Trump-Russland / CNN Russland-Trump

https://de.sputniknews.com/zeitungen/20170627316346056-trumps-berater-im-zank-treffen-mit-putin/27.06.2017

Trumps Berater im Zank über Format von Treffen mit Putin

Die Pläne des US-Präsidenten Donald Trump für ein vollwertiges Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin am Rande des G20-Gipfels in Hamburg stoßen auf Ablehnung in seiner Administration, schreibt die Zeitung „Wedomosti“ am Dienstag.

(…)  Die Beziehungen zu Moskau seien wohl der einzige außenpolitische Bereich, in dem die Republikaner Trump offen Steine in den Weg legen, so Pomeranz weiter. Denn der Handel mit Russland sei wegen seines geringen Umfangs kein Hindernis für ihre Kritik – anders als die Beziehungen der USA zu China, wo es um Milliarden Dollar gehe. Moskaus Vorgehen auf der Krim und in der Ostukraine werden die beiden größten US-Parteien ohnehin nie akzeptieren. Deshalb sollte man sich vom Treffen Putins und Trumps nicht besonders viel erwarten, zeigte sich der Politologe überzeugt: Putin werde von Trump nicht das bekommen, was er wolle, und Trump sei nicht in der Lage, im Alleingang die Beziehungen zu Russland zu verbessern. Er habe kein Team auf seiner Seite, das seine Außenpolitik ausüben könnte, und die Instrumente zur Verbesserung der bilateralen Kontakte liegen außerhalb der aktuellen Beziehungen. (…)

https://de.sputniknews.com/politik/20170627316345482-cnn-pleite-wegen-russland-berichterstattung/27.06.2017

Wegen Hetze statt Berichterstattung: „CNN droht die Pleite“

Präsidenten kommen und gehen, CNN aber bleibt – offenbar glauben selbst einflussreiche Politiker in den USA fest daran und ziehen es vor, sich mit dem mächtigen TV-Sender gutzustellen. Doch die Kräfteverhältnisse verschieben sich, schreibt die Onlinezeitung „Wsgljad“.

„Ihr seid Fake-News“, wetterte Trump einst gegen CNN. Seine Administration legte nochmal nach und schickte keine Sprecher mehr beim TV-Kanal auf Sendung. Es sich mit dem Sender derart zu verscherzen, habe nicht gerade wie ein wohlüberlegter Schritt ausgesehen, schreibt das Portal. Doch jetzt wende sich das Blatt offenbar.

Medien berichteten: CNN habe die Standards für Russland-Beiträge verschärft. Der Grund dafür liegt laut dem Portal klar auf der Hand. Neulich erst sei CNN in ein publizistisches Fettnäpfchen getreten. Der Sender habe nämlich in einem Beitrag behauptet, der US-Senat würde gegen einen ehemaligen Mitarbeiter der Trump-Administration ermitteln, wegen angeblicher Beziehungen zu einem russischen Investor. Die Beiden sollen auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos über die Abschaffung der Anti-Russland-Sanktionen gesprochen haben – „nur vier Tage vor der Amtseinführung Trumps“, hieß es im CNN-Bericht.

Dieser basierte, wie das Portal schreibt, auf einer einzigen anonymen Quelle im Geheimdienstausschuss des US-Senats – jenem Gremium also, das gerade zu der angeblichen „russischen Spur“ in Trumps Wahlkampf ermittelt. Indes habe der Bericht einige Irrtümer enthalten, die durch einen Gegencheck hätten vermieden werden können.

Zwar habe CNN den Beitrag von seiner Website wieder gelöscht und sich beim ehemaligen Mitarbeiter der Trump-Administration auch entschuldigt. Aber dieser Fehlgriff war, wie die Zeitung schreibt, nur einer von vielen in den letzten paar Monaten.

Da sei nur an den syrischen Jungen Omran Daqneesh erinnert, dessen Bild die westlichen Medien für die Hetze gegen Assad und die Propaganda gegen Russland ausgeschlachtet hatten. CNN war einer der Haupttreiber dieses widerwärtigen Fakes, wie das Portal schreibt. Von den Dutzend kleineren Vorfällen ganz zu schweigen, als ein CNN-Moderator zum Beispiel einen Experten beleidigt habe, weil dieser Trumps Politik verteidigte.

Wie kommt es aber zu diesen „Systemaussetzern“? Laut der Zeitung waren solche „Patzer“ bei CNN vor noch gar nicht so langer Zeit einfach undenkbar. Der TV-Sender habe sich von einer Nachrichtenquelle zu einem Sprachrohr der Anti-Trump-Propaganda der niederträchtigsten Sorte gewandelt, schreibt die Onlinezeitung „Wsgljad“.

Seit der Amtseinführung Donald Trumps sei gerade mal ein halbes Jahr vergangen, CNN aber müsse schon dringend Maßnahmen ergreifen, um den eigenen Ruf zu retten. Dass der TV-Kanal einige „voreingenommene“ Moderatoren entlassen habe und die Berichterstattung zu Russland sorgfältiger prüfen wolle, ist laut dem Blatt ein klares Signal: Die Leitung des Senders habe den Ernst der Lage erkannt.

Ob diese Maßnahmen auch greifen werden und CNN noch rechtzeitig die Kurve kriegt, sei unklar. Denn das Redaktionsziel, Trump mit allen Mitteln niederzumachen, habe den Sender schon in eine Sackgasse geführt. Weiterer Verfall und Vertrauensverlust seien unvermeidlich – für einen Nachrichtensender bedeute dies am Ende eine bittere Pleite, mahnt die Onlinezeitung.

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