inidzien, deren Bewertung und vor allem um subjektive Einschätzungen. Wenig überraschend ist auch, dass die Tagesschau unter dem Deckmantel der Objektivität wieder einmal sehr subjektiv die Position der westlichen Regierungen übernimmt. Wie wenig dies mit vorbildlichem Journalismus zu tun hat, zeigt ein Gedankenspiel: Tun wir doch mal so, als handele es sich hier um ein Gerichtsverfahren. Sie werden staunen. Im Anhang finden Sie auch noch einige interessante Leserzuschriften zum Thema.
Hier weiter: http://www.nachdenkseiten.de/?p=38967#more-38967

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