Moskau: Russen und Deutsche debattieren über Rechtspopulisten (RTdeutsch)

 

Eine Debatte im Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Moskau zeigte, die sehr unterschiedlichen Perspektiven der politisch Aktiven in Deutschland und Russland.

Zum ganzen Artikel: https://deutsch.rt.com/gesellschaft/48497-moskau-russen-und-deutsche-debattieren/

Auszug:

(…) Wladimir Fomenko, Mitarbeiter des RLS-Büros in Moskau  meinte, „die Annäherungspolitik an Russland“ sei zurzeit „eine Domäne der europäischen Rechten“. Offenbar versuchten linke Parteien in Europa, um „politisch korrekt“ zu sein, so einer Annäherung auszuweichen. Faktisch habe die Linke keine Strategie zur Ukraine und Russland, meinte Fomenko, „außer dem Bekenntnis zum Abkommen von Minsk“.

Roman Bernadski von der Abteilung für Außenpolitik der russischen Partei „Gerechtes Russland“ (Sprawedliwaja Rossija, SR) erklärte, Russland entwickele zurzeit vor allem Beziehungen zu den rechtspopulistischen Parteien in Europa, weil „unsere traditionellen Partner in Europa die Beziehungen mit Russland blockieren“, Russland aber „den Dialog mit Europa fortführen“ wolle.

Mit den „traditionellen Partnern“ meinte Bernadski die Sozialdemokraten und Linken. Die guten Beziehungen Berlins zu der Regierung in Kiew seien höchst merkwürdig, betreibe doch Kiew eine Politik „wie die AFD in Deutschland“, merkte Bernadski an. Der SR-Politiker warnte die Linke in Europa davor, „den Kopf in den Sand zu stecken“ und keinen Dialog mit Russland zu führen.  (…)

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