Konzentration nimmt zu: Wohnungsmarkt Konzerne zahlen bei Käufen keine Grunderwerbssteuer. (Freitag)

Die Grunderwerbssteuer haben alle Bundesländer außer Bayern und Sachsen zuletzt erhöht, auf bis zu 6,5 Prozent.

Aber das Problem ist ja, dass den Ländern zuletzt Milliarden an Einnahmen entgangen sind, weil die großen Player, die sich als Spekulanten betätigen, gar keine Grunderwerbssteuer zahlen. Sie kaufen nicht einfach das Haus oder das Grundstück, sondern Anteile an einer Gesellschaft, in der diese Immobilien stecken.

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Ja, und diese Gestaltungsmöglichkeit gibt es wie so oft ausschließlich für die Großen: Sie kaufen 94,9 Prozent einer Gesellschaft und müssen lediglich noch jemanden finden, der die restlichen 5,1 Prozent übernimmt. Selbst wenn die Gesellschaft keinen anderen Zweck hat, als dass sie diese Immobilien beinhaltet: Von der Grundsteuer ist der Käufer befreit.

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https://www.freitag.de/autoren/sebastianpuschner/die-konzentration-nimmt-zu

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