Der russische Staatschef Wladimir Putin bei der Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am in Sotschi zur Lage im Donbass und in Syrien

Zur Lage im Donbass:

Die Ereignisse im Südosten der Ukraine sind „erstens eine Folge des Staatstreichs, des verfassungswidrigen Machtwechsels in der Ukraine. Zweitens hat niemand diese Territorien (von der Ukraine) abgetrennt, sie werden von der ukrainischen Regierung durch allmögliche Blockaden abgetrennt“.

Russland liefere bisher viele Waren für die ukrainische Industrie, darunter auch für Energiebetriebe. Niemand habe die Betriebe im Donbass beschlagnahmt.

„Aber da diese Betriebe, die sich auf dem Territorium nicht anerkannten Republiken befinden, keine Möglichkeit haben, ich möchte dies unterstreichen, Rohstoffe aus der Ukraine zu bekommen und die Waren auf das ukrainische Territorium zu verladen, blieb den Leuten nichts anderes übrig, als eine vorübergehende Zwangsverwaltung einzuführen“,

Zur Lage in Syrien:

Putin sprach sich für eine Stärkung der Waffenruhe zwischen den Regierungstruppen und den gemäßigten Rebellen in Syrien aus.  Sowohl die deutsche Kanzlerin als auch er selbst seien davon überzeugt, dass die Syrien-Frage nur friedlich gelöst werden könne.

„Der Waffenstillstand muss gestärkt werden“. Daran werde am Mittwoch und Donnerstag bei den Syrien-Gesprächen in Astana gearbeitet werden. „Ohne die USA kann dieses Problem nicht effektiv gelöst werden. Deshalb waren und sind wir auch weiterhin mit unseren amerikanischen Partnern im Kontakt.“

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: