WikiLeaks: Clinton beschloss innerhalb von 24 Stunden, Moskau die Schuld für Niederlage zu geben (RTdeutsch)

https://deutsch.rt.com/nordamerika/50642-schlechte-verliererin-clinton-beschloss-sofort-moskau-schuld-geben/ 16.05.2017

 

(..)  . Mit dem Vorwurf torpedierte sie zeitgleich gezielt die bevorstehende Präsidentschaft von Donald Trump, der sich seit Amtsbeginn permanent des Vorwurfs erwehren muss, insgeheim mit Russland zu kooperieren.

(…)  Laut Wikileaks hatte ein Mitarbeiter der Demokraten selbst der Enthüllungsplattform die E-Mails zugespielt, der mit Clintons intrigantem Agieren innerhalb der Partei unzufrieden war. (…)

Mit der Untersuchung der vermeintlich gehackten Rechner hatten die Betroffenen übrigens nicht das FBI, sondern die private IT-Sicherheitsfirma CrowdStrike betraut. Bereits einen Tag nach Untersuchungsbeginn präsentierte die Firma im Juni 2016 die vermeintlich Schuldigen in Gestalt von zwei Hackergruppen, die sie in Verbindung mit russischen Geheimdiensten bringt. Damit legte CrowdStrike das Fundament, auf dem anschließend die Kampagne zur angeblich russischen Wahlbeeinflussung ihren Lauf nahm – obwohl IT-Sicherheitsexperten die Analyse von CrowdStrike mittlerweile fachgerecht demontierten.

Dieses Fundament droht nun völlig auseinanderzufallen, sollten sich die Angaben von Jewgeni Nikulin bestätigen. (…) Nach Aussage Nikulins wurde ihm kurz nach den US-Wahlen vom FBI das Angebot unterbreitet, die Anklage gegen ihn fallenzulassen, ihm Gelder und die US-Staatsbürgerschaft zukommen zu lassen, wenn er im Gegenzug „gesteht“, an dem vermeintlichen Hackerangriff auf Geheiß des Kreml beteiligt gewesen zu sein. Gegenwärtig beschäftigt sich ein Prager Gericht mit seinem Fall.

In diesem Zusammenhang erwähnenswert: Der Gründer und Chef von CrowdStrike, Dmitri Alperovitch, ist zugleich leitender Wissenschaftler des Atlantic Council. Der extrem anti-russisch ausgerichtete Think Tank verlieh im Jahr 2013 Hillary Clinton den „Distinguished International Leadership Award“.

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