Osterzitat des Tages: tagesschau zur Friedensbewegung – Wie schön, allerdings liest sich das dann so:

via DPinfo

„Dass die Berliner Friedensbewegung wie aus der Zeit gefallen wirkt, dass Parteien, Kirchen und potentielle Bündnis-Partner wie das derzeit sehr erfolgreiche „Pulse of Europe“ auf Abstand gehen, das hat sich die Bewegung zum Teil selbst eingebrockt – weil sie viel mehr Verständnis aufbringt für russische Kriegseinsätze als für Kriegseinsätze von NATO-Staaten.
Und weil führende Köpfe der Friedensbewegung ein Bündnis eingingen mit halbseidenen Organisationen, in denen sich Fremdenfeinde, Antisemiten und Verschwörungstheoretiker tummeln.“

Aus: „Neu-Rechte und die Ostermärsche: Die unterwanderte Friedensbewegung“
http://www.tagesschau.de/inland/ostermaersche-123.html

Der Text bietet aber noch weitere Highlights: Neben den üblichen Unterstellungen, etwa gegen Ken Jebsen, wird auch mal eben vom „Giftgaseinsatz“ des „Dikators Assad“ geschrieben. Selbstverständlich weiter ohne Belege. Da reichen schiere Behauptungen von US-Kriegslobbyisten und Al-Qaida-„Weißhelmen“ allemal. Denn alles Böse kommt ohnehin von den Russen, die in Syrien „Krankenhäuser und Schulen bombardieren“. Es drängt sich der Verdacht auf, die tagesschau bringt viel mehr Verständnis für illegale NATO-Angriffskriege auf als für zumindest im Rahmen des Völkerrechts durchgeführte russische Militäreinsätze. Die obligatorische Kritik an RT darf dementsprechend nicht fehlen; denn die bringen Propaganda, „vom Kreml finanziert“, wir dagegen seriöse Nachrichten. Nachrichten wie diese.

Interessant auch, wie kritisch ARD-Journalisten plötzlich fragen können, wenn sie eine einzelne resignierte 82-jährige ehem. Hauptschullehrerin vor sich haben.

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: