Kolumnist Thomas J. Friedman in der New York Times: Warum Trump den IS in Syrien überhaupt bekämpft

Thomas J. Friedman stellt am 12.4.2017 völlig hemmungslos die folgenden rhetorischen Fragen:

Nun, lassen Sie mich nur eine Frage zu ihrer Verwirrung hinzufügen: Warum? Warum sollte es jetzt unser Ziel sein, den Islamischen Staat in Syrien zu besiegen? Natürlich, IS ist abscheulich und muss ausgerottet werden. Aber ist es wirklich in unserem Interesse, sich darauf zu konzentrieren, den IS in Syrien allein und gerade jetzt zu besiegen?……………………………………….. Die zweite Erscheinungsform ist der „territoriale IS“. Er kontrolliere nur einige Teile des westlichen Irak und größere Gebiete in Syrien. Sein Ziel sei es, Baschar al-Assad und seine Verbündeten, zu denen Russland, der Iran und die Hisbollah zählen, zu besiegen……………………..Was also könnten wir tun? Wir könnten unsere militärische Hilfe an die Anti-Assad-Rebellen drastisch steigern und ihnen ausreichend Munition zur Panzer- und Flugabwehr zukommen lassen, um eine Gefahr für die Hisbollah sowie die russischen, iranischen und syrischen Hubschrauber und Kampfjets darzustellen und sie bluten zu lassen. Vielleicht bringt es sie dazu, mit den Verhandlungen zu beginnen. Mir wäre das recht…………………………………………Lassen wir sie an zwei Fronten kämpfen: gegen die moderaten Rebellen auf der einen und den IS auf der anderen Seite. Wenn wir den territorialen IS in Syrien jetzt besiegen, werden wir bloß den Druck auf Assad, den Iran, Russland und die Hisbollah verringern und es ihnen ermöglichen, alle ihre Ressourcen gegen die moderaten Rebellen in Idlib einzusetzen………Syrien ist keine Strickrunde. Jeder dort spielt schmutzig, verschlagen und ohne Gnade. Wo ist der Trump, wenn wir ihn brauchen?

Quellen

 

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